Sa, 18:11 Uhr
18.06.2005
Behinderte feiern
Nordhausen (nnz). Nicht alle Sportler müssen topfit sein. Auch Behinderte können Spaß an Bewegung haben. Daraus entstand die Tradition der Sportspiele, die heute zum 21. Mal gefeiert wurden. nnz hat die etwas anderen Sportler besucht.
Roberto stößt die Kugel grade mal vier Meter weit. Die Technik beherrscht er auch nicht richtig, aber Applaus gibt’s trotzdem. Der junge Mann ist geistig behindert, so wie alle Sportler, die heute an den 21. Sportspielen teilnahmen. Für 50 Cent Startergebühr konnten sie aus elf Sportarten fünf nach den eigenen Fähigkeiten auswählen. Dafür gab es für jeden eine Urkunde. Die Teilnahme war sehr begehrt, alle 300 Urkunden waren bereits nach einer Dreiviertelstunde ausgegeben.
Behinderte feiern (Foto: nnz)
Mit dem Sportfest fand auch das 16. Lebenshilfefest statt. Spiel- und Bastelmöglichkeiten, Trödelmarkt und Schminkstand, sowie viele Angebote mit leckeren Speisen machten Sportlern und Besuchern viel Spaß. Eine Tombola lockte mit Losen, wo jedes gewinnt. Als Hauptpreise gaben Sponsoren diesmal ein Fahrrad, einen Fernseher und eine Wochenendreise ins Dreiländereck nach Rothesütte.
Die Veranstaltung finanziert sich größtenteils aus Sponsorengeldern und lebt von den vielen freiwilligen Helfern. Schüler der Berufsschule für Soziales, Gesundheit und Wirtschaft, sowie der Pro Vita Akademie betreuen die Stationen und bieten Programmpunkte an. Das DRK und der Kreissportbund unterstützen das Fest. Für leckeres Essen sorgte unter anderem die Gulaschkanone der Johanniter. Zum ersten Mal mußte es auf dem Gelände der Lessingschule stattfinden, da auf Grund der Bauarbeiten der angestammte Ort vor dem Krankenhaus nicht nutzbar war. Für diese sehr kurzfristig gefundene Ausweichmöglichkeit möchte sich die Nordthüringer Lebenshilfe bei der Stadt Nordhausen bedanken. Da hier mehr Platz sei, würde man die Lessingschule auch im nächsten Jahr gern wieder nutzen.
Autor: wfRoberto stößt die Kugel grade mal vier Meter weit. Die Technik beherrscht er auch nicht richtig, aber Applaus gibt’s trotzdem. Der junge Mann ist geistig behindert, so wie alle Sportler, die heute an den 21. Sportspielen teilnahmen. Für 50 Cent Startergebühr konnten sie aus elf Sportarten fünf nach den eigenen Fähigkeiten auswählen. Dafür gab es für jeden eine Urkunde. Die Teilnahme war sehr begehrt, alle 300 Urkunden waren bereits nach einer Dreiviertelstunde ausgegeben.
Behinderte feiern (Foto: nnz)
Mit dem Sportfest fand auch das 16. Lebenshilfefest statt. Spiel- und Bastelmöglichkeiten, Trödelmarkt und Schminkstand, sowie viele Angebote mit leckeren Speisen machten Sportlern und Besuchern viel Spaß. Eine Tombola lockte mit Losen, wo jedes gewinnt. Als Hauptpreise gaben Sponsoren diesmal ein Fahrrad, einen Fernseher und eine Wochenendreise ins Dreiländereck nach Rothesütte.Die Veranstaltung finanziert sich größtenteils aus Sponsorengeldern und lebt von den vielen freiwilligen Helfern. Schüler der Berufsschule für Soziales, Gesundheit und Wirtschaft, sowie der Pro Vita Akademie betreuen die Stationen und bieten Programmpunkte an. Das DRK und der Kreissportbund unterstützen das Fest. Für leckeres Essen sorgte unter anderem die Gulaschkanone der Johanniter. Zum ersten Mal mußte es auf dem Gelände der Lessingschule stattfinden, da auf Grund der Bauarbeiten der angestammte Ort vor dem Krankenhaus nicht nutzbar war. Für diese sehr kurzfristig gefundene Ausweichmöglichkeit möchte sich die Nordthüringer Lebenshilfe bei der Stadt Nordhausen bedanken. Da hier mehr Platz sei, würde man die Lessingschule auch im nächsten Jahr gern wieder nutzen.


