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So, 08:53 Uhr
22.12.2019
nnz-Leserbrief

Muss ein Ort kaputt gefahren werden?

Muss ein Ort kaputt gefahren werden? Seit der lange erhofften Neueröffnung der Brücke zwischen der Ortschaft Bielen und Sundhausen ist der LKW-Verkehr drastisch gestiegen.

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Gerade die Firmen Müllerbeton und Bölketransporte nutzen diese Durchfahrt, um nach eigener Aussage Zeit, Mautkosten und Kilometer zu sparen. Wobei der Zielort in Sundhausen liegt und es dort eine Umgehungsstraße gibt. Darauf die Spedition angesprochen bekam man zur Antwort, dass die Bürger Verständnis haben müssten und an die Kosten denken müssten die eingespart werden. Und wenn etwas kaputtgegangen ist an Straße und Haus, wäre das ja nicht ihr Problem! !!

Danke an unsere Stadtoberen, die sich soviel Gedanken um die Lebensqualität ihrer Bürger machen und erst wieder munter werden, wenn alles kaputt gefahren ist oder die nächsten Wahlen anstehen. Liebe Grüße an unsere Stadt von einem besorgten Bürger aus Bielen.
A.Kober
Autor: red

Anmerkung der Redaktion:
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Kommentare
echter nordhäuser54
22.12.2019, 09:57 Uhr
Muss ein Ort kaputt gefahren werden?
An die betroffenen Bürger aus Bielen (ein Straßenzug) welche sich jetzt über die Zunahme des Verkehrs aufregen die Frage, sind sie nicht auch froh das sie die Großmärkte wie Marktkauf oder Hellweg in kurzer Zeit erreichen ohne durch ganz Nordhausen fahren zu müssen?
Jahrelang wurde sich aufgeregt das die Brücke nicht befahrbar ist,nun wo es wieder möglich ist wird sich schon wieder beschwert.
Was sollen die Bewohner der Bundesstraße 243 sagen,wo der Schwerlastverkehr seit der Wende in Richtung Westen täglich von Montag bis Sonntag auch nachts die Orte duch fährt?,und das sind nicht nur eine Hand voll Bewohner wie in Bielen.
henry12
22.12.2019, 10:58 Uhr
"Muss ein Ort kaputt gefahren werden?"
A.Kober hat mit dem Artikel natürlich auch recht und daran sieht man, das jede Medaille zwei Seiten hat. Die schweren Pötte möchte ich als Anwohner auch nicht haben und vor Abriss der alten Brücke durften die ja die Stecke auf Grund der Belastung auch gar nicht mehr befahren.
free Gigi
22.12.2019, 12:47 Uhr
gruene Moral?
und das nun weniger CO2 durch kürzer Wege emittiert wird... ist das nix???
aha222
22.12.2019, 13:36 Uhr
@echter nordhäuser...
...klar werden die Anwohner von Bielen diese Brücke nutzten um zu den Einkaufs Möglichkeiten zu gelangen, aber die fahren ja auch nicht mit nem 40tonner dort hin!? Ich stell mir das schon sehr nervenaufreibend vor. Umsonst gibt es die Maut nicht, genau das sind die Gründe, weil der Schwerlastverkehr alles kaputt macht.
hoffer59
22.12.2019, 14:44 Uhr
Neue Brücke
Klingt ja erst mal gut. Der Verkehr ist aus meiner Sicht bisher noch erträglich. Die löchrige Plattenstraße, die man unter einer Schlammschicht nicht mehr erkennen kann finde ich schlimmer. Sollte man hier die Verursacher nicht in die Verantwortung nehmen? Landwirte müssen ihre Feldzufahrten auch reinigen.
Paulinchen
22.12.2019, 18:10 Uhr
Zum Thema...
... verschmutzte Fahrbahn mal so viel. Es ist eine Frechheit von allen Baubetrieben, dass sie ihr Baufahrzeuge mit Massen von Schlamm und anderen Mist, auf die Straßen fahren lassen. Der Dumme Michel zahlt ja die Straßenreinigung. Dabei gibt es sie schon längst, die transportablen Reinigungsanlagen für die Räder und Reifen von Baumaschinen und LKW. Man muss sie nur nutzen und leider auch bezahlen. Die Stadtverwaltung ist hier gefordert, für die Ordnung und Sauberkeit zu sorgen. Komisch, in anderen Städten klappt es, warum nicht bei uns. Weshalb fahren denn die Holztaxis von Ilfeld über NSW, Neustadt, Buchholz nach Rottleberode? Als in Rottleberode die Straße gebaut wurde (3 Jahre) ging es doch auch über andere Straßen. Die Banketten der Straßen werden in Grund und Boden gefahren. Die Linienbusse müssen für die Holztaxis Platz machen. Warum nicht umgekehrt? Mensch vor Profit!
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