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Mo, 23:14 Uhr
30.12.2019
Reaktion auf einen Fernsehbeitrag heute Abend:

Nordhausens angeblich visionäre Elektromobilität

Im gebührenfinanzierten ZDF gab es ein Highlight zur besten Sendezeit, am 30.12. 2019. Mit bedeutender Beteiligung Nordhausens. Also mit Mobeno und Intrasol, Ladestation und E-Auto Car Sharing und Wasserstoff-Motor, welches demnach gerade im provinziellen Nordhausen viele Vorteile bieten soll. Ja soll…

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Leider bleibt die Nordhäuser wirtschaftliche Lithium-Ionen-Batterie schlicht außen vor, was für ein Dilemma! Ein satirischer Blick zum Ende des Jahres 2019?

Aus Nordhäuser Sicht sollten die Sektkorken knallen, wenn Nordhäuser Unternehmen Gegenstand der Berichterstattung im visionären ZDF sind, so wie am 30.12.2019. Zur besten Sendezeit, um 19.30 Uhr Titel des Beitrags: plan b: Klimahelden. Was für ein Erfolg für Nordhausen! Bestimmt wird der OB darauf in seiner Neujahrsrede eingehen und es wird ein Geschmäckle haben. Weil es einfach Nordhäuser Befindlichkeiten einfach negiert, nämlich die der Lithium-Ionen-Batterien. Lithium-Ionen-Batterien aus Nordhausen, bei Envites Energy, bestimmen aktuell den Standard in Hochleistung für automobile Anwendungen in dieser Batteriewelt!

Seit einigen Jahren machen Mobeno und Intrasol elektrisch individuell mobil, mit einem Car-Sharing Modell, das ist immerhin eine Innovation. Dazu eine Ladestation. Das ist schön und hat einiges an Förderung, speziell aus Thüringen, eingebracht. Förderung ist immer dann gut, wenn diese objektiv zum Nutzen aller eingesetzt wird.In Nordhausen ist das eben etwas individueller, denn wichtige Nordhäuser Befindlichkeiten werden schlicht negiert. Auch von der Stadt und der segensreichen Hochschule. Darf man das sagen? Nein. Eher nicht.

Aber Fakt ist, dass die seit den 90-er Jahren in Nordhausen kommerziell verfügbare Lithium-Ionen-Batterie vergleichsweise viel weniger oder eher gar nicht gefördert worden ist. Schade. Ich gebe zu, ich bedaure dies, nicht zuletzt deshalb, weil seit Jahren Aktivitäten zu weiteren Innovationen aus Nordhausen in Thüringen offenbar gar nicht erst gefördert werden. Was für ein fataler Fehler! Aber darüber redet hier keiner, es besteht dazu auch keine Lobby in Erfurt. Schon gar keine aus Nordhausen. Und doch. Revolutionär forscht die Hochschule Nordhausen am Wasserstoffmotor, weil in Nordhausen sich ein Unternehmen mit Wasserstoff beschäftigt. Wohlangemerkt, mit Wasserstoffmotoren für einen ländlichen individuellen Volksstromer, richtig gut, oder eher nicht. Letzteres mag auf der Hand liegen. Aus rein physikalischen wie wirtschaftlichen Gründen. Aber darum geht es den Machern nicht, wenn Sie visionär dazu in 2019 berichten. Im ZDF, man macht Werbung schließlich nur für eigene Partikularinteressen. Warten wir ab, wozu dies führen wird.

Zu großem wirtschaftlichen Erfolg eher nicht. Sorry. Aber! Nicht dass der Autor falsch verstanden wird. Er ist mehr als ein Fan elektromobiler Entwicklungen. Es ist aber bedauerlich, wenn bestimmte Personen für das Thema und Nordhausen sprechen, wobei bestimmte, rein am kommerziellen Erfolg ohne Förderung seit vielen Jahren (über-) lebende Dinge in dem Kontext schlicht negiert werden. Das Beispiel ist die Lithium-Ionen-Batterie-Technologie, die seit den 90-er Jahren in Nordhausen verwirtschaftet wird. Das klingt nach Hochmut, der insbesondere in der Provinz, schnell zum Fall führen kann. Die Nordhäuser Hochschule forscht also daran nicht, was für eine Fehlentscheidung und in Erfurter Ministerien ist dies jahrelang negiert worden, gern können dazu Fakten geliefert oder veröffentlicht werden. Geändert hat dies jetzt offenbar ausgerechnet ein chinesischer Konzern, dessen Errungenschaften in der Tat zu lobpreisen sind, nicht zuletzt entsteht hinter Erfurt eine Multi Giga Fab, wohlangemerkt erneut zur Lithium-Ionen-Batterie Technologie!

