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Mo, 12:44 Uhr
09.03.2020
Handball-Landesliga Frauen

13 schwache NSV-Minuten nutzt Jena zum Sieg

Nach dem 15:34 im Hinspiel mussten sich die Frauen des Nordhäuser SV nun auch im Heimspiel der favorisierten Mannschaft vom HBV Jena 90 mit 25:30 beugen. Dennoch sind die NSV-Frauen weiter Tabellendritter in der Landesligastaffel I hinter Jena...

Handball (Foto: U.Tittel) Handball (Foto: U.Tittel)


Nicht wie in Jena unter die Räder kommen, das war das erklärte Ziel der Nordhäuserinnen. Und man knüpfte an die starke Leistung vom Heimspiel gegen die Jenenserinnen aus der Vorsaison an, als man sowohl kämpferisch als auch spielerisch über weite Strecken ebenbürtig war und nur 27:30 unterlag. Auch diesmal hielt man wieder sehr gut mit. Jena ging zwar 1:0 und 2:1 in Führung, doch Nordhausen zeigte sich in der Folge mehr als ebenbürtig, überzeugte durch überlegtes und sicheres Angriffsspiel und lag nach knapp neun Spielminuten überraschend deutlich mit 6:3 in Führung. Eine doppelte Überzahl – Diana Bückert und Jenny Mohrig mussten für zwei Minuten die Bank drücken – nutzte Jena aber wieder zum Ausgleich.

Danach weiter ein völlig ausgeglichenes Spiel, wobei Nordhausen zumeist vorlegte, in der 24. Minute beim 13:11 wieder mit zwei Toren führte. In der Abwehr aber bekam man die starke Annalena Bock mit der Rückennummer Zwei auf der Rechtsaußenposition (insgesamt neun Treffer) nicht in den Griff. Zusammen mit der gleichfalls sehr starken Spielmacherin Julia Weber (7 Tore) hielt sie Jena im Spiel. Ausgerechnet in eigener Überzahl drei Minuten vor der Pausensirene verloren die Gastgeberinnen beim 14:13-Führung die Nerven. Zunächst scheiterte Claudia Dudek mit einem Strafwurf, danach in Überhast Ballverluste sowie ein Lattenkracher von Luise Weber. Jena nahm die Geschenke dankbar an und kam noch zur schmeichelhaften 16:14-Halbzeitführung.

Der Start in Halbzeit Zwei war vielversprechend, denn Luise Weber und Diana Bückert sorgten für den 16:16-Ausgleich. Doch anstatt nun weiter mit Ruhe und Überlegung weiter zu spielen wollte man zu schnell zu weiteren Torerfolgen kommen. Leider immer wieder der alte Fehler. Statt Zählbares zehn Minuten lang Torflaute. Jena zog seinerseits die Nordhäuser Fehler schonungslos nutzend auf 22:16 (41.) davon. Man musste in dieser Phase Schlimmes befürchten. Langsam bekamen sich die Gastgeberinnen aber wieder in den Griff und es wurde wieder ein ausgeglichenes Spiel. Beim Stand von 22:26 (52.) nahm Jenas Trainer eine vorsorgliche Auszeit, mahnte seine Spielerinnen, nicht nachlässig zu werden. Und sie brachten den Vorsprung schließlich auch sicher über die Zeit. Die NSV-Frauen trauerten am Ende ihren schwachen drei Vorpausenminuten und den schlechten zehn Minuten nach dem 16:16-Ausgleich nach. Können sie diese Schwächephasen abstellen, dann ist künftig auch mehr als Tabellenplatz Drei möglich.

Nordhäuser SV – HBV Jena 90 25:30 (14:16)
Nordhausen
: Emilie Heise/Nicole Kaempfe – Clara Fiedler (3), Jenny Mohrig, Evelyn Kallmeyer, Luise Weber (7), Neele Arnold (3), Diana Bückert (4), Claudia Dudek (6), Marianne Kiel, Larissa Förster (2)
Uwe Tittel
Autor: red

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