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Mo, 08:48 Uhr
23.12.2019
Bistum Erfurt

Weihnachtswort von Bischof Ulrich Neymeyr

Die letzten Wochen dieses Jahres waren geprägt von der Erinnerung an die friedliche Revolution vor 30 Jahren. Der Ruf nach Freiheit war 1989 unüberhörbar auf den Straßen und Plätzen der DDR....

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Die christlichen Kirchen und ihre Friedensgebetsgruppen leisteten einen wesentlichen Beitrag zur friedlichen Revolution. Sie öffneten ihre Kirchen und ihre Friedensgebete für alle. Der Einsatz für Frieden und Freiheit, für Gerechtigkeit und Schutz der Umwelt verband sehr viele Menschen.

Die Christen waren und sind zusätzlich inspiriert und motiviert durch ihren Gottesglauben, dass es einen Gott gibt, der die Welt und jeden Menschen erschaffen hat und dem seine Schöpfung nicht gleichgültig ist. Deswegen engagieren sich Christen in den ökologischen Herausforderungen unserer Zeit.

Deswegen sehen sie in jedem Menschen ein Mitgeschöpf, dessen Schicksal ihnen nicht gleichgültig sein kann. Wer Gott akzeptiert, ist nicht so schnell bereit, sich einem Diktator oder einer Diktatur zu unterwerfen.

Deswegen waren in der DDR Kirchen Orte der Freiheit.

Deswegen ist Weihnachten für Christen auch ein Fest der Freiheit. Weihnachten bedeutet nicht nur Hoffnung auf Frieden, sondern auch Öffnung der Welt auf Gott hin. Die Bibel berichtet, dass bei der Geburt Jesu über den Feldern von Betlehem Engel zu hören waren mit der Botschaft: „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden den Menschen seines Wohlgefallens.“ (Lukas 2,14).

Ich wünsche allen Thüringerinnen und Thüringern und ihren Gästen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein frohes und friedvolles Jahr 2020.
Autor: ik

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Kommentare
Psychoanalytiker
23.12.2019, 15:16 Uhr
Lieber Herr Neymeyr ...
... ich wünsche Ihnen eine wunderschöne und gesegnete Weihnachtszeit!

Ich hoffe nur, dass die Menschen, die eine andere Religion "leben", es auch so sehen, dass unser Gott ALLE Menschen erschaffen hat ...
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