Mo, 12:00 Uhr
20.06.2005
Auf der Spur einer Investition
Nordhausen (nnz). Neubauten sind in Nordhausen derzeit nur noch selten zu finden. Und doch bestätigen Ausnahmen diese derzeitige Regel. Die nnz ist einer Millionen-Investition auf die Spur gekommen. Und wenn Sie jetzt neugierig geworden sind, dann sollten Sie unbedingt auf das bekannte MEHR klicken.
Auf der Spur einer Investition (Foto: nnz)
Im hinteren Teil der Werkstatt der Nordthüringer Lebenshilfe für Behinderte in der Straße der Genossenschaften wird derzeit der Rohbau für eine neue Werkstatt hochgezogen. Der Neubau soll künftig die Werkstatt für seelisch behinderte Menschen sein, kündigte Lebenshilfe-Geschäftsführerin Tilly Pape gegenüber der nnz an. Dabei handelt es sich quasi um einen Ersatzneubau für die bestehende Werkstatt in Niedersachswerfen. Die wiederum soll ab dem kommenden Jahr für geistig und körperlich Behinderte genutzt werden. Doch bis zum April 2006 müssen sich die Mitarbeiter der Lebenshilfe noch mit dem Umzug gedulden. So lange brauchen die Bauleute für das Vorhaben in der Straße der Genossenschaften.
2,1 Millionen Euro soll der Neubau inklusive Inneneinrichtung kosten. Besonders stolz ist Tilly Pape über den Umstand, dass dies die letzte Werkstatt in Thüringen sein wird, die mit Fördermitteln des Landes errichtet wird. Erwähnt werden muß, dass sich schon bei dieser Investition die Fördermodalitäten geändert haben. Da ist nicht nur der Eigenanteil von einst 20 Prozent auf rund ein Drittel der Investitionskosten gestiegen, da muß auch die gesamte Summe über ein Förderdarlehen abgewickelt werden.
Wie dem auch sei - Tilly Pape ist froh, dass der Neubau derzeit hochgezogen wird. Im April 2006 soll eingezogen werden. Dann wird es hier 60 moderne Werkstattplätze für seelisch behinderte Menschen geben. Ingesamt verfügt die Lebenshilfe in Nordthüringen über 480 Werkstattplätze. In ihrer Schule sowie im Kindergarten werden 134 junge Behinderte betreut und unterrichtet und im Wohnheim fühlen sich 100 Menschen wohl.
Autor: nnz
Auf der Spur einer Investition (Foto: nnz)
Im hinteren Teil der Werkstatt der Nordthüringer Lebenshilfe für Behinderte in der Straße der Genossenschaften wird derzeit der Rohbau für eine neue Werkstatt hochgezogen. Der Neubau soll künftig die Werkstatt für seelisch behinderte Menschen sein, kündigte Lebenshilfe-Geschäftsführerin Tilly Pape gegenüber der nnz an. Dabei handelt es sich quasi um einen Ersatzneubau für die bestehende Werkstatt in Niedersachswerfen. Die wiederum soll ab dem kommenden Jahr für geistig und körperlich Behinderte genutzt werden. Doch bis zum April 2006 müssen sich die Mitarbeiter der Lebenshilfe noch mit dem Umzug gedulden. So lange brauchen die Bauleute für das Vorhaben in der Straße der Genossenschaften.
2,1 Millionen Euro soll der Neubau inklusive Inneneinrichtung kosten. Besonders stolz ist Tilly Pape über den Umstand, dass dies die letzte Werkstatt in Thüringen sein wird, die mit Fördermitteln des Landes errichtet wird. Erwähnt werden muß, dass sich schon bei dieser Investition die Fördermodalitäten geändert haben. Da ist nicht nur der Eigenanteil von einst 20 Prozent auf rund ein Drittel der Investitionskosten gestiegen, da muß auch die gesamte Summe über ein Förderdarlehen abgewickelt werden.
Wie dem auch sei - Tilly Pape ist froh, dass der Neubau derzeit hochgezogen wird. Im April 2006 soll eingezogen werden. Dann wird es hier 60 moderne Werkstattplätze für seelisch behinderte Menschen geben. Ingesamt verfügt die Lebenshilfe in Nordthüringen über 480 Werkstattplätze. In ihrer Schule sowie im Kindergarten werden 134 junge Behinderte betreut und unterrichtet und im Wohnheim fühlen sich 100 Menschen wohl.

