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So, 15:57 Uhr
29.03.2020
Jugendkunstschule näht Schutzmasken

Dem Stillstand begegnen

Auch in der Jugendkunstschule Nordhausen bleiben die Türen seit zwei Wochen für Kursteilnehmende geschlossen. Inzwischen sind die Akten im Büro sortiert, die Pinsel ausgewaschen und die Farbtöpfe fest verschlossen. Eine nützliche Beschäftigung hat man dennoch gefunden...

Dem Team der Jugendkunstschule um Leiterin Martina Degenhart ist trotzdem nicht langweilig: jede isoliert im eigenen Homeoffice ist dabei, Atemschutzmasken aus Baumwollstoffresten zu nähen.

In der Jugendkunstschule näht man jetzt Atemschutzmasken (Foto: Sylvia Spehr) In der Jugendkunstschule näht man jetzt Atemschutzmasken (Foto: Sylvia Spehr)

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„Wir möchten damit einen Beitrag gegen die Verbreitung des Virus leisten. In Zeiten ohne Kurse können wir zwar Projekte für die zweite Jahreshälfte – wie zum Beispiel den Jugendkunstschultag oder das Kunstfest planen - aber ein bisschen Kreativität brauchen wir in diesen Zeiten auch“, erklärt Martina Degenhart. „Unsere Arbeit für die Kinder und Jugendlichen der Stadt wird zum großen Teil aus Fördermitteln finanziert. So möchten wir etwas zurückgeben.“

Die fertigen Masken – oft aus bunten farbenfrohen Baumwollstoffen – werden dann von den Mitarbeiterinnen an Einrichtungen wie Arztpraxen oder Pflegedienste gespendet. „Wir wissen, dass Baumwollmasken keinen absoluten Schutz vor Ansteckung bieten. Aber überall dort, wo Menschen sich trotz Kontaktverbot nah kommen – zum Beispiel im Wartezimmer beim Arzt – können sie helfen, Ansteckungen zu vermeiden.“
Autor: red

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