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So, 14:14 Uhr
29.12.2019
Silvester

Polizeigewerkschaft befürwortet Verbotszonen

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) befürwortet die zunehmende Anzahl von deutschen Kommunen ausgesprochener „Böllerverbotszonen“ für das Abbrennen von Pyrotechnik an Silvester. Problematisch seien hingegen zunehmende Angriffe auf Polizei und Rettungskräfte...

Das hohe Verletzungsrisiko sowie unkalkulierbare Brandgefahren sind dem stellvertretenden Bundesvorsitzenden der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Jörg Radek zufolge gute Gründe genug, um privates Feuerwerk an bestimmten Orten konsequent zu untersagen. „Bereits kurz nach Mitternacht melden manchen Medien bereits erste, teils tragische Zwischenfälle. Unvorsichtigkeit, Alkoholkonsum, aber auch Rücksichtslosigkeit sind im wahrsten Sinne explosive Brandbeschleuniger.“ Dort, wo viele Menschen zusammen kämen, sei es auf großen Plätzen oder in engen Altstadtgassen, müssten die Kommunen Verantwortung übernehmen, sagte Radek am Freitag in Hannover.

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Fassungslos machten ihn die zunehmenden Angriffe auf Polizei, Feuerwehren und Rettungskräfte. Es würden Raketen abgefeuert, Flaschen und Steine geworfen, Kräfte mit Eisenstangen attackiert, sie angespuckt, gebissen oder getreten. „Ich finde nicht die geringste Rechtfertigung für das bewusste Behindern oft lebensrettender Maßnahmen“, betonte Radek.

Der GdP-Vize machte deutlich, dass trotz oft widrigster Umstände die Sicherheitskräfte auch an diesem Silvester hoch motiviert ihre Einsätze fahren werden. „Diese Menschen, unsere Kolleginnen und Kollegen, die anderen Menschen in Not einfach nur helfen oder unter Einsatz der eigenen körperlichen Unversehrtheit Schaden abwenden wollen, gebührt uneingeschränkter Respekt. Dieser Respekt darf nicht einer überbordenden Selbstbezogenheit geopfert werden. Unsere Gesellschaft kann und sollte an solchen Tagen ein eindeutiges Statement für das Engagement ihrer Sicherheitskräfte abgeben“, forderte Radek.

Natürlich wäre es blauäugig zu glauben, mit solchen Appellen wirklich jede und jeden zu erreichen. Radek: „Es wird immer irgendwen geben, der sich nicht im Griff hat, vorsätzlich Gewalt anwenden oder randalieren will. Damit kann die Polizei professionell umgehen.“ Schwieriger werde es nur dann, wenn polizeiliche Maßnahmen im direkten Einsatz offensiv in Frage gestellt werden. „Unsere Kolleginnen und Kollegen sind es mittlerweile gewohnt, dass ihre Einsätze beobachtet und in sozialen Medien bewertet werden. Es spricht auch nichts dagegen, Einsätze juristisch prüfen zu lassen. Dazu hat jeder Bürger ein Recht. Aber alles zu seiner Zeit“, sagte der Gewerkschaftsvize.
Autor: red

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Kommentare
5020EF
29.12.2019, 14:28 Uhr
Verbots-zonen?!
Allein dieser Begriff ist ein "Unwort"!!!

Wer Rettungskräfte, Polizei, Feuerwehr...etc. angreift, greift den deutschen Staat an!
Egal ob unter Alkohol-, Drogen oder Traumata-einwirkung: diese Menschen sind schuldig!!!

Und KRANK!!!

Ob pervers, blöd oder schwachsinnig: es sind Kranke, die separiert werden müssen um geheilt zu werden!!!
geloescht.20230927
29.12.2019, 14:58 Uhr
Keine Frage....
da gibt es doch sicher was von Ratiopharm!
Ich wünsche einen guten Rutsch & ein gesundes 2020.
5020EF
29.12.2019, 15:47 Uhr
Yupp!
Rutschen wir mit Ratio.. und anderen Drogen ins neue Jahr!

Dass Polizei und CO. angegriffen werden und in Augsburg ein Feuerwehr-Kamerad zu Tode kam ist nur ....umwelt....-unwetter...UNDING!!!

UNWICHTIG?!

