eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Di, 12:02 Uhr
24.05.2005

Kindergarten wird gebaut

Nordhausen (nnz). Im Nordhäuser Ortsteil Leimbach muß der Kindergarten auf Vordermann gebracht werden. Das Thüringer Sozialministerium plädiert für eine Radikalvarianten und dessen Chef bringt morgen viel Geld mit in den Ortsteil.


Der Kreisverband Nordhausen der Johanniter-Unfallhilfe e. V. erhält einen Bewilligungsbescheid in Höhe von 317.500 Euro. Dabei handelt es sich um einen Zuschuss für den Neubau der Kindertagesstätte in Nordhausen-Leimbach. Die Gesamtkosten für dieses Projekt betragen 635.000 Euro. 50 Prozent davon trägt das Land, die übrigen Mittel werden durch den Träger selbst bereit gestellt. Ein entsprechender Bewilligungsbescheid wurde vom Thüringer Minister für Bau und Verkehr, Andreas Trautvetter, unterzeichnet. Die Übergabe wird morgen durch Familienminister Dr. Klaus Zeh erfolgen.

Im Vorfeld der Übergabe erklärte Minister Dr. Zeh gegenüber nnz: „Thüringen soll ein Land sein, in dem Kinder sich wirklich geborgen fühlen und sich entfalten können. Unsere Gesellschaft braucht Kinder, sie braucht ihre Spontanität und Kreativität, ihr Wert lässt sich nicht alleine durch finanz- oder bevölkerungspolitische Hochrechnungen ermessen. Eine Gesellschaft, die nicht für ihre Kinder Sorge trägt, wäre nicht nur ärmer, sie wäre inhuman. Der Neubau der Kindertagesstätte in Leimbach ist ein weiterer, wichtiger Schritt zu mehr Kinderfreundlichkeit in unserem Freistaat“.

Darüber hinaus habe die Landesregierung eine „Thüringer Familienoffensive“ gestartet. Vorgesehen sind ein Thüringer Erziehungsgeld in Höhe von mindestens 150 Euro pro Monat für alle Eltern mit Kindern zwischen 2 und 3 Jahren, eine kommunale Investitionspauschale in Höhe von 1.000 Euro je neugeborenem Kind für Investitionen in Kindergärten, Schulen, Familienzentren, Spielplätzen usw..

Der Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz soll in Thüringen bereits nach dem zweiten Lebensjahr einsetzen. Es soll eine Landesstiftung FamilienSinn gegründet werden. Dort sollen Angebote der Familienbildung, Familienberatung, allgemeine Schwangerschaftsberatung und weiteren Angebote zur Stärkung der Familien erfolgen. Kinderbezogen handeln - Eltern stärken - in die Zukunft investieren - dies seien laut Dr. Zeh die familiepolitischen Ziele der Landesregierung. Der Neubau des Kindergartens in Leimbach ist ein Beispiel dafür.
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)