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Mi, 18:56 Uhr
25.05.2005

Groß und klein

Nordhausen (nnz). Im Nordhäuser Hauptausschuß ist heute wieder einmal um ein existenzielles Problem dieser Stadt gestritten worden. Dagegen nehmen sich die Neuwahlen zum Bundestag wie politische Peanuts an. Worum es da geht, das erfahren Sie mit einem einzigen Klick.


Schlicht und ergreifend um die Straßenreinigung in Sundhausen. Um die maschinelle natürlich. Die wird von den Sundhäuser Bürgern abgelehnt. Erstens sei sie zu teuer, zweitens schädigt sie den schon jetzt prekären Zustand der Straßen – sagen die Sundhäuser. Doch die eventuelle Einstellung der Reinigung würde der Stadt Nordhausen pro Jahr 12.500 Euro kosten. Geld, das sonst durch die entsprechende Satzung eingetrieben werden kann. Das Geld kann im Haushalt umgeschichtet werden, es können aber auch die Beiträge oder Gebühren für die Reinigung der Straßen im so genannten Kerngebiet der Stadt erhöht werden.

Ein Horrorszenario für alle Demokraten in der Rolandstadt. Und sofort wurde an das Solidaritätsgefühl der Sundhäuser appelliert. Und an die Gleichbehandlung. Und an...
Autor: nnz

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