Sa, 06:37 Uhr
28.05.2005
nnz-Rückspiegel: Boykott und die Letzte
Nordhausen (nnz). Grün - das war vor einem Jahr die dominierende Farbe in Nordhausen. Natürlich war auch der Wahlkampf damals am 28. Mai 2004 voll im Gange. Und es gab weiteren Entwicklungen im Handwerker-Boykott.
Es grünt so grün...
nnz-Rückspiegel: Boykott und die Letzte (Foto: nnz)
Viel Grün ist derzeit auf der Landesgartenschau in Nordhausen zu bestaunen. Auch grüne Autos in der großen Nordbrandhalle. Doch auf dem Petersberg gibt es auch ein grünes Klassenzimmer. Die Projekte des "Grünen Klassenzimmers" erfreuten sich bisher einer großen Nachfrage. Über 2.000 Schüler nahmen seit der Eröffnung der Landesgartenschau mit ihren Lehrern die verschiedensten Angebote wahr. Höhepunkte in der vergangenen Woche waren u.a. das Arbeiten mit Ton. Unter der Anleitung von Dagmar Zimmermann fertigten die Klassen der Regelschule Breitenworbis und der Michaelisschule Ohrdruf Tonplatten mit Motiven aus der Natur an. Die Schüler konnten somit die Schönheit der Blüten und Blätter darstellen...ausführlich im nnz-Archiv
Letzte Besuche in Unternehmen
Die Tour des Egon Primas ist in der zurückliegenden Woche zu Ende gegangen. In den vergangenen Wochen hatte sich der Landtagsabgeordnete im Wahlkampf mit Firmenvertretern unter anderem über die Ausbildungsplatzabgabe unterhalten. Zwei Betriebe, die Schakat Bau GmbH Ilfeld und die Ellrich Sand GmbH, bildeten den Abschluss der Betriebsbesuche im Landkreis Nordhausen. Herzlich empfangen wurde der Abgeordnete bei der Firma Schakat Bau GmbH, die seit dem 26.03.1991 in Ilfeld, mit derzeit 28 Mitarbeitern ansässig ist. Die Firma beschäftigt in diesem Jahr einen Lehrling und hat seit ihrer Gründung bereits 25 Lehrlinge zum Heizungs-, Lüftungs- und Sanitärinstallateur ausgebildet...ausführlich im nnz-Archiv
Die PDS und die Wirtschaft
Wirtschaft und PDS, das muß sich nicht unbedingt reiben. Auch für linke Unternehmer heißt die Gretchenfrage: wie hält es die PDS mit der Wirtschaftspolitik? Spitzenmann Bodo Ramelow hatte darauf in dieser Woche Antworten. Die Antworten, welche die Nordthüringer Unternehmer und interessierte Bürger von Bodo Ramelow hörten, waren interessant, konkret, klar und verständlich und hoben sich wohltuend vom Geschwafel anderer Spitzenpolitiker aus Land und Region ab, berichtet Detlef Hauthal. Ramelow und die PDS stehen für ein Umdenken bei der Wirtschaftspolitik des Landes. So sollen statt an Großunternehmen wie Daimler-Chrysler Fördermittel so vergeben werden, dass die einheimischen Klein- und Mittelunternehmen besser an die entsprechenden Programme kommen. Dafür sei auch eine "Thüringer Mittelstandsbank" im Gespräch, welche diese Mittel ohne Hausbank, welche oftmals blockieren, ausreichen könne. Auch sollten Investorenlotsen den Unternehmern helfen, den Amtdschungel zu durchdringen. Auch über "one stop- center" sollte man nachdenken...ausführlich im nnz-Archiv
Appell an Vernunft
Der Ausbildungsboykott-Aufruf von Innungen in den Kreisen Eichsfeldkreis und Nordhausen war Thema der jüngsten Vorstandssitzung der Handwerkskammer Erfurt. Der Vorstand der Erfurter Handwerkskammer befürchtet, dass das Handwerk in Nordthüringen mit dieser Drohung bereits heute für sich selbst, für die Region und die dort lebenden Jugendlichen großen Schaden anrichtet. Denn das Handwerk ist auf selbst ausgebildete Fachkräfte angewiesen, um die Betriebe zukunftssicher aufzustellen. Nicht zuletzt aus diesem Grund ist das Handwerk Ausbilder der Nation. Sollten die Innungsbetriebe im Eichsfeld und in Nordhausen im kommenden Jahr einen weißen Ausbildungsfleck als Resultat ihres Aufrufes hervorrufen, werden sie eines weiter beschleunigen: Die Abwanderung der Jugend. Wir wollen, dass unsere Jugend hier in Thüringen ihre Zukunft sieht und eine Zukunftschance bekommt. Dafür stehen wir als Handwerk und werden alles versuchen, den jungen Menschen hier berufliche Perspektiven zu geben, betonte der Präsident der Handwerkskammer Erfurt, Rolf Ostermann, während der Vorstandssitzung...ausführlich im nnz-Archiv
Die letzte Produktion
Die letzte Produktion der eigenständigen Sparte Schauspiel in Nordhausen beschäftigt sich mit der Vergangenheit und dem Umgang mit der Erinnerung, die in Nordhausen durch die unmittelbare Nachbarschaft zur KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora stets spürbar sind. In Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte wird am 9. Juni um 20 Uhr im Neubau der KZ-Gedenkstätte, dem zukünftigen Lern- und Dokumentationszentrum Mittelbau-Dora, eine szenische Lesung von Imre Kertész Roman Liquidation Premiere haben. Das Datum der Lesung erinnert daran, dass sich 2004 zum 60. Mal die Ankunft der Transporte mit ungarischen Juden aus Auschwitz im Lager Dora jährt...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzEs grünt so grün...
