Mi, 22:00 Uhr
04.03.2020
Wünsche und Träume statt ziviler Ungehorsam
Rebellion mit Händewedeln
Die etwas "forsche" Umweltgruppe gegen das Massenaussterben hatte heute in den Seminarraum des Nordhäuser Bürgerhauses eingeladen. Zum Teil hatte Extinction Rebellion (XR) die falsche Zielgruppe erwischt...
Fünf Menschen aus Nordhausen hatten gehofft, SWG-Chefin Inge Klaan hier zu treffen und ihr einige Fragen zu den Gerüchten rund um das Parkhaus am Kino stellen zu können. Statt dessen trafen sie auf Eva, Sebastian, Theresa und den Ronny. Man hätte wohl die Flyer etwas missverständlich beschriftet, die bei ihnen im Briefkasten landeten, so die Anwohner neben dem Nordhäuser Kino.
Das XR-Quartett erklärte dem 15köpfigen Rest die kommunikativen Handzeichen und die eigentlichen Kommunikationsregeln die da waren
Los gings: Was die nnz aus den Gesprächen der Zweiergruppe heraushörte, war zum Beispiel der Fakt, dass ein Gast einen Bekannten kennt, der mit seinem Rad überall hinfährt, sogar bis nach Dresden. So exzessiv waren die Antworten der anderen Gäste denn auch nicht auf die Frage im Großplenum nach dem "Nordhausen in zehn Jahren". Hier ein Ausschnitt:
All die Erkenntnisse wurden schließlich in einem weiteren Großplenum ausgewertet und als Fazit bleibt, dass Exitinction Rebellion keine Plakate in der Stadt aufgehängt hat, die Kiesförderung am Rande der Stadt nicht gestoppt und den Kreisel an der Marktpassage nicht blockiert hat. Stadt dessen wurde geredet und das war gut so, wenn auch mitunter gewöhnungsbedürftig.
Peter-Stefan Greiner
Autor: redFünf Menschen aus Nordhausen hatten gehofft, SWG-Chefin Inge Klaan hier zu treffen und ihr einige Fragen zu den Gerüchten rund um das Parkhaus am Kino stellen zu können. Statt dessen trafen sie auf Eva, Sebastian, Theresa und den Ronny. Man hätte wohl die Flyer etwas missverständlich beschriftet, die bei ihnen im Briefkasten landeten, so die Anwohner neben dem Nordhäuser Kino.
Das XR-Quartett erklärte dem 15köpfigen Rest die kommunikativen Handzeichen und die eigentlichen Kommunikationsregeln die da waren
- Aktives Zuhören
- radikale Inklusivität und
- Vertrauen.
Los gings: Was die nnz aus den Gesprächen der Zweiergruppe heraushörte, war zum Beispiel der Fakt, dass ein Gast einen Bekannten kennt, der mit seinem Rad überall hinfährt, sogar bis nach Dresden. So exzessiv waren die Antworten der anderen Gäste denn auch nicht auf die Frage im Großplenum nach dem "Nordhausen in zehn Jahren". Hier ein Ausschnitt:
- mehr Radwege und autofreie Zonen
- Mehr Rücksicht bei der Verkehrsplanung auf Menschen mit Behinderungen
- Belegung des Industriegebietes Goldene Aue
- mehr ÖPNV, wenn möglich kostenlos
- keine Früchte um den Planeten schiffen
- keine Massentierhaltung
- Energie nicht mehr aus fossilen Brennstoffen erzeugen
- Autofahren auch noch in zehn Jahren
All die Erkenntnisse wurden schließlich in einem weiteren Großplenum ausgewertet und als Fazit bleibt, dass Exitinction Rebellion keine Plakate in der Stadt aufgehängt hat, die Kiesförderung am Rande der Stadt nicht gestoppt und den Kreisel an der Marktpassage nicht blockiert hat. Stadt dessen wurde geredet und das war gut so, wenn auch mitunter gewöhnungsbedürftig.
Peter-Stefan Greiner


