Do, 18:53 Uhr
26.12.2019
Ehrenrat und Präsidium arbeiten jetzt zusammen
FSV Wacker will sich neu ausrichten
In einer heute veröffentlichten gemeinsamen Presseerklärung des Wacker-Präsidiums mit dem Ehrenrat des Vereins wird davon ausgegangen, dass nach jetzigem Stand der eingetragene Verein nicht von der Insolvenz der Spielbetriebsgesellschaft in Mitleidenschaft gezogen wird…
Die bisher handelnden Verantwortlichen sollen bis zur Neuwahl im Frühjahr im Amt bleiben und werden vom Ehrenrat kontrolliert. Die Aufgaben sowie die Vertretungs- und Handlungsberechtigungen unter den Präsidiumsmitgliedern wurden neu verteilt, heißt es in der Erklärung. Für die Insolvenz der GmbH ist allein der Geschäftsführer, N. Kleofas vollumfänglich gefordert, dem Insolvenzverwalter zuzuarbeiten.
Außerdem sollen Gespräche mit Trainern, Angestellten und Spielern sowie Vertretern von Politik, Wirtschaft und Geldinstituten geführt werden. Ergänzend dazu sollen neue Strukturen für die zukünftige Vereinsarbeit installiert werden.
Dies ist das kurze Fazit aus der nachfolgend komplett abgedruckten Erklärung, die am Abend des zweiten Weihnachtsfeiertages bei der nnz einging. Wenn der Verein gerettet werden kann, dann sind die Tage eines absolutistisch herrschenden Präsidenten vorbei und die Wacker-Mitglieder werden sich mit großer Sicherheit einen Aufsichtsrat verordnen, der die Aktivitäten des Präsidiums überwacht und deutlich die Interessen der Geldgeber vertreten wird. Diese Forderung kam zuletzt schon aus den Reihen der Mitglieder und Fans.
Mit einer gründlichen Aufarbeitung der zurückliegenden Jahre und einer konsequenten, ehrlichen Neuausrichtung des eingetragenen Vereins wird der FSV Wacker 90 weiter das Flaggschiff in punkto Ausbildung und Spielklasse für Nordthüringen bleiben. Gefragt sind jetzt alle, denen der Fußballsportverein am Herzen liegt, sich einzubringen und mit anzupacken, wo immer sie es am besten können. Dem handelnden Präsidium und dem Ehrenrat steht nun eine Mammutaufgabe bevor und sie werden jede Hilfe brauchen können und dankbar annehmen.
Olaf Schulze
Pressemitteilung des Präsidiums und des Ehrenrates des FSV Wacker 90 Nordhausen
Präsidium und Ehrenrat haben die Ursachen für den Insolvenzantrag gemeinsam besprochen, diesbezüglich auch den vorläufigen Insolvenzverwalter kontaktiert und die aktuelle Situation analysiert. Das Insolvenzverfahren über das Vermögen der FSV Wacker 90 Nordhausen Spielbetriebsgesellschaft mbH soll, wie bereits der Presse zu entnehmen war, im Januar eröffnet werden. Hier ist allein der Geschäftsführer, N. Kleofas vollumfänglich gefordert, dem Insolvenzverwalter entsprechend zuzuarbeiten und bei der Aufarbeitung aller Unterlagen zu unterstützen. Aus der heutigen Sicht, nach Vorliegen der aktuellen Unterlagen und auf Grund des Gesprächs mit dem Insolvenzverwalter, gehen das Präsidium und der Ehrenrat davon aus, dass der Verein (FSV Wacker 90 Nordhausen) von der Insolvenz selbst nicht betroffen ist; der Verein ist damit handlungsfähig.
Ehrenrat und Präsidium sind sich einig, dass die aktuell handelnden Präsidiumsmitglieder des Vereins in der jetzigen Übergangsphase bis zur nächsten Mitgliederversammlung im Frühjahr 2020 den Verein weiterführen müssen.
Unter diesem Aspekt wurden in intensiven internen Diskussionen die Aufgaben sowie die Vertretungs- und Handlungsberechtigungen unter den Präsidiumsmitgliedern klar definiert sowie neu verteilt. Der Ehrenrat wird in dieser Phase bis zur nächsten MV in engem Kontakt mit dem Präsidium die weitere wirtschaftliche Entwicklung des Vereins begleiten, u.a. auch durch direkte Unterschriftsberechtigung über das Vereinskonto prinzipiell im Vier-Augen-Prinzip mit dem handelnden Präsidium.
Ziel des Vereins ist es, den bisherigen Spielbetrieb, vor allem den aller Nachwuchsmannschaften aufrechtzuerhalten.
Existenziell sind ab sofort und zeitnah Gespräche mit allen Beteiligten (Trainer, Übungsleiter, Angestellte der Geschäftsstelle) sowie mit Beginn des neuen Jahres mit allen Spielern der 1. Mannschaft, der Mannschaft U23 sowie der U19 zu führen. Mit den Nachwuchstrainern und Übungsleitern wurden bereits intensive Gespräche geführt. Im Ergebnis wurde von allen Seiten die weitere Mitarbeit und Unterstützung zugesagt.
Gleichzeitig müssen Gespräche mit Wirtschaft, Politik und Geldinstituten geführt werden, um eine neue wirtschaftliche Basis des Vereins zu sichern.