....äh....mm mm... worum geht's noch gleich?
Kobold2
29.12.2019, 16:05 Uhr
Bei der Personaldecke
würde ich mir auch wünschen, das sich das Geschehen auf wenige überschaubare Plätze konzentriert.
Nur muss die Einhaltung auch wieder kontrolliert werden? Hm?
Die Angriffe und die Respektlosigkeit gehen gar nicht.
Aber das ist das Ergebnis der jahrelangen Sparpolitik und anderer Nachlässigkeiten.
Sowas gehört nicht nur hart, vor allem auch zeitnah und schnell bestraft.
geloescht.20250302
29.12.2019, 17:18 Uhr
Verbotszonen?
Die hätte es schon Silvester 2015 auf der Kölner Domplatte geben müssen.

Reaktion der dortigen OB? Eine Armlänge Abstand gegen "Erleben".

Die Chance, daraus hilfreiche Schlussfolgerungen zu ziehen, wurde von ALLEN Schönrednern vertan.

Auch von Landespolitikern wie der Thüringer CDU (Mal kurz mit der SPD), die Personal abbaute, anstatt rotgrüner Naivität in deren Shitholes entgegenzuwirken, die nun auch uns heimsucht.
geloescht.20230927
29.12.2019, 17:55 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Verstoß gegen AGB
Wolfi65
29.12.2019, 18:11 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Beitrages
Echter-Nordhaeuser
29.12.2019, 20:52 Uhr
Angriffe und Respektlos
Kobolde2, es liegt nicht nur an der Personaldecke bei der Polizei. Unsere Jugend kennt so etwas nicht was vor 30 Jahren also vor dem Mauerfall war.
Da haben wir kein Volkspolizisten Respektlos behandelt oder Angegriffen die hätten nicht einmal mit der Wimper gezuckt da hätte man gleich den Schuh im Hintern gehabt oder den Stock auf der Birne.
Das Problem was heute ist die Jugend weiß das was die Polizei darf und was nicht.
So zieht sich das hin bis in die Schulen kein Respekt mehr vor keinen.
Dann kommen solche Verbote. Was unsere Grosseltern, Eltern und wir aufgebaut haben reisst die Jugend mit dem Ar... um.
Teja
29.12.2019, 21:46 Uhr
Respekt
Das Problem fängt bereits bei vielen im Kindergarten an.
Hubschraubereltern springen sofort bei ihrer Meinung nach ungerechter Maßregelung ihrer Sprößlinge an . Wehe den Erziehern....
Weiter geht es in der Schule.Die Lehrer sind die Bösen , wenn die Kinder sich nicht benehmen , oder leistungsmäßig überfordert sind .
Voller Einsatz der Eltern , die Sprößlinge fühlen sich unangreifbar.
Mit diesem Bewußtsein Autoritäten nicht anerkennen zu müssen ,beginnen die richtigen Probleme , besonders mit dem Rechtsbewußtsein und den daraus resultierenden Entgleisungen .
Vergessen wird meistens , das es nicht nur Rechte sondern auch Pflichten gibt .
Und wer darauf hinweist,gehört zur alten Generation ,welche ja nur noch geduldet wird .........
Aber wir Alten haben meist Lebensleistungen vorzuweisen , ohne die die junge Generation heute bei weitem nicht so gut leben würde . Nur das wird von gewissen Ideologen gerne verschwiegen .
Ps. Es wäre bestimmt interessant zu wissen , Wie viele Jugendliche mit Oma und Opas Geld ein angenehmes Feierleben genießen.
Psychoanalytiker
30.12.2019, 08:39 Uhr
Ich bin voll bei Ihnen ...
... Echter Nordhaeuser und shershen834.
Es gibt jedoch von mir ein ABER. LEIDER muss ich hier wieder ein Thema tangieren, was ich eigentlich nicht ansprechen will, es geht aber nicht anders.

Mein Ansatz ist nicht mehr Polizei, mehr Überwachung, mehr Abriegelung (z.B. von Plätzen ...), mein Ansatz sind mehr Respekt, mehr Vernunft, mehr Aufklärung und ein "vernünftiges Miteinander". Es allen Recht zu tun geht nicht, aber ein "miteinander Leben können" muss sein.

Wenn man sich aber den Zeitstrahl der Geschichte ansieht ... seit wann wird nach mehr Polizei, nach Pollern, nach Verboten, nach Abschaffung von Traditionen (z.B Feuerwerk) gerufen? Seit ...., aber "wir schaffen das" ja ....
free Gigi
30.12.2019, 09:54 Uhr
Effizienz ?
vielleicht sollte man mal darüber nachdenken die Probleme bei der Wurzel anzupacken und nicht die Ursachen zu bekämpfen mit bspw mehr Polizisten, Richtern, Lehrern, Sozialpädagogen etc....
Jedes freie Unternehmen wäre schon bankrott - ach wie war das mit der schwarzen Null bzw den Steuererhöhungen???
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