Di, 15:25 Uhr
02.10.2001
Nordhäuser Jazzfest mit Leckerbissen
Nordhausen (nnz). Nach einem sehr erfolgreichen Auftakt geht das 18. Nordhäuser Jazzfest Mitte Oktober in die zweite Runde. Welch hochkarätige Künstler noch kommen und warum die russische Gruppe Ole Lukkoye absagen musste, steht hier in der nnz.
Mit einer Reihe hochkarätiger Konzerte setzt der Jazzclub Nordhausen Mitte Oktober sein 18. Jazzfest fort. Die Schweizer Alphornbläser SWISS HORNS treffen am Samstag, 13. Oktober ab 20 Uhr in der Cyriaci-Kapelle auf den weltweit gefragten Schlagzeuger Günter Baby Sommer. Die Tanz-Performance-Künstlerin Fine Kwiatkowski ist am gleichen Abend mit ihrem Sohn bei einer außergewöhnlichen Show zu bewundern. Am Freitag, 19. Oktober gerät der kleine Ort Leimbach ins Visier des Jazzfestes. Hier werden auf der Hardt die DDR-Kultbands ENGERLING und DEKAdance erstmalig gemeinsam auf der Bühne stehen. Eine Premiere, die Fans aus beiden Lagern interessieren sollte. Der nächste Samstag (20.10.) führt die Südharzer Jazzfreunde in das Stadttheater, wo der ehemalige Weimarer Meisterschüler Wolfram Huschke seine Kunstfertigkeit auf dem Cello vorführt, ehe es eine lange, unterhaltsame Jazznacht im Theater gibt. Die Köstritzer Jazzband, die Gruppe Saxophine, das Reineboth-Quartett, die Musikschhuljazzband.de und eine Trommelperformance sorgen hier für Stimmung. Ganz im Zeichen des Blues steht der Freitag danach (26.10.). Mit Louisiana Red ist einer der legendären Bluesgitarristen in der Altendorfer Kirche präsent, der in der klassischen Periode nach dem zweiten Weltkrieg die Entwicklungsrichtung des modernen Blues mit vorgegeben hat. Wenn er live auftritt, sind die Songs selbst oftmals nur der Ausgangspunkt für die Verarbeitung seiner unmittelbaren Gefühle. Ganz in der Tradition der spontanen Komposition fasst er in Verse, was um ihn und in ihm passiert, ähnlich wie die ursprünglichen Delta-Blues-Musiker oder die westafrikanischen Griot-Barden.
Als Zugabe zu diesem Konzert gibt es ab 23 Uhr im Café Felix die ungarische Gruppe DIOPTRIO zu hören, die mit eigenwilligem Instrumentarium einen zeitgemäßen Blues zelebrieren. Diese lockere Veranstaltung, für die kein Eintrittsgeld verlangt wird, bietet dann auch den Abschluss des diesjährigen Jazzfestes, da die russische Band OLE LUKKOYE, die am 27.10. in der Finkenburg spielen sollte, leider absagen musste. Die Bandmitglieder erhalten derzeit kein Ausreisevisum und werden ihr Konzert im Frühjahr 2002 nachholen.
Kartenvorbestellungen für alle Konzerte unter NDH 61 06 12, 46 60 90 oder 6 26 00.
Autor: osch
Mit einer Reihe hochkarätiger Konzerte setzt der Jazzclub Nordhausen Mitte Oktober sein 18. Jazzfest fort. Die Schweizer Alphornbläser SWISS HORNS treffen am Samstag, 13. Oktober ab 20 Uhr in der Cyriaci-Kapelle auf den weltweit gefragten Schlagzeuger Günter Baby Sommer. Die Tanz-Performance-Künstlerin Fine Kwiatkowski ist am gleichen Abend mit ihrem Sohn bei einer außergewöhnlichen Show zu bewundern. Am Freitag, 19. Oktober gerät der kleine Ort Leimbach ins Visier des Jazzfestes. Hier werden auf der Hardt die DDR-Kultbands ENGERLING und DEKAdance erstmalig gemeinsam auf der Bühne stehen. Eine Premiere, die Fans aus beiden Lagern interessieren sollte. Der nächste Samstag (20.10.) führt die Südharzer Jazzfreunde in das Stadttheater, wo der ehemalige Weimarer Meisterschüler Wolfram Huschke seine Kunstfertigkeit auf dem Cello vorführt, ehe es eine lange, unterhaltsame Jazznacht im Theater gibt. Die Köstritzer Jazzband, die Gruppe Saxophine, das Reineboth-Quartett, die Musikschhuljazzband.de und eine Trommelperformance sorgen hier für Stimmung. Ganz im Zeichen des Blues steht der Freitag danach (26.10.). Mit Louisiana Red ist einer der legendären Bluesgitarristen in der Altendorfer Kirche präsent, der in der klassischen Periode nach dem zweiten Weltkrieg die Entwicklungsrichtung des modernen Blues mit vorgegeben hat. Wenn er live auftritt, sind die Songs selbst oftmals nur der Ausgangspunkt für die Verarbeitung seiner unmittelbaren Gefühle. Ganz in der Tradition der spontanen Komposition fasst er in Verse, was um ihn und in ihm passiert, ähnlich wie die ursprünglichen Delta-Blues-Musiker oder die westafrikanischen Griot-Barden. Als Zugabe zu diesem Konzert gibt es ab 23 Uhr im Café Felix die ungarische Gruppe DIOPTRIO zu hören, die mit eigenwilligem Instrumentarium einen zeitgemäßen Blues zelebrieren. Diese lockere Veranstaltung, für die kein Eintrittsgeld verlangt wird, bietet dann auch den Abschluss des diesjährigen Jazzfestes, da die russische Band OLE LUKKOYE, die am 27.10. in der Finkenburg spielen sollte, leider absagen musste. Die Bandmitglieder erhalten derzeit kein Ausreisevisum und werden ihr Konzert im Frühjahr 2002 nachholen.
Kartenvorbestellungen für alle Konzerte unter NDH 61 06 12, 46 60 90 oder 6 26 00.


