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So, 14:53 Uhr
08.03.2020
Handball Ergebnisdienst

Ein aufregender Heimspieltag

Ein aufregender Heimspieltagliegt hinter den Handballer/innen des NSV. Während die männlichen D Jugend Teams dominierten, gab es bei den Frauen und Männern spannende Begegnungen mit unterschiedlichen Ausgang. Am Ende des Spieltages konnte der NSV dennoch jubeln und feiern...

Landesliga Männer / Nordhäuser SV – SG Handball Ilmenau 21:20
Mit einem am Ende glücklichen 21:20 Erfolg bauten die Nordhäuser ihre Miniserie auf 3 Siege in Folge aus und verkürzten bei der Mission „Klassenerhalt“ den Rückstand zu einem Nichtabstiegsplatz auf einen Punkt.

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Diesmal hatten die Nordhäuser das Glück des Tüchtigen auf ihrer Seite, denn die Partie selbst war keine Werbung für den Handball eher ein spannungsgeladener Krimi. So wundert es nicht, dass die Partie 2 Sekunden vor Schluss noch einmal zu kippen drohte.

Verzichten mussten die Nordhäuser diesmal auch auf Ricardo Seeger und Jonas Fenzel. Neben den bekannten Ausfällen ein weiter Rückschlag. Mit der SG Handball Ilmenau stellte sich der Tabellendritte im Südharz vor. Somit war der Favorit im Vorfeld schnell ausgemacht.

Die Einheimischen fieberten der Partie förmlich entgegen, ihre Körpersprache bei der Erwärmung sprach für sich. Und als sich dann auch noch die Halle reichlich füllte waren die Vorzeichen für eine gute Partie erfüllt. Leider konnten die Akteure auf dem Parkett die Erwartungshaltung spielerisch nicht erfüllen. Dafür legten sie in der Kategorie –Spannung- eine Schippe zu.

Die ersten 15. Spielminuten waren vom gegenseitigen Abtasten geprägt. Dabei wurde früh klar das Ilmenau schlagbar war und Nordhausen die Anzahl von Fehlern senken musste um zu punkten. Dies taten sie nach dem 6:6 (15. Spielminute) in dem sie binnen 5 Minuten auf 10:6 davonzogen. Auch die 4 Treffer Vorsprung waren für Ilmenau schmeichelhaft. Die Gastgeber hatten eine überdurchschnittliche Quote an technischen Fehlern. Diese ließ die Gäste weithin in Schlagdistanz auf der Lauer liegen.

In den letzten 10. Minuten der ersten Halbzeit hatten die Spieler kein Einsehen mit Herzkranken. Die Partie tobte zwischen den Strafräumen. Die Fehlwürfe häuften sich auch durch gute Torhüterleistungen. Mit einem Last Minute Treffer der Gastgeber endeten die ersten 30. Minuten mit einem 14:10.

Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie robuster. Vor allem die beiden Kreisläufer waren nicht zu beneiden. Die Abwehrreihen rigoros in ihren Aktionen. Trotz kleiner Dellen, wegen wiederum ausgelassener Tormöglichkeiten, schienen die Rolandstädter die Partie zu kontrollieren.

Auch ein 14:13 in der 39. Spielminute brachte sich vom Weg ab. Beim Spielstand von 21:18, in der 56. Spielminute, schien die Partie entschieden. Doch es kam alles ganz anders und die letzten Spielminuten spiegeln den gesamten Spielverlauf wieder.

Eine Zeitstrafe für den NSV in der 56. Minute brachte unnötige Unruhe in die Reihen. Die Angst zwei sicher geglaubte Punkte liegen zu lassen, ließ sie verkrampfen und Ilmenau auf 21:20 aufschließen. Als dann auch noch der Ball 30 Sekunden vor Schluss vertändelt wurde, lag der Ausgleich in der Luft.

In dieser Situation hätte ein taktisches Foul mit Blick auf die Hallenuhr vielleicht den Sieg bedeutet. So kämpfte die Abwehr 28 Sekunden verbissen gegen die anrennenden Gäste an. Ein Freiwurf 2 Sekunden vor Abpfiff ließ den Blutdruck auf den Tribünen auf das äußerste steigen.

Die Schiedsrichter gaben die Partie frei, Ilmenau warf, Nordhausen stand wie eine Wand – der Ball ging über das Tor. Den Doppelpunktgewinn feierten die Hausherren mit den Fans überschwänglich.

Landesliga Frauen / Nordhäuser SV – HBV Jena 90 25:30
Im Hinspiel noch klar unterlegen schickten sich die NSV Damen am Samstag vor heimischer Kulisse an den Spieß gegen den favorisierten Tabellenzweiten umzudrehen. Die Nordhäuser „Hexen“ haben die Ballspielhalle mit Saisonbeginn zu ihrem Fluggebiet erklärt. So verwunderte es niemanden, dass sie HBV Jena herausforderten.

Trotz Eröffnungstreffer der Gäste gaben die Rolandstädterinnen dem Spiel die Richtung an. Die war klar mit dem Jenaer Tor definiert. Jena nach dem 2:2 stark unter Druck und mit 6:3 in Rückstand. Gleich zwei folgende Nordhäuser Strafzeiten brachten sie auf 6:6 heran. Mit dem Treffer zum 7:8 übernahmen sie erstmals die Führung.

