Mi, 07:38 Uhr
11.05.2005
nnz-Forum: Höchst merkwürdig
Nordhausen (nnz). Die Redaktion der nnz erreichte eine Reaktion auf einen Beitrag über Wacker Nordhausen. Absender ist der Nordhäuser Sportverein.
Zunächst sei es uns als Sportlern des Nordhäuser Sportvereins nicht verwehrt, dem FSV Wacker 90 Nordhausen herzlich zum errungenen Aufstieg in die nächsthöhere Spielklasse zu gratulieren. Wir tun dies aufrichtig und nicht ohne Anerkennung der Bravourösen sportlichen Leistungen der Nordhäuser Fußballer in der letzten Saison. Ihr habt es euch redlich verdient.
Nun fällt es jedoch auch einem Unbeteiligten schwer zu glauben, dass es Wacker mit dem Beitrag in der nnz-online am 10. Mai 2005 wirklich um die tatsächliche Situation in der Sportstadt Nordhausen geht. Vielmehr liest der Unbedarfte Verbitterung heraus, die nun wirklich fehl am Platze ist. Weder der Nordhäuser Sportverein noch eine seiner Abteilungen werden von der Stadtverwaltung Nordhausen vor anderen Veinen bevorzugt oder gar herausgehoben.
Bei einer Mitgliederzahl von derzeit über 1100 kommt es hier du da vor, dass das eine oder andere sportlich und darüber hinaus ehrenamtlich engagierte Mitglied des Vereins in unterschiedlichen Positionen in Wirtschaft und Politik arbeitet. Ebenso trifft dies für den FS Wacker 90 Nordhausen zu.
Zu behaupten, dass Herzen innerhalb der Stadtverwaltung zur geneigten Förderung des NSV höher schlagen, grenzt an Irrtum und widerspricht jeglichem Sportsgeist. Der Nordhäuser Sportverein distanziert sich von diesen im o.g. Beitrag geäußerten Auffassungen.
Tatsachen sprechen gegen derlei Meinungen. Es besteht aus Sicht des Nordhäuser Sportvereins keinerlei Zweifel darin, dass alle Nordhäuser Vereine auch innerhalb der Kultur- und Sportverwaltung den absolut gleichen Stellenwert genießen. Davon geht der Vorstand des NSV aus.
Darüber hinaus ist es unrichtig, dass der Präsident des FSV, Hans-Peter Kell, wie im Artikel behauptet, über die Zusammenarbeit im Nachwuchsbereich die Verwaltung informierte. Vielmehr ist richtig, dass Hans-Peter Kell bei einem Gespräch seinen Unmut über die derzeitigen Verhandlungen zur Zusammenarbeit im Nachwuchsbereich beider Fußballabteilungen des NSV und der TSG Salza äußerte. Hier wurde ihm zugesagt, über sein Ansinnen einer gemeinsamen Nachwuchsarbeit unter dem Dach des FSV Wacker 90 mit dem verantwortlichen Abteilungsleiter des NSV zu sprechen. Dies geschah daraufhin.
Jedoch tritt der NSV jeglichen Unterstellungen entgegen, wonach die Zusammenarbeit zu diesem Zeitpunkt bereits besiegelt war. Vielmehr gab es die Unterzeichnung einer Vereinbarung, in deren Rahmen die Festschreibung der bisherigen Ergebnisse erfolgte. Bis zum heutigen Tage existiert kein offizieller Antrag auf Bildung einer Spielgemeinschaft. (Auskunft des Abteilungsleiters am 10. Mai 2005)
Der Beschluss zur Bildung einer Spielgemeinschaft sollte nach Prüfung erst am 25. Mai 2005 innerhalb der Hauptausschusssitzung des NSV auf die Tagesordnung gesetzt werden.
Weiterhin wird vom NSV angemerkt, dass der FSV Wacker 90 in Fußballfachkreisen eine Spielgemeinschaft mit einem anderen Verein schon seit geraumer Zeit ablehnt. Bereits im Jahre 2003 scheiterten Verhandlungen der Abteilung Fußball des NSV an den Vorstellungen des Präsidenten des FSV Wacker 90. Ohne die Option einer Spielgemeinschaft würde die Eigenständigkeit vieler Abteilungen nicht mehr gegeben sein und sie müssten sich auflösen.
Nichtsdestotrotz wünscht der NSV in voller sportlicher Fairness dem FSV Wacker 90 Nordhausen bestes Gelingen und den Verbleib in der Thüringenliga nach dem Aufstieg.
