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Fr, 11:56 Uhr
13.12.2019
Kriminalpolizei Mühlhausen

Besonders schwere Fälle von Tierquälerei

Besonders schwere Fälle von Tierquälerei beschäftigen derzeit die Kriminalpolizei in Mühlhausen. Dabei sind die Ermittler auf die Hilfe der Bevölkerung angewiesen. In den zurückliegenden drei Wochen fanden Passanten im Stadtgebiet von Mühlhausen zwei schwer verletzte Katzenjungen und die Kadaver von weiteren getöteten Katzen...


Die Tiere waren derart verstümmelt, dass davon ausgegangen werden muss, dass sie im Vorfeld massiv gequält worden sind. Den zwei Jungtieren fehlten Ohren und der Schwanz. Bei einem Tier war das Fell abgezogen. Die Kriminalpolizei hat das zuständige Veterinäramt in die Ermittlungen einbezogen. Dort wird derzeit ein Kadaver spurentechnisch untersucht.

Derartiges Handeln ist nicht möglich, ohne dass Spuren zurückbleiben oder andere Menschen etwas bemerkt haben. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Tiere bei lebendigem Leib misshandelt und gequält worden sind. Daher sucht die Polizei nun dringend Zeugen, den Menschen aufgefallen sind, die an den Händen, Armen oder im Gesicht auffällig viele Kratzspuren haben, möglicherweise mit Bissverletzungen medizinisch versorgt werden mussten?


Wem sind Personen im Stadtgebiet aufgefallen, die sich auffällig in der Nähe von Katzen bewegt oder gar Katzen eingefangen haben? Wer hat in Gärten oder Garagenkomplexen Katzenjammer wahrgenommen? Hinweise nimmt die Kriminalpolizei in Mühlhausen unter der Telefonnummer 03601/4510 entgegen.
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Kommentare

13.12.2019, 12.20 Uhr
Paulinchen | Wer sich an Tieren...
... derart vergeht, der hat aus meiner Sicht auch eine sehr niedrige Hemmschwelle gegenüber Menschen. Das fängt schon mit dem Gebrauch von Pfefferspray, wie heute am Mühlhof geschehen an und endet bei Mord und Todschlag. Es sei mir erlaubt, auf die letzte Sendung des privaten TV Senders mit den drei Buchstaben Bezug zu nehmen. Dieser zeigte am vergangenen Mittwoch, Videomaterial aus einem Schweinzucht und Mastbetrieb. Beim Betrachten dieser Bilder, bleibt einem der Atem stehen, wenn man sehen muss, wozu Menschen fähig sind, Tiere derartig zu quälen. Leider können die Tiere nicht freitags auf die Straße gehen und für ihre Rechte demontieren. Die Betreiber dieser Betriebe gehören hinter Gitter! Genau wie die, welche die Katzen so gequält haben.

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13.12.2019, 12.47 Uhr
spell- | wenn ich sowas lese...
Bei solchen abartigen Verbrechen sollte man gleiches mit gleichem Vergelten!
So und nicht anders hat es derjenige verdient.

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13.12.2019, 13.48 Uhr
Wolfi65 | Sehen Sie paulinchen
Da hat sich schon Jemand unter Ihren Kommentar gemeldet, welche zwischen dem Wohl eines Menschen und dem eines Tieres, keinen Unterschied machen will.
Da ist schon eine Hemmschwelle gefallen.

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13.12.2019, 13.54 Uhr
Peterchen1983 | Einfach nur abscheulich!
Da fehlen einem echt die Worte!
Der Mensch ist halt das schlimmste Raubtier auf der Erde!

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13.12.2019, 14.36 Uhr
1995-2019
Der Beitrag wurde deaktiviert – Unangemessene Sprache. Sorry.
13.12.2019, 14.48 Uhr
1995-2019
Der Beitrag wurde deaktiviert – Vielleicht versuchen Sie es etwas sachlicher.
13.12.2019, 17.03 Uhr
Kritiker86 | Solange..
Tiere nur als Sache angesehen werden wird sich für die Tiere nie was ändern. Die Strafen dafür sind lächerlich. Rechte haben die Tiere keine. Ich bin schon seit Jahren dafür das es sowas wie ein Tierpass geben sollte. Menschen die Tiere schlecht behandeln, haben Lebenslanges Tierverbot ohne diesen Pass gibt es kein Tier mehr. Sollte man dagegen Verstoßen gibt es eine empfindliche Haftstrafe ohne Bewährung.

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13.12.2019, 17.21 Uhr
1995-2019 | Auch sorry und 3.Versuch
Aber als" Hilfe" für die Tierquäler gibt es doch sicher etwas von Ratiopharm.
Allen einen friedlichen 3.Advent.

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13.12.2019, 18.49 Uhr
Quallensammler | Muss man erstmal sacken lassen...
2 haben das Martyrium überlebt. Weitere Tiere tot. Abgeschnittene Ohren, abgetrennter Schwanz, Fell abgezogen. LEBEND...

Ich hoffe, die Überlebenden sind in guter Obhut, ärztliche Versorgung ist gesichert und dem Tierschutzverein oder der Pflegestelle erstattet die Stadt die Ausgaben.

Ob die 2 das Erlebte verarbeiten können und wieder Vertrauen zu Menschen aufbauen? Tierseelsorger, gibt es die?

Die Mühlhäuser können helfen. Den Tieren - und der Polizei. Und sich selbst. Wer wehrlose Tiere derart quält, macht auch vor Menschen nicht halt... Der oder die Täter müssen gefasst werden! Auch wenn er/sie bei hartnäckiger Justiz nur mit max. 3 Jahren Haft rechnen müssen. Theoretisch, in der Praxis kaum zu erwarten.

Die Geldstrafe als Alternative ist für Menschen, die solche Verstümmelungen und bestialischen Schmerzen bei Tieren verursachen (und sich daran evtl. sogar erfreuen) wirkungslos. Normal- und Gutverdiener zahlen halt und grummeln. Und wer seinen Lebensunterhalt von einem Amt erhält, kann lachen - da keine Einbußen entstehen. Abschreckung, um neue Taten zu verhindern?

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13.12.2019, 21.36 Uhr
Berserkertom63 | Tierschutz
Egal ob Hund oder Katze, das chinesische Prinzip gilt nicht in unserer offenen Gesellschaft. Da werden Hunde in kochendem Wasser abgekocht, Rindern bei vollem Bewusstsein die Haut abgezogen....keine Reacktion seitens ďer Politik, in Sachen China...

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15.12.2019, 03.38 Uhr
Mr0815 | Tja...
Werte NNZ-Redaktion

Warum berichtet Ihr dann eigentlich obendrein mit Bildern, wenn Ihr dann keine emotionalen Kommentare vertragen könnt/zulassen wollt?
Welche Reaktionen das Gezeigte hervorruft, außer man hält sich wie Wolfi65 für die unantastbare Krone der Schöpfung, dürfte jedem klar sein, dessen IQ über einem Vollkorntoast liegt.


PS: man kann sagen was man will, aber ein Talionsprinzip wäre inzwischen schon eine feine und begrüßenswerte Sache.

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