Mit elektromobiler Spannung dürfen wir auf die Innovation der Hochschule Nordhausen zum Wasserstoffmotor für PKW warten! 2020?
Tim Schäfer
Autor: red

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
Thüringen-Mann
31.12.2019, 08:36 Uhr
Elektromobilität
So lange wie ich noch Lebe,kommt mir kein E-Auto in die Garage.
Es lebe der Verbrenner oder das Wasserstoff Auto , sonst nix.!!!
Tor666
31.12.2019, 09:03 Uhr
Elektromobilität
Erst gestern las ich den Artikel "»Das E-Auto nützt nur der Automobilindustrie, aber nicht den Kunden!« Von Jörg Wellnitz. Er ist Professor an der Technischen Hochschule Ingolstadt und Inhaber einer Professur in Melbourne. Schon lustig, was uns und vor allem den produzierenden Ländern zugemutet wird. Es ist aber nicht der erste Mensch mit Fachwissen, der so etwas schreibt. Ob die sich alle irren? Oder sind auch hier wieder 97% der Experten der Meinung, dass E-Auto wird ein Erfolg?
mussmalsagen
31.12.2019, 09:13 Uhr
, dass ich schon interessanteres gelesen habe.
Was ist denn jetzt das Investigative an diesem Artikel? Es werden nur nebulöse Andeutungen gemacht, die vielleicht Insider verstehen.
Und das mantraartige Verunglimpfen des ZDZ ist so lästig wie falsch.
Bitte beim nächsten Mal konkreter werden oder es ganz lassen!
Deshalb muss man auch Journalismus studieren, es kann nicht jeder....anders als beim Lehrerberuf.
Motte83
31.12.2019, 09:15 Uhr
Mobilitätswandel
Neid ist ein schlechter Ratgeber, lieber Verfasser. Ich finde es toll, dass es die Idee von Intrasol in die ZDF-Sendung geschafft hat. Nordhausen darf doch ruhig auch mal positiv dargestellt werden.

PS: Lieber Thüringen-Mann, ein E-Auto kommt nicht in Ihre Garage, aber es lebe das Wasserstoff-Auto? Und das wird womit angetrieben? Richtig, mit elektrischer Energie :-)
Psychoanalytiker
31.12.2019, 09:48 Uhr
Elekto und Wasserstoff
So wie der Thüringen-Mann habe auch ich mich entschieden, KEIN E-Auto zu kaufen. Ich will mit meinem Fahrzeug an den Gardasee oder zum Kap Arkona, und dies ohne langen Zwischenhalt auf einem Rastplatz, an dem alle Ladestationen gerade besetzt sind und ich alleine 2-3 Stunden warten muss, bis mein Auto dran ist. Eine Kabeltrommel mit einem so langen Kabel passt auch nicht in den Gepäckraum (Ironie!!!). Also, E-Mobilität will und brauche ich nicht mein Diesel ist für mich perfekt.
Außerdem explodiert ja ab und zu schon ein Mini-Akku in einem Smartphone, wie will man da große Akkus und vor allem die Insassen des Fahrzeugs schützen.

Und mit Wasserstoffantrieb habe ich auch so meine Probleme. O.K., es sind rund hundert Jahre vergangen, aber die mit Wasserstoff "fahrenden" Zeppeline waren ja (auch keine) Kracher ...
HeiKev
31.12.2019, 10:12 Uhr
Generation Egozentriker
"Ich will ohne Stopp an den Gardasee, … Ich will ohne Stopp nach Kap Arkona..., Ich will..., und ihr müßt jetzt alle zuhören, mitlesen und gut finden, was Ich alles will..."