nnz-Rückspiegel: Boykott und die Letzte (Foto: nnz)
Viel Grün ist derzeit auf der Landesgartenschau in Nordhausen zu bestaunen. Auch grüne Autos in der großen Nordbrandhalle. Doch auf dem Petersberg gibt es auch ein grünes Klassenzimmer. Die Projekte des "Grünen Klassenzimmers" erfreuten sich bisher einer großen Nachfrage. Über 2.000 Schüler nahmen seit der Eröffnung der Landesgartenschau mit ihren Lehrern die verschiedensten Angebote wahr. Höhepunkte in der vergangenen Woche waren u.a. das Arbeiten mit Ton. Unter der Anleitung von Dagmar Zimmermann fertigten die Klassen der Regelschule Breitenworbis und der Michaelisschule Ohrdruf Tonplatten mit Motiven aus der Natur an. Die Schüler konnten somit die Schönheit der Blüten und Blätter darstellen...ausführlich im nnz-ArchivLetzte Besuche in Unternehmen
Die Tour des Egon Primas ist in der zurückliegenden Woche zu Ende gegangen. In den vergangenen Wochen hatte sich der Landtagsabgeordnete im Wahlkampf mit Firmenvertretern unter anderem über die Ausbildungsplatzabgabe unterhalten. Zwei Betriebe, die Schakat Bau GmbH Ilfeld und die Ellrich Sand GmbH, bildeten den Abschluss der Betriebsbesuche im Landkreis Nordhausen. Herzlich empfangen wurde der Abgeordnete bei der Firma Schakat Bau GmbH, die seit dem 26.03.1991 in Ilfeld, mit derzeit 28 Mitarbeitern ansässig ist. Die Firma beschäftigt in diesem Jahr einen Lehrling und hat seit ihrer Gründung bereits 25 Lehrlinge zum Heizungs-, Lüftungs- und Sanitärinstallateur ausgebildet...ausführlich im nnz-Archiv
Die PDS und die Wirtschaft
Wirtschaft und PDS, das muß sich nicht unbedingt reiben. Auch für linke Unternehmer heißt die Gretchenfrage: wie hält es die PDS mit der Wirtschaftspolitik? Spitzenmann Bodo Ramelow hatte darauf in dieser Woche Antworten. Die Antworten, welche die Nordthüringer Unternehmer und interessierte Bürger von Bodo Ramelow hörten, waren interessant, konkret, klar und verständlich und hoben sich wohltuend vom Geschwafel anderer Spitzenpolitiker aus Land und Region ab, berichtet Detlef Hauthal. Ramelow und die PDS stehen für ein Umdenken bei der Wirtschaftspolitik des Landes. So sollen statt an Großunternehmen wie Daimler-Chrysler Fördermittel so vergeben werden, dass die einheimischen Klein- und Mittelunternehmen besser an die entsprechenden Programme kommen. Dafür sei auch eine "Thüringer Mittelstandsbank" im Gespräch, welche diese Mittel ohne Hausbank, welche oftmals blockieren, ausreichen könne. Auch sollten Investorenlotsen den Unternehmern helfen, den Amtdschungel zu durchdringen. Auch über "one stop- center" sollte man nachdenken...ausführlich im nnz-Archiv
Appell an Vernunft
Der Ausbildungsboykott-Aufruf von Innungen in den Kreisen Eichsfeldkreis und Nordhausen war Thema der jüngsten Vorstandssitzung der Handwerkskammer Erfurt. Der Vorstand der Erfurter Handwerkskammer befürchtet, dass das Handwerk in Nordthüringen mit dieser Drohung bereits heute für sich selbst, für die Region und die dort lebenden Jugendlichen großen Schaden anrichtet. Denn das Handwerk ist auf selbst ausgebildete Fachkräfte angewiesen, um die Betriebe zukunftssicher aufzustellen. Nicht zuletzt aus diesem Grund ist das Handwerk Ausbilder der Nation. Sollten die Innungsbetriebe im Eichsfeld und in Nordhausen im kommenden Jahr einen weißen Ausbildungsfleck als Resultat ihres Aufrufes hervorrufen, werden sie eines weiter beschleunigen: Die Abwanderung der Jugend. Wir wollen, dass unsere Jugend hier in Thüringen ihre Zukunft sieht und eine Zukunftschance bekommt. Dafür stehen wir als Handwerk und werden alles versuchen, den jungen Menschen hier berufliche Perspektiven zu geben, betonte der Präsident der Handwerkskammer Erfurt, Rolf Ostermann, während der Vorstandssitzung...ausführlich im nnz-Archiv
Die letzte Produktion
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