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Mi, 10:10 Uhr
29.04.2020
Werna

55 Obstbäume gepflanzt

55 junge Obstbäume stehen frisch gepflanzt in Reihen im Hof und am See im Park des Spiegelschen Hauses in Werna. Alle sind geschützt mit einer Hülle und angebunden, damit sie gut anwachsen. Zur neuen Streuobstwiese gehören Kirsch-, Apfel- und Birnbäume, darunter alte heimische, robuste, langlebige Sorten...

Der Landschaftspflegeverband Südharz/Kyffhäuser unter dem Vorsitz von Egon Primas hat die Pflanzung der jungen Obstbäume über das Hotspot-Bundesprojekt „Gipskarst Südharz – Artenvielfalt erhalten und erleben“ mit rund 1.850 Euro gefördert. „Die Zusammenarbeit mit der Service Gesellschaft hat gut geklappt“, sagt Astrid Koschorreck vom Landschaftspflegeverband.

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Der Service Gesellschaft des Landkreises gehört das Spiegelsche Haus in Werna, Service-Mitarbeiter haben die Bäume in den vergangenen Tagen gepflanzt. Die Gestaltung der neuen Streuobstwiese ist Teil der laufenden Sanierungsarbeiten. In das historische Fachwerkgebäude des einstigen Gutshauses aus dem 16. Jahrhundert wird die Service Gesellschaft in den kommenden Monaten kräftig investieren - rund 1,6 Millionen Euro fließen in die Sicherung der Gebäudehülle, in die Dach-, Fassaden- und Fenstersanierung. Gefördert werden die Sicherungsmaßnahmen mit 1 Mio. Euro aus der Städtebauförderung über die Stadt Ellrich sowie 500.000 Euro aus PMO-Mitteln, ausgereicht über das Land Thüringen.

Obstbäume in Werna gepflanzt (Foto: Pressestelle Landratsamt Nordhausen)
Obstbäume in Werna gepflanzt (Foto: Pressestelle Landratsamt Nordhausen)
Obstbäume in Werna gepflanzt (Foto: Pressestelle Landratsamt Nordhausen)
Obstbäume in Werna gepflanzt (Foto: Pressestelle Landratsamt Nordhausen)

Die Bäume der Streuobstwiese und eine weitere Heckenbepflanzung sollen an die einstige Bebauung und Gebäudestruktur des Spiegelschen Hauses erinnern und erhöhen die biologische Vielfalt auf dem ehemaligen Gutsgelände. Diese traditionelle Form des Obstanbaus passt in die Ziele des Hotspot-Bundesprojekts „Gipskarst Südharz - Artenvielfalt erhalten und erleben“, das der Landschaftspflegeverband Südharz/Kyffhäuser e.V. seit 2018 koordiniert. Anliegen des Hotspot-Projekts ist der langfristige Erhalt und Schutz der biologischen Vielfalt in der einzigartigen Kulturlandschaft der Südharzer Gipskarstlandschaft sowie eine nachhaltige Entwicklung in der Hotspot-Region.

Dazu sollen die dauerhafte Landschaftspflege durch Beweidung abgesichert, das Bewusstsein für biologische Vielfalt und einen nachhaltigen Konsum gestärkt, die Identifikation mit der Hotspot-Region und ein nachhaltiger Tourismus gefördert sowie regionale Akteure zusammengeführt werden. Weitere Informationen zum Hotspot-Projekt sind unter www.hotspot-gipskarst.de nachlesbar. Das Hotspot-Projekt wird im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) sowie durch das Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz (TMUEN), die Stiftung Naturschutz Thüringen (SNT) und den Landkreis Nordhausen gefördert.
Autor: red

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Kommentare
free Gigi
29.04.2020, 12:02 Uhr
sehr gut
weiter so...
Bus
29.04.2020, 19:41 Uhr
Wer an der Quelle sitzt??
PMO Mittel ist Geld aus SED (Unrechts?) Vermögen zb von Banken die verweigern offenzulegen wo das Geld der DDR hingeflossen ist. DDR Unrechtsopfer sollten damit entschädigt werden. Thüringens Finanzministerin Heike Taubert (SPD) hat davor gewarnt, den Opfern von SED-Unrecht Entschädigungszahlungen aus DDR-Vermögen zu versprechen. «Wir sollten den Opfern nicht zu viel Hoffnung machen auf Geld, wenn wir dann nicht in der Lage sind, das Geld auch wirklich auszuzahlen.

Und die Servicegesellschafft kann 500000,- Euro von diesem Geld verbrauchen? Und eine Million Städtebauförderung für die Servicegesellschaft? Warum bekommen nicht die privaten Hausbesitzer in Nordhausen Städtebauförderung? Viele Objekte hätten es bitter nötig. Aber wer an der Quelle sitzt ............
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