Die Elektromobilität wurde nicht in Nordhausen erfunden und über sie wird nicht in Berlin entschieden. Sie kommt, weil das die Kunden der großen OEM so wollen und die Konzerne diesen Weg eingeschlagen haben. Da können sich hier ein paar Egozentriker noch ein paar Jährchen darüber aufregen.

Das positive ist tatsächlich, dass es Nordhausen einmal in die große Berichterstattung geschafft hat.
Paulinchen
31.12.2019, 12:30 Uhr
Wenn das keine Eignung...
... für die Camper ist, dann weiß ich nicht mehr, was man unter flexibler Mobilität versteht. Ein E Auto, hat im Gespannbetrieb eine Reichweite von ca 150 bis 180 km. Das bedeutet, dass Camper künftig die Hälfte des Urlaubs an den Ladestationen verbringen.
Außerdem ist es auch eine weitere Branche, die dazu gezwungen wird, ihre Firmen zu schließen und die Mitarbeiter in die Arbeitslosigkeit zu entlassen. Sind das die Perspektiven für das neue Jahrzehnt für das die Kanzlerin und alles Gute wünscht? URLAUB AUF BALKONIEN. Hauptsache den Oberen geht's gut und die brauchen sich nicht einzuschränken. Wann bekommt das Volk wieder die Stromzähler, mit dem dem Schlitz zum Einwurf einer Münze, damit das Licht in den Wohnungen mal für eine Stunde leuchtet?
geloescht.20250302
31.12.2019, 13:16 Uhr
E-Taxis Düsseldorf.
Ganz aktuell. Als erstes liest man: "Laden dauert zu lange".

Hintergrund: Ein Unternehmer wollte seine E-Taxis in 2 Schichten fahren lassen, musste das aber abblasen, weil das Laden bis zu 7(!) Stunden dauert!

Also nur noch 1 Schicht und die Hoffnung für ihn, dass die Stadt ihr Versprechen einhält, 2020 mehrere Schnellladestationen aufzustellen.

Nur: Mietet/Reserviert er sich dann ein oder 2 davon oder müssen sich seine Autos brav in der Schlange anstellen?

Angeblich bereut er seine Investion trotzdem nicht...Na ja, was man sich denkt und dann auszusprechen wagt sind oft zwei verschiedene Paar Schuhe.
Realist 1.0
31.12.2019, 14:37 Uhr
Der Standort der neuen E- Tankstelle, ist doch schon Satire pur
am Arsch der Welt( fast in Bielen).Wenn man dann noch sieht , das BMW in den 90er Jahren den ersten Wasserstoff
(geforscht wurde am Wasserstoffantrieb wird seid den 60er in in Deutschland) getriebenen PKW präsentiert hat und es am verworfen hat, und die Asiaten jetzt die ersten seriellen Modelle auf den Markt werfen, da schwillt einen der Kamm. Was machen die ganzen Deutschen Autohersteller und deren Ingenieurskünstler, die kommen nicht aus der Hüfte was den E-Antrieb und Wasserstoffantrieb angeht, geschweige den das die einsprechende Infrastruktur(Ladestationen und E-Netz) dafür zur Verfügung steht.Ich habe vor kurzen einen interessanten Beitrag bei Galileo auf Pro7 gesehen, wo sie das Szenario durchgespielt haben, was geschehen würde wen Deutschland von heute auf Morgen den Verbrennungsmotor verbieten würde und nur E-Autos erlaubt wären, es war war echt Lustig, da würden sich die Umweltapostel ganz schön umkucken.
Psychoanalytiker
31.12.2019, 14:49 Uhr
Landarbeiter ...
JA, ich will ... , und das in einem Ritt !!! Ich WILL Urlaub machen, und diesen nicht in Warteschlangen an Ladestationen. Da Sie als Landarbeiter ja sicherlich "von's Dorf" sind, ist mir klar, dass Ihnen ein E-Auto reicht. Mein Onkel war auch Landarbeiter und statt mal in den Urlaub zu fahren, musste er beruflich, privat und zudem ständig Hühner und Schweine füttern.
Und weil ich zwar alten Menschen den Hintern abwische, Tiere füttern aber nicht "mein Ding" ist, WILL ich eben zur Erholung zum Kap Arkona oder zum Gardassee ...