Ergänzend zu den zuvor genannten kurzfristigen und aktuell vorrangigen Aufgaben und Aktivitäten sind neue Strukturen im Verein in enger Abstimmung zwischen Präsidium und Ehrenrat zu erarbeiten.
Autor: redDie bisher handelnden Verantwortlichen sollen bis zur Neuwahl im Frühjahr im Amt bleiben und werden vom Ehrenrat kontrolliert. Die Aufgaben sowie die Vertretungs- und Handlungsberechtigungen unter den Präsidiumsmitgliedern wurden neu verteilt, heißt es in der Erklärung. Für die Insolvenz der GmbH ist allein der Geschäftsführer, N. Kleofas vollumfänglich gefordert, dem Insolvenzverwalter zuzuarbeiten.
Außerdem sollen Gespräche mit Trainern, Angestellten und Spielern sowie Vertretern von Politik, Wirtschaft und Geldinstituten geführt werden. Ergänzend dazu sollen neue Strukturen für die zukünftige Vereinsarbeit installiert werden.
Dies ist das kurze Fazit aus der nachfolgend komplett abgedruckten Erklärung, die am Abend des zweiten Weihnachtsfeiertages bei der nnz einging. Wenn der Verein gerettet werden kann, dann sind die Tage eines absolutistisch herrschenden Präsidenten vorbei und die Wacker-Mitglieder werden sich mit großer Sicherheit einen Aufsichtsrat verordnen, der die Aktivitäten des Präsidiums überwacht und deutlich die Interessen der Geldgeber vertreten wird. Diese Forderung kam zuletzt schon aus den Reihen der Mitglieder und Fans.
Mit einer gründlichen Aufarbeitung der zurückliegenden Jahre und einer konsequenten, ehrlichen Neuausrichtung des eingetragenen Vereins wird der FSV Wacker 90 weiter das Flaggschiff in punkto Ausbildung und Spielklasse für Nordthüringen bleiben. Gefragt sind jetzt alle, denen der Fußballsportverein am Herzen liegt, sich einzubringen und mit anzupacken, wo immer sie es am besten können. Dem handelnden Präsidium und dem Ehrenrat steht nun eine Mammutaufgabe bevor und sie werden jede Hilfe brauchen können und dankbar annehmen.
Olaf Schulze
Pressemitteilung des Präsidiums und des Ehrenrates des FSV Wacker 90 Nordhausen
Präsidium und Ehrenrat haben die Ursachen für den Insolvenzantrag gemeinsam besprochen, diesbezüglich auch den vorläufigen Insolvenzverwalter kontaktiert und die aktuelle Situation analysiert. Das Insolvenzverfahren über das Vermögen der FSV Wacker 90 Nordhausen Spielbetriebsgesellschaft mbH soll, wie bereits der Presse zu entnehmen war, im Januar eröffnet werden. Hier ist allein der Geschäftsführer, N. Kleofas vollumfänglich gefordert, dem Insolvenzverwalter entsprechend zuzuarbeiten und bei der Aufarbeitung aller Unterlagen zu unterstützen. Aus der heutigen Sicht, nach Vorliegen der aktuellen Unterlagen und auf Grund des Gesprächs mit dem Insolvenzverwalter, gehen das Präsidium und der Ehrenrat davon aus, dass der Verein (FSV Wacker 90 Nordhausen) von der Insolvenz selbst nicht betroffen ist; der Verein ist damit handlungsfähig.
Ehrenrat und Präsidium sind sich einig, dass die aktuell handelnden Präsidiumsmitglieder des Vereins in der jetzigen Übergangsphase bis zur nächsten Mitgliederversammlung im Frühjahr 2020 den Verein weiterführen müssen.
Unter diesem Aspekt wurden in intensiven internen Diskussionen die Aufgaben sowie die Vertretungs- und Handlungsberechtigungen unter den Präsidiumsmitgliedern klar definiert sowie neu verteilt. Der Ehrenrat wird in dieser Phase bis zur nächsten MV in engem Kontakt mit dem Präsidium die weitere wirtschaftliche Entwicklung des Vereins begleiten, u.a. auch durch direkte Unterschriftsberechtigung über das Vereinskonto prinzipiell im Vier-Augen-Prinzip mit dem handelnden Präsidium.
Ziel des Vereins ist es, den bisherigen Spielbetrieb, vor allem den aller Nachwuchsmannschaften aufrechtzuerhalten.
Existenziell sind ab sofort und zeitnah Gespräche mit allen Beteiligten (Trainer, Übungsleiter, Angestellte der Geschäftsstelle) sowie mit Beginn des neuen Jahres mit allen Spielern der 1. Mannschaft, der Mannschaft U23 sowie der U19 zu führen. Mit den Nachwuchstrainern und Übungsleitern wurden bereits intensive Gespräche geführt. Im Ergebnis wurde von allen Seiten die weitere Mitarbeit und Unterstützung zugesagt.
Gleichzeitig müssen Gespräche mit Wirtschaft, Politik und Geldinstituten geführt werden, um eine neue wirtschaftliche Basis des Vereins zu sichern.
Ergänzend zu den zuvor genannten kurzfristigen und aktuell vorrangigen Aufgaben und Aktivitäten sind neue Strukturen im Verein in enger Abstimmung zwischen Präsidium und Ehrenrat zu erarbeiten.


