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So, 11:30 Uhr
05.06.2005

nnz-Galerie: Olympische Momente

Nordhausen (nnz). Das letzte Heimspiel von Wacker Nordhausen in der Landesklasse Ost geriet am Samstag zu einem olympischen Event. Ein Team aus Olympiasiegern, Weltmeistern und Europameistern kickte gegen die Wacker Oldies. Und weil Sport so viel Spaß macht, entdeckte die nnz-Kamera auch noch schießende Minister oder sich entkleidende Bürgermeister...


Irgendwann – vermutlich zu Beginn dieses Jahres – wurde im Wacker-Präsidium die Idee geboren, dem sportlichen Publikum in Nordhausen eine „Heimspiel-Extrawurst“ zum normalen Fußball-Programm anzubieten. Als wahre Goldgrube der Ideenfindung erwies sich „so nebenher“ auch Arndt Forberger, der Chef der Nordhäuser Stadtwerke. Der kennt sich nicht nur mit der „Entsorgung der Stadt“ aus, der kennt auch viele, viele Leute im Fußball und in anderen Sportarten.

Und so wurde es möglich gemacht, dass am Samstagmittag der FC Olympia nach Nordhausen kam. Über diesen Fußballklub war in den zurückliegenden Tagen und Wochen schon mehrfach in der nnz berichtet worden. Am Samstag nun spielten beide Teams (die Olympischen gegen die Wackeren) und trennten sich nach ungefähr einer Stunde 4:4 Unentschieden. Nach dem Spiel wurde scharf geschossen – vom Elfmeterpunkt und vom Neunmeterpunkt. Im kleinen Tor stand Nachwuchskeeper Florian Gerlach. Und der 12jährige musste der Schüsse von Marlis Göhr, Martina Hellmann oder Ellen Wessinghage erwehren. Im „großen“ Tor stand die Torwartlegende aus Nordhausen, Ottocar Eisfeld. Trotz seiner 67 Jahre zeige „Ossi“ immer noch tolle Reflexe und machte zum Beispiel auch Minister Jürgen Reinholz oder einigen Wacker-Sponsoren das „Elfmeter-Leben“ schwer.

Nach dem Schreiben von Autogrammen und dem Duschen gingen die Olympioniken dann zum ersten Teil ihrer Erkundungstour durch Nordhausen. Ziel war die Traditionsbrennerei. Dort wurden die ehemaligen Sportgrößen in die hohe Kunst der Kornbrennerei eingeführt. Der Abend aber stand im Zeichen einer großen „Familienfeier“. Die fand im Straßenbahndepot statt. Und der Teamchef des FC Olympia, Klaus Wolfermann, hielt im Depot auch nicht mit Lob zurück. Er bedankte sich für die herzliche Aufnahme in Nordhausen und versicherte, dass man die Gastfreundschaft und vor allem die angenehme Atmosphäre in der Rolandstadt nicht so schnell vergessen werde. Er schenkte den Gastgebern zwei Trikots „seiner“ Mannschaft, auf denen Olympiasieger, Weltmeister, Europameister und deutsche Meister en masse unterschrieben hatten. Eines davon durfte sich Arndt Forberger überstreifen, das andere ging an Nordhausens Bürgermeister, Matthias Jendricke (SPD), der unter dem Beifall der Depot-Gäste erst ein Hemd aus-, dann das Trikot anziehen musste. Heute werden sich die „Olympia-Kicker“ noch einmal ganz genau die Stadt ansehen. Sie unternehmen eine Rundfahrt mit dem rollenden Bistro.

nnz-Galerie: Olympische Momente (Foto: nnz) nnz-Galerie: Olympische Momente (Foto: nnz)

Ach ja: Ernsthafter Fußball wurde an diesem Samstag auch noch gespielt. Die erste Wackermannschaft siegte mit 4:1 über Walschleben und fügte dadurch ihrem imposanten Punktekonto weitere drei hinzu.
Olympia (Foto: )
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Autor: nnz

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