Mo, 13:19 Uhr
20.06.2005
Die Strukturen
Nordhausen (nnz). Schon oft wurde in der nnz über unternehmerische Daten, Zahlen und Fakten berichtet. Jetzt gibt es an dieser Stelle erstmals eine Übersicht, wie die Thüringer Unternehmen strukturiert sind...
Nach einer ersten Auswertung des Thüringer Unternehmensregisters gab es zum Stichtag 31.12.2004 in Thüringen 77 434 wirtschaftlich aktive Unternehmen, die im Freistaat ansässig sind und im Jahr 2002 steuerbaren Umsatz und/oder sozialversicherungspflichtig Beschäftigte aufzuweisen hatten. Eine Analyse nach Beschäftigtengrößenklassen zeigt, dass rund 90 Prozent der Unternehmen der Größenklasse 0 bis 9 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (Kleinstunternehmen) und weitere 8,7 Prozent der Größenklasse der kleinen Unternehmen mit 10 bis 49 Beschäftigte angehören.
Fast 98 Prozent der Thüringer Unternehmen haben somit weniger als 50 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Nur 1,9 Prozent gehören der Größenklasse von 50 bis 249 bzw. 0,3 Prozent der Größenklasse 250 und mehr sozialversicherungspflichtig Beschäftigten an und können als mittlere bzw. größere Unternehmen bezeichnet werden. Nach Wirtschaftsbereichen betrachtet ist der prozentuelle Anteil der Unternehmen in Kleinststrukturen (0 - 9 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte) im Gastgewerbe mit 95,6 Prozent und in bestimmten Dienstleistungsbereichen (wie Kredit- und Versicherungsgewerbe mit 96,5 Prozent) am höchsten.
Die höchsten prozentualen Anteile von mittleren und größeren Unternehmen (Größenklasse 50 - 249 bzw. 250 und mehr sozialversicherungspflichtig Beschäftigte) sind hingegen im Produzierenden Gewerbe (Energie- und Wasserversorgung mit 16,7 Prozent und Verarbeitendes Gewerbe mit 7,8 Prozent) sowie in ausgewählten Dienstleistungsbereichen (Erziehung und Unterricht mit 8,0 Prozent sowie Gesundheits-, Veterinär- und Sozialwesen mit 3,8 Prozent) anzutreffen.
Eine weitere Auswertung des Thüringer Unternehmensregisters ergab zum Stichtag 31.12.2004 einen Bestand von 84 871 wirtschaftlich aktiven Betrieben, die zum Berichtsstichtag 31.12.2002 über sozialversicherungspflichtig Beschäftigte verfügten und in Thüringen ihren Sitz hatten. In dieser Kategorie sind auch Einbetriebsunternehmen erfasst, die keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte haben, jedoch über steuerbare Umsätze aus Lieferungen und Leistungen für das Berichtsjahr 2002 verfügten.
Eine analoge Auswertung der Betriebe nach Beschäftigtengrößenklassen bestätigt, dass kleine und kleinste Wirtschaftseinheiten das Bild der Thüringer Wirtschaft prägen. 86,9 Prozent der Thüringer Betriebe haben 0 bis 9 und weitere 10,4 Prozent 10 bis 49 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Dieses Bild setzt sich nach Wirtschaftsbereichen fort. Auch hier sind mittlere und größere Betriebseinheiten vor allem im Produzierenden Gewerbe (Energiewirtschaft und Verarbeitendes Gewerbe) sowie in ausgewählten Dienstleistungsbereichen (Erziehung und Unterricht, Gesundheits-, Veterinär- und Sozialwesen) anzutreffen.
Autor: nnzNach einer ersten Auswertung des Thüringer Unternehmensregisters gab es zum Stichtag 31.12.2004 in Thüringen 77 434 wirtschaftlich aktive Unternehmen, die im Freistaat ansässig sind und im Jahr 2002 steuerbaren Umsatz und/oder sozialversicherungspflichtig Beschäftigte aufzuweisen hatten. Eine Analyse nach Beschäftigtengrößenklassen zeigt, dass rund 90 Prozent der Unternehmen der Größenklasse 0 bis 9 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (Kleinstunternehmen) und weitere 8,7 Prozent der Größenklasse der kleinen Unternehmen mit 10 bis 49 Beschäftigte angehören.
Fast 98 Prozent der Thüringer Unternehmen haben somit weniger als 50 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Nur 1,9 Prozent gehören der Größenklasse von 50 bis 249 bzw. 0,3 Prozent der Größenklasse 250 und mehr sozialversicherungspflichtig Beschäftigten an und können als mittlere bzw. größere Unternehmen bezeichnet werden. Nach Wirtschaftsbereichen betrachtet ist der prozentuelle Anteil der Unternehmen in Kleinststrukturen (0 - 9 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte) im Gastgewerbe mit 95,6 Prozent und in bestimmten Dienstleistungsbereichen (wie Kredit- und Versicherungsgewerbe mit 96,5 Prozent) am höchsten.
Die höchsten prozentualen Anteile von mittleren und größeren Unternehmen (Größenklasse 50 - 249 bzw. 250 und mehr sozialversicherungspflichtig Beschäftigte) sind hingegen im Produzierenden Gewerbe (Energie- und Wasserversorgung mit 16,7 Prozent und Verarbeitendes Gewerbe mit 7,8 Prozent) sowie in ausgewählten Dienstleistungsbereichen (Erziehung und Unterricht mit 8,0 Prozent sowie Gesundheits-, Veterinär- und Sozialwesen mit 3,8 Prozent) anzutreffen.
Eine weitere Auswertung des Thüringer Unternehmensregisters ergab zum Stichtag 31.12.2004 einen Bestand von 84 871 wirtschaftlich aktiven Betrieben, die zum Berichtsstichtag 31.12.2002 über sozialversicherungspflichtig Beschäftigte verfügten und in Thüringen ihren Sitz hatten. In dieser Kategorie sind auch Einbetriebsunternehmen erfasst, die keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte haben, jedoch über steuerbare Umsätze aus Lieferungen und Leistungen für das Berichtsjahr 2002 verfügten.
Eine analoge Auswertung der Betriebe nach Beschäftigtengrößenklassen bestätigt, dass kleine und kleinste Wirtschaftseinheiten das Bild der Thüringer Wirtschaft prägen. 86,9 Prozent der Thüringer Betriebe haben 0 bis 9 und weitere 10,4 Prozent 10 bis 49 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Dieses Bild setzt sich nach Wirtschaftsbereichen fort. Auch hier sind mittlere und größere Betriebseinheiten vor allem im Produzierenden Gewerbe (Energiewirtschaft und Verarbeitendes Gewerbe) sowie in ausgewählten Dienstleistungsbereichen (Erziehung und Unterricht, Gesundheits-, Veterinär- und Sozialwesen) anzutreffen.

