Do, 15:22 Uhr
16.06.2005
Harz am Weinberghof
Nordhausen (nnz). In Ilfeld wird am Wochenende das 13. Harzfest gefeiert. Mehr wissenschaftlich war indes ein Treffen, das heute in Nordhausen über die Bühne ging. Das aber hatte auch was mit dem Harz zu tun. Mit einem einzigen Klick sind Sie natürlich schlauer.
Harz am Weinberghof (Foto: nnz)
Auf Einladung des Rektors der FH Nordhausen fand heute zum zweiten Mal ein länderübergreifendes Rektorentreffen statt. Vertreten waren alle vier Fachhochschulen aus Thüringen sowie Fachhochschulen aus den angrenzenden Bundesländern Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. Studienangebote, Größe und Entwicklungsstadium mögen unterschiedlich sein, aber die umfassenden Reformen im Bildungsbereich und nicht zuletzt die tagesaktuellen Diskussionen zu Fragen der Kulturhoheit, Studiengebühren und der Umstellung auf Bachelor- und Master-Studienangebote liefern eine Vielzahl gemeinsamer Schnittstellen der Hochschulen in Deutschland.
Bereits im vergangenen Jahr hatten sich die Rektoren der Hochschulen Thüringens und des Harzumlandes aus Sachsen-Anhalt und Niedersachsen getroffen, um sich gemeinsam über Ländergrenzen hinweg über aktuelle Entwicklungen auszutauschen. Dieses erfolgreiche Treffen wurde nun fortgesetzt. Auf der Agenda stand der Meinungsaustausch zu den aktuellen Themen, wie Hochschulfinanzierung, Leistungs- und Zielvereinbarungen, Umsetzung der W-Besoldung, aber auch die übergeordneten Reformprozesse, wie Akkreditierung, Evaluierung, neue Studienabschlüsse Bachelor und Master. Zudem wurde auch die ganz unterschiedliche Einbindung der Hochschulen in die Forschungslandschaft der Region thematisiert.
Die Teilnehmer kamen darin überein, in regelmäßigen Abständen die Treffen fortzuführen, da mit diesem Blick über den eigenen Tellerrand Vor- und Nachteile der eigenen Lösungen klarer werden. Insbesondere die Entwicklung in Niedersachsen ist derzeit von besonderem Interesse, da viele der bundespolitischen Reformvorstellungen dort bereits eingeführt sind, beispielsweise die Umwandlung der ersten Universitäten in Stiftungen wie auch die modellhafte Verschmelzung von Universitäten und Fachhochschulen am Beispiel Lüneburgs.
Autor: nnz
Harz am Weinberghof (Foto: nnz)
Auf Einladung des Rektors der FH Nordhausen fand heute zum zweiten Mal ein länderübergreifendes Rektorentreffen statt. Vertreten waren alle vier Fachhochschulen aus Thüringen sowie Fachhochschulen aus den angrenzenden Bundesländern Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. Studienangebote, Größe und Entwicklungsstadium mögen unterschiedlich sein, aber die umfassenden Reformen im Bildungsbereich und nicht zuletzt die tagesaktuellen Diskussionen zu Fragen der Kulturhoheit, Studiengebühren und der Umstellung auf Bachelor- und Master-Studienangebote liefern eine Vielzahl gemeinsamer Schnittstellen der Hochschulen in Deutschland.
Bereits im vergangenen Jahr hatten sich die Rektoren der Hochschulen Thüringens und des Harzumlandes aus Sachsen-Anhalt und Niedersachsen getroffen, um sich gemeinsam über Ländergrenzen hinweg über aktuelle Entwicklungen auszutauschen. Dieses erfolgreiche Treffen wurde nun fortgesetzt. Auf der Agenda stand der Meinungsaustausch zu den aktuellen Themen, wie Hochschulfinanzierung, Leistungs- und Zielvereinbarungen, Umsetzung der W-Besoldung, aber auch die übergeordneten Reformprozesse, wie Akkreditierung, Evaluierung, neue Studienabschlüsse Bachelor und Master. Zudem wurde auch die ganz unterschiedliche Einbindung der Hochschulen in die Forschungslandschaft der Region thematisiert.
Die Teilnehmer kamen darin überein, in regelmäßigen Abständen die Treffen fortzuführen, da mit diesem Blick über den eigenen Tellerrand Vor- und Nachteile der eigenen Lösungen klarer werden. Insbesondere die Entwicklung in Niedersachsen ist derzeit von besonderem Interesse, da viele der bundespolitischen Reformvorstellungen dort bereits eingeführt sind, beispielsweise die Umwandlung der ersten Universitäten in Stiftungen wie auch die modellhafte Verschmelzung von Universitäten und Fachhochschulen am Beispiel Lüneburgs.

