Fr, 15:46 Uhr
03.06.2005
Entscheidung ist gefallen
Nordhausen (nnz). In den zurückliegenden Tagen waren die neuen Bedingungen am Bielener Kiesteich intensiv – auch in der nnz – diskutiert worden. Nach einem Vor-Ort-Termin ist heute morgen die Entscheidung über die nötigen Veränderungen hinsichtlich Zugangsregelung und Öffnungszeiten gefallen. Einzelheiten wie immer in Ihrer nnz.
Entscheidung ist gefallen (Foto: nnz)
An der Vor-Ort-Besichtigung nahmen Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD), Baudezernenten Dietrich Beyse (CDU) und Matthias Hartung, der Geschäftsführer der Badehaus Nordhausen GmbH, teil. Die Oberbürgermeisterin: Unmittelbar am Parkplatz aus Richtung Nordhausen werden die Besucher ab dem übernächsten Wochenende (18./19. Juni) zusätzlich zum neuen Mitteleinlass - wieder einen direkten Zugang zum Strandbad haben. Dieser Zugang ist rund um die Uhr besetzt, damit können die Gäste auch vor und nach den offiziellen Schließ- und Badezeiten vor 10 Uhr morgens bzw. nach 20 Uhr das Strandbad besuchen.
Dasselbe gilt bei kaltem Wetter: Bei geschlossenem Haupteingang ist hier der Zugang trotzdem gewährleistet. In diesen Fällen – außerhalb der Öffnungszeiten bzw. bei niedrigen Temperaturen – gilt ein ermäßigter Eintritt von 1 Euro. Diese Regelung gelte bis zum Saison-Ende Mitte September.
Wir sind froh, so die Oberbürgermeisterin weiter, dass wir mit dieser Lösung sowohl den berechtigten Ansprüchen der Besucher nach größtmöglicher Freizügigkeit gerecht werden als auch den Auflagen des Gesetzgebers in punkto Sicherheit. Die mit dieser Regelungen verbundenen Mehr-Kosten sind gerechtfertigt: Das Strandbad behält seine überregionale Anziehungskraft und zugleich bekommen all jene, die im Sommer nicht an die Mittemeersträne fliegen können oder wollen – insbesondere die Familien - praktisch vor der Haustür eine attraktive Naherholungsmöglichkeit.
Mit dem neuen Zugang am Nordhäuser Parkplatz ist ebenfalls die Lösung für den Betrieb des benachbarten Jugend-Zelplatzes gefunden. Frau Rinke: Der neue Eingang ist zugleich die – einzige - Zugangsmöglichkeit zum Zeltplatz. In Richtung Parkplatz wird der bisher geöffnete Zeltplatz geschlossen, gleichzeitig wird eine direkte Verbindung zwischen Zeltplatz und Strandbad geöffnet, so dass nun auch die Sanitäranlagen – und natürlich das Standbad – von den Zeltern mit benutzt werden können.
Bereits an diesem Wochenende hätten sich mehr als hundert Jugendliche zum Zelten angemeldet. Das zeigt, dass das Bedürfnis nach einer preiswerten und schnell erreichbaren Zeltmöglichkeit groß ist. Wir schließen praktisch eine Angebotslücke und können gleichzeitig das wilde Zelten in Grenzen halten, sagte die Oberbürgermeisterin. Man werde jetzt an einer langfristigen Lösung für die gesamten Bielener Kiesteiche arbeiten.
Es bleibt unser Ziel, dort erstens einen echten Campingplatz zu schaffen – ein solches Angebot wird von vielen Besuchern unserer Stadt vermisst. Zweitens soll das Angebot der Freizeit- und Naherholungsmöglichkeiten ausgebaut werden. Zuvor müssen allerdings noch Grundstücksprobleme mit den benachbarten Privateigentümern und die Finanzierungsfragen geklärt werden.
Autor: nnz
Entscheidung ist gefallen (Foto: nnz)
An der Vor-Ort-Besichtigung nahmen Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD), Baudezernenten Dietrich Beyse (CDU) und Matthias Hartung, der Geschäftsführer der Badehaus Nordhausen GmbH, teil. Die Oberbürgermeisterin: Unmittelbar am Parkplatz aus Richtung Nordhausen werden die Besucher ab dem übernächsten Wochenende (18./19. Juni) zusätzlich zum neuen Mitteleinlass - wieder einen direkten Zugang zum Strandbad haben. Dieser Zugang ist rund um die Uhr besetzt, damit können die Gäste auch vor und nach den offiziellen Schließ- und Badezeiten vor 10 Uhr morgens bzw. nach 20 Uhr das Strandbad besuchen.
Dasselbe gilt bei kaltem Wetter: Bei geschlossenem Haupteingang ist hier der Zugang trotzdem gewährleistet. In diesen Fällen – außerhalb der Öffnungszeiten bzw. bei niedrigen Temperaturen – gilt ein ermäßigter Eintritt von 1 Euro. Diese Regelung gelte bis zum Saison-Ende Mitte September.
Wir sind froh, so die Oberbürgermeisterin weiter, dass wir mit dieser Lösung sowohl den berechtigten Ansprüchen der Besucher nach größtmöglicher Freizügigkeit gerecht werden als auch den Auflagen des Gesetzgebers in punkto Sicherheit. Die mit dieser Regelungen verbundenen Mehr-Kosten sind gerechtfertigt: Das Strandbad behält seine überregionale Anziehungskraft und zugleich bekommen all jene, die im Sommer nicht an die Mittemeersträne fliegen können oder wollen – insbesondere die Familien - praktisch vor der Haustür eine attraktive Naherholungsmöglichkeit.
Mit dem neuen Zugang am Nordhäuser Parkplatz ist ebenfalls die Lösung für den Betrieb des benachbarten Jugend-Zelplatzes gefunden. Frau Rinke: Der neue Eingang ist zugleich die – einzige - Zugangsmöglichkeit zum Zeltplatz. In Richtung Parkplatz wird der bisher geöffnete Zeltplatz geschlossen, gleichzeitig wird eine direkte Verbindung zwischen Zeltplatz und Strandbad geöffnet, so dass nun auch die Sanitäranlagen – und natürlich das Standbad – von den Zeltern mit benutzt werden können.
Bereits an diesem Wochenende hätten sich mehr als hundert Jugendliche zum Zelten angemeldet. Das zeigt, dass das Bedürfnis nach einer preiswerten und schnell erreichbaren Zeltmöglichkeit groß ist. Wir schließen praktisch eine Angebotslücke und können gleichzeitig das wilde Zelten in Grenzen halten, sagte die Oberbürgermeisterin. Man werde jetzt an einer langfristigen Lösung für die gesamten Bielener Kiesteiche arbeiten.
Es bleibt unser Ziel, dort erstens einen echten Campingplatz zu schaffen – ein solches Angebot wird von vielen Besuchern unserer Stadt vermisst. Zweitens soll das Angebot der Freizeit- und Naherholungsmöglichkeiten ausgebaut werden. Zuvor müssen allerdings noch Grundstücksprobleme mit den benachbarten Privateigentümern und die Finanzierungsfragen geklärt werden.

