Do, 11:22 Uhr
06.02.2020
Handball-Landesliga Frauen
NSV bot Spitzenreiter lange Paroli
Mit 22:44 waren die Handballfrauen des Nordhäuser SV im Hinspiel bei Bundesliga-Jugend des Thüringer HC arg unter die Räder gekommen. Nun beim Rückspiel in eigener Halle wurde es nur eine knappe 21:25-Niederlage. Und es war sogar mehr möglich!
Der THC hatte um Verlegung des Spiels gebeten und so wurde zu ungewohnter Zeit gestern Abend um 19.30 Uhr zum Anwurf gebeten.
Das Spiel begann wie wohl die meisten erwartet hatten. Nach elf Minuten führten die Gäste mit 5:1 und es deutete sich eine erneute hohe Niederlage an. Die Nordhäuserinnen kämpften zwar in der Abwehr vorbildlich, im Angriff aber Fehler über Fehler und eine ganz schlechte Chancenverwertung. Trainer Roy Grob sah sich zu einer frühen Auszeit veranlasst. Und die fruchtete. Die Abwehr wurde noch stärker, Emelie Heise und auch die sie später im Tor ablösende junge Nicole Kaempfe glänzten mit tollen Paraden. Aus der Abwehr heraus gelangen nun schnelle Konter und in Minute Zwanzig glich Lydia Rosenstock zum umjubelten 5:5 aus.
Jetzt Auszeit THC. Die aber nicht viel brachte. Dafür brachte Jenny Mohrig mit einem Heber von Linksaußen Nordhausen mit dem 6:5 erstmals in Führung. Der THC konterte danach zwar zum 7:6, doch der NSV zeigte sich unbeeindruckt, zog durch zwei Treffer von Claudia Dudek wieder auf 8:7 vorbei. In Unterzahl gelang Ella Krieß sogar eine Zwei-Tore-Führung, ehe der THC per Strafwurf den Halbzeitstand von 9:8 herstellte. Eine knappe aber dank der großartigen Abwehrleistung eine völlig verdiente Führung für den NSV. Wir müssen es aber noch einmal 30 Minuten hinkriegen, so die etwas skeptischen Worte von Trainer Roi Grob beim Gang in die Kabine.
Nach Wiederbeginn per Starfwurf sofort der Ausgleich durch den THC, aber Clara Fiedler brachte Nordhausen wieder mit 10:9 in Front. Doch die Gäste hatten in der Pause offensichtlich die richtigen Stellschrauben für ihr eigenes Spiel gefunden: Tempo und mehr Konzentration beim Abschluss.
Vor allem gegen den nun vorgeführten Tempohandball des THC fand die NSV-Abwehr lange überhaupt keine Einstellung mehr und auch beide Torfrauen konnten da kaum noch etwas kitten. Der THC ging mit 12:10 in Führung, musste nur beim 13:13 noch einmal den Ausgleich hinnehmen um dann auf 17:13 davonzuziehen (41.). Erst dann straffte sich die Nordhäuser Abwehr wieder und kam durch Luise Weber zum 17:18-Anschlusstreffer. Bis zum 19:20 zehn Minuten vor Schluss hielt man das Spiel weiter offen. Doch dann versagten im Angriff die Nerven. Im unbedingten Wollen, dem Spiel noch einmal die durchaus mögliche Wende zu geben wurde überhastet geworfen oder die Bälle verstolpert. Auch eine Auszeit half diesmal leider nicht. Beim 19:24 für den THC fünf Minuten vor Schluss war die Entscheidung gefallen. Der NSV straffte sich danach wieder, doch zu mehr als dem letzten Treffer der Partie durch Larissa Förster reichte es nicht mehr.