Wenn ich Ihren Kommentar so lese, kommt mir der Gedanke, dass Sie (scheinbar) einer dieser Weltverbesserer sind, denen der momentane Gebrauch eines Akkus wichtiger ist, als die Gewinnung der dazu notwendigen Rohstoffe. Da dann irgendwann die Entsorgung der daraus entstehenden Schadstoffe ansteht, wüsste ich doch zu gerne, was nun Ihre Priorität darstellt.

Und dann wüsste ich von Ihnen auch noch zu gerne, wo man sich die hier erschienenen Kommentare anhören ("zuhören") kann ???
wissender
31.12.2019, 14:52 Uhr
Umweltunsinn
zeigt sich an solchen Stromtankstellen täglich. Ein Beispiel die Halle von mobeno in der Rothenburgstraße wo man folgendes Szenario beobachten kann: eine junge Frau kommt mit einem 3 er Golf der rußt wie Hölle dorthin gefahren um ein E-Auto abzuholen was dort an der Ladestation steht um damit dann weg zu fahren.(?). In Bielen wird es das Gleiche sein. Oder ein E- Bus kommt im 20 Minuten Takt dort vorbei um die gestrandeten E-Mobilisten dort einzusammeln. Die Sinnhaftigkeit solcher Bauten an solchen Standorten darf bezweifelt werden, ich denke das Kassieren von Fördermitteln ist hier vorrangig.
Paulinchen
31.12.2019, 15:48 Uhr
So schlecht ist der Standort im Krug doch nicht
Für die Kids ist für die Entspannung und für das leibliche Wohl der Erwachsenen gesorgt. Das Unternehmen mit dem großen M freut sich bestimmt auf jeden Gast. Sollte dann ein Besitzer eines E-Autos die Faxen dicke haben mit der Laderei, so kann er durch die dortige Automeile bummeln und sucht sich ein Auto mit Verbrennermotor aus. Im Prizip wurde bei der Standortwahl der E-Ladestation, an fast alles gedacht oder? Zumindest im Gegensatz zu den geplanten Parkhäusern in der Stadt.
free Gigi
31.12.2019, 17:23 Uhr
Elektroschrott für Ökofanatiker
"Früherer BMW-Vorstand: Europa ist mit Elektroautos in einem „Einbahnstraßen-Tunnel“."

Alles nur hype für eine ungebildete gruene Minderheit...
jo jau
31.12.2019, 17:29 Uhr
Und am Ende
gehen wir alle wieder zu Fuß, wenn alle fossilen Brennstoffe aufgebraucht sind. 😜
Realist 1.0
31.12.2019, 20:36 Uhr
@jo jau, sie sind schon etwas verpeilt
ich wuste gar nicht das Wasser ( voraus Wasserstoff durch Elektrolyse gewonnen wird) ein Foziler Brennstoff ist, oder haben sie nicht in der Schule aufgepasst. Im übrigen ist im Fall der Brennstoffzelle, die Infrastruktur, in Form von Tankstellen vorhanden, da kommt es auf ein oder Zwei Tanks mehr nicht an. Der schöne Vorteil ist das dieses Verfahren das Stromnetz nicht so stark belastet, wie wen an jeder zweiten Ecke eine E-Tankstelle steht.
Pe_rle
01.01.2020, 08:08 Uhr
Realist 1.0
an jeder Ecke ne Stromzapfsäule!!!!!
das sieht dann in der Stadt so aus wie in der Natur mit den Windrädern
Das nennt man dann Stadtgestaltung 3.0
Wolfi65
01.01.2020, 09:46 Uhr
@jo jau
Das werden Sie in Ihren Leben nicht mehr erleben, dass die sogenannten Fossilen Brennstoffe zur Neige gehen bzw. Erschöpft sind.
Vielleicht die Nachkommen ihrer Nachkommen und selbst das ist noch fraglich.
Auch sollte sich Greta und ihre Millionärseltern nicht zu weit aus dem Fenster lehnen.
Denn spätestens 2021 heißt es an der Tanktstelle: Was erlauben Greta?
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