Fr, 16:09 Uhr
28.02.2020
Wahlkreisbüro eröffnet
"Ständige Vertretung" in Bleicherode
Als "ständige Vertretung" in Bleicherode bezeichnete Bürgermeister Frank Rostek am Nachmittag das eröffnete Wahlkreisbüro von Birgit Keller. Die hieß alle Gäste willkommen und freute sich über die Resonanz...
Bürgermeister Frank Rostek gratuliert (Foto: nnz)
Bürgermeister Frank Rostek gratuliert zur Büroeröffnung
Man stelle sich vor und schreibe das Jahr 1990, die gerade umbenannte SED hätte an der Bleicheröder Hauptstraße ein Büro eröffnet. Vermutlich wären einige standhafte Genossinnen und Genossen die einzigen Gäste gewesen und vermutlich hätten vor der Tür die CDU, das Neue Forum und der Demokratische Aufbruch dagegen demonstriert.
Heute, 30 Jahre später, macht alles, was im Landkreis Nordhausen, "Rang und Namen" hat, der amtierenden Thüringer Landtagspräsidentin Birgit Keller die Aufwartung. Ein CDU-Bürgermeister, der Arbeitsamtschef, der Chef vom Jobcenter, der Chef des Nordthüringer Unternehmerverbandes, der Hochschulpräsident, zwei hauptamtliche Dezernenten der Kreisverwaltung, einer davon der Nordhäuser CDU-Ortsvorsitzende.
So haben sich die Zeiten geändert, eben normalisiert. Die Partei der Birgit Keller hat die Mutation von der SED zur Linke geschafft, hat sich zum Teil vom "System" vereinnahmen lassen und hat es selbst verändert. Das ist gut so und passt zum System, dessen Selbsterhaltungsinstinkt immer noch höchst ausgeprägt ist. "Als letzte Konstante" im politischen Regierungswesen dieses Freistaates bezeichnete Bleicherodes Bürgermeister Birgit Keller in ihrer Funktion als Landtagspräsidentin.
Birgit Keller bei der Eröffnungsrede (Foto: nnz)
Die kletterte auf die Stufen einer Treppe, ein Sektglas in der Hand und genoss augenscheinlich die Resonanz auf die Büro-Eröffnung. "Ich freue mich, dass Menschen aus unterschiedlichen Richtungen unserer Einladung gefolgt sind. Ich bin mir sicher, dass die Etablierung des Büros für den Wahlkreis "Landkreis Nordhausen" gerade hier in Bleicherode ein deutliches Zeichen sein kann, dass der ländliche Raum mehr ist als Dörfer, Felder, Bauern und Vereine. Wir müssen diesen Teil der Gesellschaft endlich ernster nehmen", mahnte Keller und lud zu vielen Besuchen ein.
Sind wirklich alle willkommen? (Foto: nnz)
Wirklich für alle?
"Das Büro soll eine Begegnungsstätte für alle Menschen sein, die diesen Raum betreten wollen. Hier soll miteinander geredet und hier sollen Antworten auf Fragen gegeben werden, auch wenn diese nicht immer gefallen", sagt Keller zum Schluss ihres Statements.
Peter-Stefan Greiner
Im Büro in der Bleicheröder Hauptstraße werden ab sofort Ilona Scharff und Detlef Hauthal die Ansprechpartner sein. Telefonisch erreichbar ist es unter 036338/481725.
Autor: red
Bürgermeister Frank Rostek gratuliert (Foto: nnz)
Bürgermeister Frank Rostek gratuliert zur BüroeröffnungMan stelle sich vor und schreibe das Jahr 1990, die gerade umbenannte SED hätte an der Bleicheröder Hauptstraße ein Büro eröffnet. Vermutlich wären einige standhafte Genossinnen und Genossen die einzigen Gäste gewesen und vermutlich hätten vor der Tür die CDU, das Neue Forum und der Demokratische Aufbruch dagegen demonstriert.
Heute, 30 Jahre später, macht alles, was im Landkreis Nordhausen, "Rang und Namen" hat, der amtierenden Thüringer Landtagspräsidentin Birgit Keller die Aufwartung. Ein CDU-Bürgermeister, der Arbeitsamtschef, der Chef vom Jobcenter, der Chef des Nordthüringer Unternehmerverbandes, der Hochschulpräsident, zwei hauptamtliche Dezernenten der Kreisverwaltung, einer davon der Nordhäuser CDU-Ortsvorsitzende.
So haben sich die Zeiten geändert, eben normalisiert. Die Partei der Birgit Keller hat die Mutation von der SED zur Linke geschafft, hat sich zum Teil vom "System" vereinnahmen lassen und hat es selbst verändert. Das ist gut so und passt zum System, dessen Selbsterhaltungsinstinkt immer noch höchst ausgeprägt ist. "Als letzte Konstante" im politischen Regierungswesen dieses Freistaates bezeichnete Bleicherodes Bürgermeister Birgit Keller in ihrer Funktion als Landtagspräsidentin.
Birgit Keller bei der Eröffnungsrede (Foto: nnz)
Die kletterte auf die Stufen einer Treppe, ein Sektglas in der Hand und genoss augenscheinlich die Resonanz auf die Büro-Eröffnung. "Ich freue mich, dass Menschen aus unterschiedlichen Richtungen unserer Einladung gefolgt sind. Ich bin mir sicher, dass die Etablierung des Büros für den Wahlkreis "Landkreis Nordhausen" gerade hier in Bleicherode ein deutliches Zeichen sein kann, dass der ländliche Raum mehr ist als Dörfer, Felder, Bauern und Vereine. Wir müssen diesen Teil der Gesellschaft endlich ernster nehmen", mahnte Keller und lud zu vielen Besuchen ein.
Sind wirklich alle willkommen? (Foto: nnz)
Wirklich für alle?"Das Büro soll eine Begegnungsstätte für alle Menschen sein, die diesen Raum betreten wollen. Hier soll miteinander geredet und hier sollen Antworten auf Fragen gegeben werden, auch wenn diese nicht immer gefallen", sagt Keller zum Schluss ihres Statements.
Peter-Stefan Greiner
Im Büro in der Bleicheröder Hauptstraße werden ab sofort Ilona Scharff und Detlef Hauthal die Ansprechpartner sein. Telefonisch erreichbar ist es unter 036338/481725.

