So, 12:03 Uhr
19.06.2005
5.000 am ersten Tag
Nordhausen (nnz). Das 13. Harzfest hat gestern bereits für einen großen Besucheransturm in Ilfeld gesorgt. Rund 5.000 Schaulustige kamen nach Schätzungen der Nordthüringer Polizei am ersten Tag des Festes in den Kurpark der Südharzgemeinde. Weiter Einzelheiten mit dem bekannten Klick.
Unter dem Motto Sitten und Bräuche im Harz wurde im Kurpark bis zum Abend Harzer Brauchtum geboten. Über 60 Handwerkerstände boten traditionelles Handwerk vom Besenbinden über die Holzbearbeitung bis zum Korbflechten. An weiteren über 80 Ständen wurden regionale Produkte angeboten. Auf den Bühnen zeigten Brauchtumsgruppen Ausschnitte aus ihren Programmen - hier wurde auf Harzer Art gejodelt, getanzt und gesungen. Am Samstagnachmittag besuchte Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Karl-Heinz Daehre (CDU) das Fest. Der thüringische Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz (CDU) hatte es am Morgen zusammen mit Bianka Kachel, SPD-Landtagsabgeordnete in Sachsen-Anhalt und Vorsitzende des Harzer Förderkreises, eröffnet. Der Harz sei eine der schönsten Urlaubsregionen Deutschlands, betonte der Reinholz. Mit über 10 Millionen Übernachtungen jährlich rangiere der Harz auf Platz fünf bei den deutschen Urlaubsregionen und das Fest sei dazu prädestiniert, noch mehr Gäste in das Mittelgebirge zu locken.
Ilfelds Bürgermeister René Schröter-Appenrodt (CDU) sagte: In Ilfeld macht man Urlaub auf der Sonnenseite des Harzes. Er wünsche sich, das viele die Gelegenheit des Harzfestes nutzen, um den staatlich anerkannten Kurort kennen zu lernen und später auch wieder zu kommen. Mit dem Fest präsentiert sich der Harz als einheitliche Tourismusregion, sagte Bianka Kachel. Es verbinde Vergangenheit und Gegenwart mit der Hoffnung auf eine gute Zukunft: Ohne Vergangenheit und ohne Gegenwart gibt es auch keine Zukunft. Deshalb gilt es, die Vergangenheit zu bewahren, die Gegenwart zu leben und die Zukunft zu gestalten. Das Harzfest soll für den Harz werben, damit die Gäste Lust bekommen, die Schönheiten des Mittelgebirges auch nach dem Fest zum Beispiel in den nächsten Ferien zu genießen.
Noch bis zum heutigen Abend besteht Gelegenheit, das weitläufige Festgelände zu erkunden. Am Sonntag werden zusätzlich auch die Harzer Waldarbeitermeisterschaften ausgetragen, bei denen Forstleute mit der Motorsäge zeigen, was sie können und dabei um die Silberne Axt kämpfen. Höhepunkt am Sonntag wird ein gut eineinhalbstündiger Festumzug mit rund 1700 Mitwirkenden sein, der das Brauchtum im Harz und die Entwicklung der Tourismusregion darstellen wird.
Autor: nnzUnter dem Motto Sitten und Bräuche im Harz wurde im Kurpark bis zum Abend Harzer Brauchtum geboten. Über 60 Handwerkerstände boten traditionelles Handwerk vom Besenbinden über die Holzbearbeitung bis zum Korbflechten. An weiteren über 80 Ständen wurden regionale Produkte angeboten. Auf den Bühnen zeigten Brauchtumsgruppen Ausschnitte aus ihren Programmen - hier wurde auf Harzer Art gejodelt, getanzt und gesungen. Am Samstagnachmittag besuchte Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Karl-Heinz Daehre (CDU) das Fest. Der thüringische Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz (CDU) hatte es am Morgen zusammen mit Bianka Kachel, SPD-Landtagsabgeordnete in Sachsen-Anhalt und Vorsitzende des Harzer Förderkreises, eröffnet. Der Harz sei eine der schönsten Urlaubsregionen Deutschlands, betonte der Reinholz. Mit über 10 Millionen Übernachtungen jährlich rangiere der Harz auf Platz fünf bei den deutschen Urlaubsregionen und das Fest sei dazu prädestiniert, noch mehr Gäste in das Mittelgebirge zu locken.
Ilfelds Bürgermeister René Schröter-Appenrodt (CDU) sagte: In Ilfeld macht man Urlaub auf der Sonnenseite des Harzes. Er wünsche sich, das viele die Gelegenheit des Harzfestes nutzen, um den staatlich anerkannten Kurort kennen zu lernen und später auch wieder zu kommen. Mit dem Fest präsentiert sich der Harz als einheitliche Tourismusregion, sagte Bianka Kachel. Es verbinde Vergangenheit und Gegenwart mit der Hoffnung auf eine gute Zukunft: Ohne Vergangenheit und ohne Gegenwart gibt es auch keine Zukunft. Deshalb gilt es, die Vergangenheit zu bewahren, die Gegenwart zu leben und die Zukunft zu gestalten. Das Harzfest soll für den Harz werben, damit die Gäste Lust bekommen, die Schönheiten des Mittelgebirges auch nach dem Fest zum Beispiel in den nächsten Ferien zu genießen.
Noch bis zum heutigen Abend besteht Gelegenheit, das weitläufige Festgelände zu erkunden. Am Sonntag werden zusätzlich auch die Harzer Waldarbeitermeisterschaften ausgetragen, bei denen Forstleute mit der Motorsäge zeigen, was sie können und dabei um die Silberne Axt kämpfen. Höhepunkt am Sonntag wird ein gut eineinhalbstündiger Festumzug mit rund 1700 Mitwirkenden sein, der das Brauchtum im Harz und die Entwicklung der Tourismusregion darstellen wird.

