Di, 13:34 Uhr
07.06.2005
Es geht in Nordhausen los
Nordhausen (nnz). Die Sport-Spatzen pfiffen es längst von den Dächern dieser Stadt. Die Saisoneröffnung der Landesliga wird in Nordhausen vollzogen. Was heute noch sportlich im Rathaus geschah, das hat Ihre nnz erfahren.
Es geht in Nordhausen los (Foto: nnz)
Eigentlich hätte Nordhausen turnusmüßig mit der Liga-Eröffnung dran sein müssen. Schließlich ging das Eröffnungsspiel in der Thüringenliga im vergangenen Jahr an den Aufsteiger aus der Landesklasse West. In diesem Jahr schaffte Wacker den Staffelsieg im Osten. Doch die Nordhäuser waren sich noch nicht so im Klaren, ob der Thüringer Fußballverband die Wacker gleichberechtigt behandeln würde. Zu tief sind noch die Wunden aus der Mitte der 90er Jahren, als Rot Weiß und Wacker gemeinsam in der Regionalliga kickten.
Jetzt aber soll alles anders werden. Das Landesliga-Eröffnungsspiel wird in Nordhausen sein, das kündigte heute morgen Rainer Milkoreit, der Präsident des Thüringer Fußballverbandes bei einem Gespräch mit Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) und Wacker-Präsident Hans-Peter Kell im Nordhäuser Rathaus an. Das Spiel werde in der zweiten August-Woche stattfinden, so der Verbandspräsident. Der Gegner der Nordhäuser Mannschaft stehe noch nicht fest.
Milkoreit war gemeinsam mit einem Sport-Ausrüster ins Nordhäuser Rathaus gekommen, um der Oberbürgermeisterin und dem Wacker-Präsidenten das Projekt einer mobilen Fußball-Klein-Arena vorzustellen. Damit kann sich die Stadt im WM-Jahr Fußball-Flair nach Nordhausen holen. Sie können sich damit ein Mini-Stadion mitten in die Stadt stellen, so Milkoreit. Die kleine Arena sei mobil und könne an verschiedenen Veranstaltungsplätzen aufgestellt und mit Hilfe von einheimischen Sponsoren finanziert werden. Das so genannte Soccer Centre werde in das Eigentum der Stadt übergehen, die es auch nach der WM nutzen könne. Denkbar wären zum Beispiel Fußball-Stadtmeisterschaften auf dieser Arena, so der Präsident mit Blick auf die Notwendigkeit von Nachwuchs-Werbung für den Fußball. Und gerade in einem WM-Jahr wird Fußball wieder einen Boom erleben – diese Chance muss man nutzen.
Die Oberbürgermeisterin sieht in der Offerte ein interessantes Angebot, der Petersberg könne zum Beispiel ein idealer Standort sein, so Frau Rinke. Zuvor müsse allerdings die Finanzierungs-Frage geklärt werden – eventuell auch in Kooperation mit dem Landkreis oder den regionalen Sportvereinen. Der Anbieter der Arena verwies darauf, dass sich das Angebot des Klein-Platzes grundlegend von dem Konzept der Fun-Arenen unterscheide. Wir versprechen keine Utopien, sondern unterbreiten ein seriöses Angebot, so der Firmenvertreter.
Autor: nnz
Es geht in Nordhausen los (Foto: nnz)
Eigentlich hätte Nordhausen turnusmüßig mit der Liga-Eröffnung dran sein müssen. Schließlich ging das Eröffnungsspiel in der Thüringenliga im vergangenen Jahr an den Aufsteiger aus der Landesklasse West. In diesem Jahr schaffte Wacker den Staffelsieg im Osten. Doch die Nordhäuser waren sich noch nicht so im Klaren, ob der Thüringer Fußballverband die Wacker gleichberechtigt behandeln würde. Zu tief sind noch die Wunden aus der Mitte der 90er Jahren, als Rot Weiß und Wacker gemeinsam in der Regionalliga kickten.Jetzt aber soll alles anders werden. Das Landesliga-Eröffnungsspiel wird in Nordhausen sein, das kündigte heute morgen Rainer Milkoreit, der Präsident des Thüringer Fußballverbandes bei einem Gespräch mit Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) und Wacker-Präsident Hans-Peter Kell im Nordhäuser Rathaus an. Das Spiel werde in der zweiten August-Woche stattfinden, so der Verbandspräsident. Der Gegner der Nordhäuser Mannschaft stehe noch nicht fest.
Milkoreit war gemeinsam mit einem Sport-Ausrüster ins Nordhäuser Rathaus gekommen, um der Oberbürgermeisterin und dem Wacker-Präsidenten das Projekt einer mobilen Fußball-Klein-Arena vorzustellen. Damit kann sich die Stadt im WM-Jahr Fußball-Flair nach Nordhausen holen. Sie können sich damit ein Mini-Stadion mitten in die Stadt stellen, so Milkoreit. Die kleine Arena sei mobil und könne an verschiedenen Veranstaltungsplätzen aufgestellt und mit Hilfe von einheimischen Sponsoren finanziert werden. Das so genannte Soccer Centre werde in das Eigentum der Stadt übergehen, die es auch nach der WM nutzen könne. Denkbar wären zum Beispiel Fußball-Stadtmeisterschaften auf dieser Arena, so der Präsident mit Blick auf die Notwendigkeit von Nachwuchs-Werbung für den Fußball. Und gerade in einem WM-Jahr wird Fußball wieder einen Boom erleben – diese Chance muss man nutzen.
Die Oberbürgermeisterin sieht in der Offerte ein interessantes Angebot, der Petersberg könne zum Beispiel ein idealer Standort sein, so Frau Rinke. Zuvor müsse allerdings die Finanzierungs-Frage geklärt werden – eventuell auch in Kooperation mit dem Landkreis oder den regionalen Sportvereinen. Der Anbieter der Arena verwies darauf, dass sich das Angebot des Klein-Platzes grundlegend von dem Konzept der Fun-Arenen unterscheide. Wir versprechen keine Utopien, sondern unterbreiten ein seriöses Angebot, so der Firmenvertreter.


