Di, 14:01 Uhr
10.05.2005
Kein Kilometerfresser
Nordhausen (nnz). 701 Kilometer auf dem Fahrrad quer durch die Bundesrepublik – auf seinem Weg von Kaiserslautern zum Deutschen Turnfest nach Berlin wird der 63jährige Hans Herbrand getrieben von seinem Engagement für Frieden, gegen Fremdenfeindlichkeit und Gewalt...
Kein Kilometerfresser (Foto: nnz)
Gestern Nachmittag machte Herbrand Station in Nordhausen, wo er gestern Nachmittag vom ehernamtlichen Beigeordneten Matthias Mitteldorf und den Mitgliedern des Radsportvereins Nordhausen e.V. empfangen wurde. Gestartet war Herbrand am 26. April – am 13. Mai will er in Berlin sein. Nach seinem Aufenthalt in Nordhausen – als 19. Stadt auf seiner Strecke - geht es über den Harz nach Halberstadt. Ich bin kein Kilometerfresser – ich bin Botschafter, für den Weltfrieden und die Verständigung zwischen den Menschen, ich will mit meiner Fahrt ein Zeichen gegen Rassismus setzen, beschreibt der Radler seine Mission. Wenn man nur zuschaut, bewegt sich nichts – man muss aktiv sein. Und ich bin es auf meine Art – mit dem Fahrrad.
Die Radtour ist nicht die 1. Aktion des ehemaligen Gärtners – zur Vorweihnachtszeit zieht er in Kaiserslautern von Kneipe zu Kneipe, um Geld für Bedürftige zu sammeln und vor der Berliner Gedächtniskirche sammelte er Geld für die Aktion Sorgenkind. Auslöser für sein Engagement war seine Zeit in Berlin, wo ich direkt an der Mauer gelebt und viel Unrecht und den Schmerz der Trennung täglich sehen konnte. Das habe ihn auch dazu bewogen, als Fluchthelfer zu arbeiten und sich fortan für die Verständigung zwischen den Menschen und Völkern einzusetzen.
Mit auf seinen Touren - 1997 nach den Brandanschlägen auf Asylbewerberheime: 1066 Kilometer durch Deutschland, 1998 1200 Kilometer von Berlin nach München – nimmt der Radler sein Friedensbuch. Dort hat sich vom Bundeskanzler und Bundesministern bis zu den Ministerpräsidenten und Bürgermeistern viel Prominenz eingetragen. Für die Stadt Nordhausen hat Matthias Mitteldorf geschrieben: Ihr Engagement für Frieden, Verständigung und Gewaltverzicht möge allen Menschen eine Beispiel sein.
Autor: nnz
Kein Kilometerfresser (Foto: nnz)
Gestern Nachmittag machte Herbrand Station in Nordhausen, wo er gestern Nachmittag vom ehernamtlichen Beigeordneten Matthias Mitteldorf und den Mitgliedern des Radsportvereins Nordhausen e.V. empfangen wurde. Gestartet war Herbrand am 26. April – am 13. Mai will er in Berlin sein. