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Mi, 14:10 Uhr
11.05.2005

Die ersten Schritte

Nordhausen (nnz). Normalerweise gibt man Politikern 100 Tage für eine erste Bilanz. Nicht so im Nordhäuser Landratsamt. Dort waren es nur zehn Tage. Zehn Tage, in denen die „Neue“ viel unterwegs war. Vor allem in den Fluren in der Behringstrasse.


Die ersten Schritte (Foto: nnz) Die ersten Schritte (Foto: nnz) „Es ist fast wie Zuhause, auch da sind die Frauen in der Überzahl“, meinte ein gut gelaunter Landrat heute vor der offiziellen Vorstellung der neuen ersten hauptamtlichen Beigeordneten. Am 2. Mai war der erste Arbeitstag von Jutta Krauth (SPD). Seit diesem Montag war sie im Landratsamt beständig auf Achse. Mitarbeiter kennen lernen, Klinken putzen, ausgestattet mit einem virtuellen Laufzettel. Loni Grünwald (PDS), ihre Beigeordnetenkollegin hatte sie in ihrem Bereich begleitet, das Revier von Joachim Claus (CDU) soll folgen.

Heute durfte Jutta Krauth ihre ersten Eindrücke vorstellen und da kamen natürlicherweise solche Plattheiten rüber wie: Kooperative Mitarbeiter kennen gelernt, Wünsche einer konstruktiven Zusammenarbeit ausgetauscht. Was soll man nach 10 Tagen auch anderes sagen? Wichtig und hilfreich: Jutta Krauth, die sich auch um die Finanzen an der Behringstraße kümmern soll, kann mit einem fertigen Haushalt arbeiten, der allerdings noch genehmigt werden soll. Einen hochoffiziellen Termin hatte sie auch schon, bei der Service GmbH des Landkreises. Morgen ist die erste Ausschusssitzung dran, der Umweltausschuss tagt im Abfallzentrum Nentzelsrode.

Privat muß die 42jährige Volljuristin sich erst einmal eine Wohnung in Nordhausen suchen, auch an die beiden Söhne (11 und 12 Jahre) muß gedacht werden. Und dann steht der Umzug an. Nach der jahrelangen Arbeit für die sozialdemokratische Landtagsfraktion übernimmt Jutta Krauth nun einen Job, bei dem sie viel mehr Verantwortung hat als bisher – ein Grund wohl auch, warum sie den Bitten von Dagmar Becker nachgekommen war. Im neuen Job will Krauth auch Ideen umsetzen, den Rahmen werden wohl parteipolitische Befindlichkeiten und finanzielle Zwänge abstecken.

In Erfurt arbeitete Jutta Krauth jahrelang für eine Fraktion, die sich in der Opposition befindet. Da konnte man zwar ziemlich impulsiv arbeiten, doch Ideen durchsetzen, das war wohl mehr oder weniger Fehlanzeige. Mit hoffentlich vielen Ideen will sich die 42jährige nun in die „Vorgänge einer Kreisverwaltung“ einarbeiten, nach dem Sommer will sie die ersten Prioritäten in ihrer Arbeit setzen. Und natürlich: Sie will mit den Fraktionen des Kreistages gut zusammenarbeiten.
Autor: nnz

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