Die Partie schwankte bis zum 11:11 von einer auf die andere Seite ehe der NSV mit 13:11 in Spielminute 24. sich Luft verschaffte. Wie gewonnen so zerronnen. Keine 2 Minuten später der Ausgleich 13:13. Nach dem Treffer zum 14:14 waren noch 1 Minute und 26 Sekunden zu spielen. Den folgen Schlussspurt verpennten die Nordhäuserinnen völlig und kassierten einen 14:16 Rückstand.

Gleich nach der Pause eroberten sie sich mit dem 16:16 die Initiative zurück. Was dann aber folgte entschied am Ende über Sieg und Niederlage. Gleich 6 Treffer in Folge (16:22) schockten die NSV Damen. Aus dieser Schockstarre konnten sie sich trotz großem Kampfgeist nicht komplett wieder befreien.

Jena übernahm nach dieser Führung die Initiative und kontrollierte die Partie mit viel Übersicht.
Für Nordhausen endete der Spieltag mit einer unglücklichen 25:30 Niederlage, bei der sie nicht enttäuschten und den Tabellenzweiten am Rande einer Niederlage hatten.

Die Punktevergabe war für die Platzierung schon vor dem Anpfiff nicht entscheidend. Jena hatte den 2. Rang und Nordhausen geht in die Play Offs am 28.03. auf Platz 3. Somit spielen sie um Platz 5 im Landesmaßstab.

Verbandsliga männliche Jugend D /Nordhäuser SV II – Vfb TM Mühlhausen 30:21
Der jüngere Jahrgang der Nordhäuser brachte den ambitionierten Mühlhäusern eine empfindliche und für die Vergabe der Plätze 1 und 2 empfindliche Niederlage bei. Nach der knappen 21:23 Hinspiel Niederlage in Mühlhausen liefen beide Mannschaften auf Augenhöhe zum Rückspiel auf.

Der temposcharfe Beginn der Nordhäuser ließ jedoch die Träume der Kreisnachbarn, verbunden mit einer 4:0 Führung, schon nach 4 Minuten platzen. Bedingt durch einige Fehler der Hausherren verringerte sich der Vorsprung folgend auf 5:3. Ein kurzzeitiges Strohfeuer der Gäste. In der 9. Spielminute lagen sie bereits wieder 10:5 zurück.

Nordhausen die eindeutig bessere Mannschaft auf dem Spielfeld. Zielstrebig und mit einer enormen Laufbereitschaft ausgestattet bestimmten sie das Geschehen nach Belieben. Ihre stärkste Waffe, neben einer guten Abwehrleistung, die Konterangriffe. Die Pässe nach vorn kamen wie Pfeile, wurden technisch sauber angenommen und verwandelt. Mit einer 19:9 Halbzeitführung im Rücken ging es zum Pausentee.

Nach der Pause zog der NSV das Tempo noch einmal an. Dabei wurde der Vorsprung bis zur 24. Spielminute auf 23:10 ausgebaut. Nach weiteren 10 Minuten erzielten sie mit dem 26:13 die endgültige Spielentscheidung. Angesichts der spielerischen Unterschiede die Spielentscheidung.

Das gab dem jungen Trainergespann die Möglichkeit noch mehr zu testen, Spielvarianten zu probieren. Besonders im offensiven Deckungsverhalten machte das Team einen guten Eindruck.

Auf Mühlhäuser Seite überwog der Kampf. Am Ende holten sie zwar noch auf mussten sich aber mit 30:21 deutlich geschlagen geben. Mit dem Sieg eroberte die Zweite Platz 2 und hat es nun selbst in der Hand diesen bis zum Schluss zu verteidigen.

Verbandsliga männliche Jugend D / Nordhäuser SV I – HV 90 Artern 35:15
Der Handball Verein 90 Artern kam mit voller Kapelle in die Rolandstadt. Von der Papierform her waren die Gastgeber deutlich in der Favoritenrolle. Daher war es schön mit anzusehen wie der Außenseiter, mit vielen Mädchen auflaufend, munter und frech dagegen gehalten hat.

Auch hier ging es temposcharf los. So wurde gleich das 1:0 und eine Minute später das 2:0 markiert. Danach waren die Gäste dran. Ohne Respekt erzielten sie in der 4. Spielminute, mit der Resultats Verkürzung auf 3:2, ein Achtungszeichen. Die Hausherren doch etwas verwirrt benötigten einige Minuten bis ihr Motor wieder volle Leistung lieferte. So zogen sie unbeirrt bis zur Halbzeit auf 15:5 davon. Für das HV 90 Team war der 15:5 Halbzeitstand ein kleiner Achtungserfolg den sie sich mit viel Einsatzbereitschaft erkämpft hatten.

Nach dem Seitenwechsel gab es auf Seiten der Nordhäuser geänderte Aufgabenstellungen. Die anstehende Zwischenrunde zur Landesmeisterschaft warf ihre Schatten voraus. Ein solches Turnier ist lang und kräftezerrend. Da wird jeder Spieler gebraucht und Fehler in Form von Punktverlusten können das frühe „Aus“ bedeuten.

Aus diesem Grund ging ein munterer Wechsel - Rhythmus von der Nordhäuser Bank aus. Spielpraxis ist das beste Training. Trotz der Wechsel blieb das Spiel der Einheimischen stabil und vor allem schnell. Nach dem Schlusssignal stand ein ungefährdeter 35:15 Erfolg an der Anzeigetafel.

Landesliga weibliche Jugend B / Nordhäuser SV – Thüringer HC II 3:34
Einen schwarzen Tag erwischten die Mädchen der B Jugend. Gegen den Bundesliganachwuchs vom Sportgymnasium standen sie von Beginn an verloren Posten. Abhaken und durch.
Frank Ollech
Autor: red

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