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Mo, 12:49 Uhr
23.05.2005

Geburtstag einer vitalen 60-jährigen

Nordhausen (nnz). Früher einmal, da erreichten Frauen mit 60 das Rentenalter. Heute steckt mit 60 der noch voll in Arbeit, der auch einen Job hat. Doch in diesem Jahr begeht eine 60jährige ihren Ehrentag. Von den Vorbereitungen berichtet Ihr nnz.


Bekanntermaßen begeht die VOLKSSOLIDARITÄT Kreisverband Nordhausen e.V. am 24.10.2005 das 60jährige Bestehen seiner Organisation. Wie überall im Leben, so auch in diesem Fall, ist ein solches Jubiläum Anlass zur Rückschau und natürlich zum Feiern. Rückschau halten ist einerseits das Fragen nach den Wurzeln, andererseits aber auch daraus reflektierend Fragen des Wohin. Zu den Wurzeln der Volkssolidarität im Landkreis Nordhausen hat es in den vergangenen Wochen umfangreiche Recherchen in den Archiven des Kreises, der Stadt Nordhausen und auch in den Gemeinden des Landkreises gegeben.

Aus der „Thüringenaktion gegen Not“ wuchs, getragen durch die Ideen der Gründungskonferenz am 24.10.1945 in Dresden, eine Organisation, die sich auch im Landkreis Nordhausen von Beginn an der Hilfe und Unterstützung bedürftiger Menschen verschrieben hat. Waren es in den ersten Jahren Notleidende nach der Bombardierung Nordhausens, der Zerschlagung des Faschismus und der Beendigung des II. Weltkrieges , insbesondere Kinder und Umsiedler, so wurden in den folgenden Jahren älteren und pflegebedürftigen Menschen Unterstützung gewährt. Ca. 1.300 Volkshelfer wirkten in diesem Sinne bis 1989 aktiv im Landkreis Nordhausen.

Das alles ist nicht zuletzt ein Grund, dieses solidarische Wirken in einer Chronik festzuhalten. Dabei geht es nicht nur um die Darstellung der Entwicklung der Volkssolidarität im Landkreis Nordhausen in den Jahren von 1945 bis 2005. Sie ist vordergründig eine Danksagung an die vielen MitbürgerInnen, die sich in ihrer Freizeit der sozialen und kulturellen Betreuung älterer Bürger widmeten und heute noch widmen. In diesem Sinn ist es dem Kreisverband besonders wichtig, dass in der Chronik noch lebende Zeitzeugen zu Wort kommen. Nicht wenige von ihnen meldeten sich bereits auf die erste Bitte zum Mitwirken.

Der Kreisverband bedankt sich an dieser Stelle herzlich für ihre Unterstützung. Wir freuen uns, wenn auch in den kommenden Tagen weitere Zeitzeugen bei der Kreisgeschäftsstelle der Volkssolidarität in der Nordhäuser Stolberger Strasse 4 vorsprechen, oder telefonisch unter: 03631/88 10 73 Kontakt aufnehmen. Was das Feiern angeht: daran hat der Kreisverband natürlich auch gedacht. So viel kann im Moment „verraten“ werden, es wird am 24.10.2005 eine Festveranstaltung im Theater Nordhausen geben.
Autor: nnz

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