Uwe Tittel
Nordhäuser SV – Thüringer HC III 21:25 (9:8)
Nordhausen: Emilie Heise/Nicole Kaempfe – Ella Krieß (5), Clara Fiedler (1), Jenny Mohrig (2), Evelyn Kallmeyer, Luise Weber (2), Anna-Lena Muth, Neele Arnold, Lydia Rosenstock (2), Diana Bückert (1), Claudia Dudek (6), Lina Freudenberg (1), Larissa Förster (1)
Autor: redDer THC hatte um Verlegung des Spiels gebeten und so wurde zu ungewohnter Zeit gestern Abend um 19.30 Uhr zum Anwurf gebeten.
Das Spiel begann wie wohl die meisten erwartet hatten. Nach elf Minuten führten die Gäste mit 5:1 und es deutete sich eine erneute hohe Niederlage an. Die Nordhäuserinnen kämpften zwar in der Abwehr vorbildlich, im Angriff aber Fehler über Fehler und eine ganz schlechte Chancenverwertung. Trainer Roy Grob sah sich zu einer frühen Auszeit veranlasst. Und die fruchtete. Die Abwehr wurde noch stärker, Emelie Heise und auch die sie später im Tor ablösende junge Nicole Kaempfe glänzten mit tollen Paraden. Aus der Abwehr heraus gelangen nun schnelle Konter und in Minute Zwanzig glich Lydia Rosenstock zum umjubelten 5:5 aus.
Jetzt Auszeit THC. Die aber nicht viel brachte. Dafür brachte Jenny Mohrig mit einem Heber von Linksaußen Nordhausen mit dem 6:5 erstmals in Führung. Der THC konterte danach zwar zum 7:6, doch der NSV zeigte sich unbeeindruckt, zog durch zwei Treffer von Claudia Dudek wieder auf 8:7 vorbei. In Unterzahl gelang Ella Krieß sogar eine Zwei-Tore-Führung, ehe der THC per Strafwurf den Halbzeitstand von 9:8 herstellte. Eine knappe aber dank der großartigen Abwehrleistung eine völlig verdiente Führung für den NSV. Wir müssen es aber noch einmal 30 Minuten hinkriegen, so die etwas skeptischen Worte von Trainer Roi Grob beim Gang in die Kabine.
Nach Wiederbeginn per Starfwurf sofort der Ausgleich durch den THC, aber Clara Fiedler brachte Nordhausen wieder mit 10:9 in Front. Doch die Gäste hatten in der Pause offensichtlich die richtigen Stellschrauben für ihr eigenes Spiel gefunden: Tempo und mehr Konzentration beim Abschluss.
Vor allem gegen den nun vorgeführten Tempohandball des THC fand die NSV-Abwehr lange überhaupt keine Einstellung mehr und auch beide Torfrauen konnten da kaum noch etwas kitten. Der THC ging mit 12:10 in Führung, musste nur beim 13:13 noch einmal den Ausgleich hinnehmen um dann auf 17:13 davonzuziehen (41.). Erst dann straffte sich die Nordhäuser Abwehr wieder und kam durch Luise Weber zum 17:18-Anschlusstreffer. Bis zum 19:20 zehn Minuten vor Schluss hielt man das Spiel weiter offen. Doch dann versagten im Angriff die Nerven. Im unbedingten Wollen, dem Spiel noch einmal die durchaus mögliche Wende zu geben wurde überhastet geworfen oder die Bälle verstolpert. Auch eine Auszeit half diesmal leider nicht. Beim 19:24 für den THC fünf Minuten vor Schluss war die Entscheidung gefallen. Der NSV straffte sich danach wieder, doch zu mehr als dem letzten Treffer der Partie durch Larissa Förster reichte es nicht mehr.
Uwe Tittel
Nordhäuser SV – Thüringer HC III 21:25 (9:8)
Nordhausen: Emilie Heise/Nicole Kaempfe – Ella Krieß (5), Clara Fiedler (1), Jenny Mohrig (2), Evelyn Kallmeyer, Luise Weber (2), Anna-Lena Muth, Neele Arnold, Lydia Rosenstock (2), Diana Bückert (1), Claudia Dudek (6), Lina Freudenberg (1), Larissa Förster (1)


