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Mo, 11:51 Uhr
30.12.2019
Schäden an der Lesserstiege

Löchrige Lesserstiege

Zwischen den Feiertagen wurde die Neue Lesserstiege beschädigt. Im Gemäuer klafft ein beachtliches Loch, die mutmaßlichen Verantwortlichen dürften wohl die Elemente sein...

Schaden an der Lesserstiege (Foto: Angelo Glashagel) Schaden an der Lesserstiege (Foto: Angelo Glashagel)

Wie die Stadtverwaltung mitteilt wurde man zu Beginn des vergangenen Wochenendes auf den Schaden aufmerksam gemacht. Das Bauamt ist informiert und wird den Schaden in den nächsten Tagen begutachten.

Schaden an der Lesserstiege (Foto: Angelo Glashagel) Schaden an der Lesserstiege (Foto: Angelo Glashagel)

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Die neun Meter hohe und zwei Meter breite Treppe wurde im Vorfeld der Landesgartenschau im Jahr 2003 angelegt. Die Stahltreppe ruht auf einem Baukörper aus Stampflehm, der damals lagenweise eingebracht wurde. Es steht zu vermuten das der Lehmkorpus der Kraft der Elemente nun nicht länger standgehalten hat und das Loch durch Wasser und Frost entstanden ist. Näheres muss die Begutachtung durch die zuständigen Behörden klären.

Update: Wie die Stadtverwaltung mitteilt bestehen keine Probleme mit der Standsicherheit der Treppe, da diese eine in sich selbst tragende Stahlkonstruktion ist. Der Lehm ist nur eine optische Ausfachung. Im neuen Jahr wird sich die Stadtverwaltung um den Sachverhalt kümmern.
Autor: red

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Kommentare
SeniorRepente
30.12.2019, 13:46 Uhr
Konnte die Treppe niemand warten?
Schade um diese sehr schöne Treppe. Sah das niemand bei Wartungsarbeiten, das dort ein Schaden war? Sehr traurig für Nordhausen, weil diese Lesserstiege den Namen eines altehrwürdigen Pfarrers trägt.
DDR-Facharbeiter
30.12.2019, 16:15 Uhr
Die Wurzeln waren es, nicht der Gärtner.
Bei einem porösen Baumaterial wie Lehm ist es nicht verwunderlich, wenn die im Ausbruch deutlich sichtbaren Wurzeln beim Wachsen den Lehm auseinander gesprengt haben. Würde auch die an der oberen Treppen-Staffel sichtbaren Hängepflanzen entfernen, damit nicht noch ein Ausbruch entsteht.
Die Stadtgärtnerei kann hoffentlich weitere Ausbrüche bei Lehmwänden mit Rat und Tat verhindern, wenn die Vermutung eines Kleingärtners stimmt.
thueri
30.12.2019, 18:32 Uhr
Keine künstliche Panik...
Ich besitze einige mehrere Jahre alte Fotos von dem Loch aus einer Zeit, als diese Beschädigung schon einmal in der Zeitung vermeldet wurde. Seitdem ist überhaupt nichts passiert. Nicht einmal ein Weiterwachsen des Schadens wurde unterbunden. Bis einem Besucher mal solch ein Stampflehmbrocken auf den Kopf fällt. Dann waschen sich alle eigentlich Zuständigen eifrig ihre Füße in Unschuld. So etwas hätte vorher ja niemand auch nur erahnen können...
Wolfi65
30.12.2019, 20:56 Uhr
Konnte die Treppe nicht warten?
Wenn die Treppe noch ein bisschen länger gewartet hätte, dann wäre sie auch ohne diesen Aufruf gewartet worden.
Denn nur wer ausreichend wartet, wird auch gewartet.
Warten lohnt sich also.
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