Mi, 18:56 Uhr
15.06.2005
nnz war Auslöser
Nordhausen (nnz). Eigentlich herrscht zum Thema Pferdemarkt eisiges Schweigen im Rathaus. Nach einem heutigen Beitrag in der nnz hat sich das geändert. Man will in die Offensive gehen...
Sollte innerhalb der nächsten Tage keine positive Reaktion vom bisherigen Investor vorliegen, wird die Stadt das Projekt des geplanten Einkaufszentrums auf dem Gelände der früheren Polizeiinspektion selbst in die Hand nahmen. Das kündigte heute Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) nach einer Veröffentlichung der nnz an. Derzeit sieht sich der Investor offensichtlich nicht in der Lage, die städtebaulichen Vorgaben zu erfüllen, wie sie im entsprechenden Stadtratsbeschluss festgeschrieben waren. Kommt kein positives Signal, werden wir den Flächenankauf selbst übernehmen und das gesamte Projekt entwickeln, so Frau Rinke. Für den Flächenankauf habe der Freistaat bereits Gelder aus der Städtebauförderung signalisiert.
In Betracht komme eine erneute Ausschreibung des Vorhabens, um es einem anderen Investor anbieten zu können – die Zustimmung des Stadtrates vorausgesetzt. Parallel dazu werde sich die Stadt selbst um mögliche Mieter für das Zentrum bemühen. Sollten wir uns vom bisherigen Investor lösen, haben wir auch eine größere Freiheit bei der Suche nach Miet-Interessenten. Es bleibt unser Ziel, an dieser Stelle mit einem Einkaufszentrum ein attraktives Tor zur Altstadt zu schaffen, so die Oberbürgermeisterin.
Der Nordhäuser Stadtrat hatte sich nach Ausschreibung im Frühling 2003 bei knapper Mehrheit für den jetzigen Investor entschieden. Ziel der Vergabe war die Entwicklung und Bebauung des ehemaligen Polizeigeländes am Pferdemarkt mit einem Einkaufszentrum für Waren des gehobenen Bedarfs. Dazu sollten auch die benachbarten Grundstücke im Eigentum von zwei Wohnungsbaugesellschaften in die geplante Bebauung einbezogen werden.
Autor: nnzSollte innerhalb der nächsten Tage keine positive Reaktion vom bisherigen Investor vorliegen, wird die Stadt das Projekt des geplanten Einkaufszentrums auf dem Gelände der früheren Polizeiinspektion selbst in die Hand nahmen. Das kündigte heute Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) nach einer Veröffentlichung der nnz an. Derzeit sieht sich der Investor offensichtlich nicht in der Lage, die städtebaulichen Vorgaben zu erfüllen, wie sie im entsprechenden Stadtratsbeschluss festgeschrieben waren. Kommt kein positives Signal, werden wir den Flächenankauf selbst übernehmen und das gesamte Projekt entwickeln, so Frau Rinke. Für den Flächenankauf habe der Freistaat bereits Gelder aus der Städtebauförderung signalisiert.
In Betracht komme eine erneute Ausschreibung des Vorhabens, um es einem anderen Investor anbieten zu können – die Zustimmung des Stadtrates vorausgesetzt. Parallel dazu werde sich die Stadt selbst um mögliche Mieter für das Zentrum bemühen. Sollten wir uns vom bisherigen Investor lösen, haben wir auch eine größere Freiheit bei der Suche nach Miet-Interessenten. Es bleibt unser Ziel, an dieser Stelle mit einem Einkaufszentrum ein attraktives Tor zur Altstadt zu schaffen, so die Oberbürgermeisterin.
Der Nordhäuser Stadtrat hatte sich nach Ausschreibung im Frühling 2003 bei knapper Mehrheit für den jetzigen Investor entschieden. Ziel der Vergabe war die Entwicklung und Bebauung des ehemaligen Polizeigeländes am Pferdemarkt mit einem Einkaufszentrum für Waren des gehobenen Bedarfs. Dazu sollten auch die benachbarten Grundstücke im Eigentum von zwei Wohnungsbaugesellschaften in die geplante Bebauung einbezogen werden.

