Sa, 15:43 Uhr
28.05.2005
Rechtsradikale festgenommen
Nordhausen (nnz). Die Nordhäuser Kripo ermittelt zur Zeit gegen mehrere junge Männer aus Leinefelde wegen Verdacht des Landfriedensbruchs. Was sich in der Eichsfeldstadt in der Nacht ereignete, das erfahren Sie mit dem bekannten Klick.
In der Nacht zum Samstag war die Polizei durch aufgebrachte Anwohner der Leinefelder Südstadt alarmiert worden. In der Mozartstraße spielte in einem offen stehendem Auto laute Musik. Um den Wagen hatten sich rund 20 junge Männer versammelt und krakelten lautstark. Als die Polizeibeamten gegen 23.30 Uhr vor Ort eintrafen, wurden sie sofort aus der Masse heraus beschimpft, bedroht und mit Bierflaschen beworfen. Dabei ging eine Scheibe eines Funkstreifenwagen zu Bruch.
Der Aufforderung, Ruhe zu halten und den Platz zu verlassen, wurde zunächst nicht Folge geleistet. Daraufhin wurden vier Personen vorläufig festgenommen. Unter ihnen auch der Rädelsführer, ein 27jähriger Mann aus Leinefelde. Er hatte unter anderem auch den Hitler-Gruß gerufen, als die Polizei Ruhe und Ordnung wieder herstellen wollte. Er widersetzte sich seiner Festnahme und zerschlug dabei mit seinem Kopf eine Seitenscheibe an einem Funkstreifenwagen.
Die anderen Ruhestörer suchten inzwischen das Weite. Alle Personen sind nach bisherigen Erkenntnissen der rechten Szene zuzuordnen. Die Kriminalpolizei ermittelt gegen sie wegen Verdacht des Landfriedensbruchs, der Bedrohung, Sachbeschädigung und Verwendung von Symbolen verfassungsfeindlicher Organisationen.
Autor: nnzIn der Nacht zum Samstag war die Polizei durch aufgebrachte Anwohner der Leinefelder Südstadt alarmiert worden. In der Mozartstraße spielte in einem offen stehendem Auto laute Musik. Um den Wagen hatten sich rund 20 junge Männer versammelt und krakelten lautstark. Als die Polizeibeamten gegen 23.30 Uhr vor Ort eintrafen, wurden sie sofort aus der Masse heraus beschimpft, bedroht und mit Bierflaschen beworfen. Dabei ging eine Scheibe eines Funkstreifenwagen zu Bruch.
Der Aufforderung, Ruhe zu halten und den Platz zu verlassen, wurde zunächst nicht Folge geleistet. Daraufhin wurden vier Personen vorläufig festgenommen. Unter ihnen auch der Rädelsführer, ein 27jähriger Mann aus Leinefelde. Er hatte unter anderem auch den Hitler-Gruß gerufen, als die Polizei Ruhe und Ordnung wieder herstellen wollte. Er widersetzte sich seiner Festnahme und zerschlug dabei mit seinem Kopf eine Seitenscheibe an einem Funkstreifenwagen.
Die anderen Ruhestörer suchten inzwischen das Weite. Alle Personen sind nach bisherigen Erkenntnissen der rechten Szene zuzuordnen. Die Kriminalpolizei ermittelt gegen sie wegen Verdacht des Landfriedensbruchs, der Bedrohung, Sachbeschädigung und Verwendung von Symbolen verfassungsfeindlicher Organisationen.