Steffen Neumann, Nordhäuser Sportverein
Autor: nnzZunächst sei es uns als Sportlern des Nordhäuser Sportvereins nicht verwehrt, dem FSV Wacker 90 Nordhausen herzlich zum errungenen Aufstieg in die nächsthöhere Spielklasse zu gratulieren. Wir tun dies aufrichtig und nicht ohne Anerkennung der Bravourösen sportlichen Leistungen der Nordhäuser Fußballer in der letzten Saison. Ihr habt es euch redlich verdient.
Nun fällt es jedoch auch einem Unbeteiligten schwer zu glauben, dass es Wacker mit dem Beitrag in der nnz-online am 10. Mai 2005 wirklich um die tatsächliche Situation in der Sportstadt Nordhausen geht. Vielmehr liest der Unbedarfte Verbitterung heraus, die nun wirklich fehl am Platze ist. Weder der Nordhäuser Sportverein noch eine seiner Abteilungen werden von der Stadtverwaltung Nordhausen vor anderen Veinen bevorzugt oder gar herausgehoben.
Bei einer Mitgliederzahl von derzeit über 1100 kommt es hier du da vor, dass das eine oder andere sportlich und darüber hinaus ehrenamtlich engagierte Mitglied des Vereins in unterschiedlichen Positionen in Wirtschaft und Politik arbeitet. Ebenso trifft dies für den FS Wacker 90 Nordhausen zu.
Zu behaupten, dass Herzen innerhalb der Stadtverwaltung zur geneigten Förderung des NSV höher schlagen, grenzt an Irrtum und widerspricht jeglichem Sportsgeist. Der Nordhäuser Sportverein distanziert sich von diesen im o.g. Beitrag geäußerten Auffassungen.
Tatsachen sprechen gegen derlei Meinungen. Es besteht aus Sicht des Nordhäuser Sportvereins keinerlei Zweifel darin, dass alle Nordhäuser Vereine auch innerhalb der Kultur- und Sportverwaltung den absolut gleichen Stellenwert genießen. Davon geht der Vorstand des NSV aus.
Darüber hinaus ist es unrichtig, dass der Präsident des FSV, Hans-Peter Kell, wie im Artikel behauptet, über die Zusammenarbeit im Nachwuchsbereich die Verwaltung informierte. Vielmehr ist richtig, dass Hans-Peter Kell bei einem Gespräch seinen Unmut über die derzeitigen Verhandlungen zur Zusammenarbeit im Nachwuchsbereich beider Fußballabteilungen des NSV und der TSG Salza äußerte. Hier wurde ihm zugesagt, über sein Ansinnen einer gemeinsamen Nachwuchsarbeit unter dem Dach des FSV Wacker 90 mit dem verantwortlichen Abteilungsleiter des NSV zu sprechen. Dies geschah daraufhin.
Jedoch tritt der NSV jeglichen Unterstellungen entgegen, wonach die Zusammenarbeit zu diesem Zeitpunkt bereits besiegelt war. Vielmehr gab es die Unterzeichnung einer Vereinbarung, in deren Rahmen die Festschreibung der bisherigen Ergebnisse erfolgte. Bis zum heutigen Tage existiert kein offizieller Antrag auf Bildung einer Spielgemeinschaft. (Auskunft des Abteilungsleiters am 10. Mai 2005)
Der Beschluss zur Bildung einer Spielgemeinschaft sollte nach Prüfung erst am 25. Mai 2005 innerhalb der Hauptausschusssitzung des NSV auf die Tagesordnung gesetzt werden.
Weiterhin wird vom NSV angemerkt, dass der FSV Wacker 90 in Fußballfachkreisen eine Spielgemeinschaft mit einem anderen Verein schon seit geraumer Zeit ablehnt. Bereits im Jahre 2003 scheiterten Verhandlungen der Abteilung Fußball des NSV an den Vorstellungen des Präsidenten des FSV Wacker 90. Ohne die Option einer Spielgemeinschaft würde die Eigenständigkeit vieler Abteilungen nicht mehr gegeben sein und sie müssten sich auflösen.
Nichtsdestotrotz wünscht der NSV in voller sportlicher Fairness dem FSV Wacker 90 Nordhausen bestes Gelingen und den Verbleib in der Thüringenliga nach dem Aufstieg.
Steffen Neumann, Nordhäuser Sportverein
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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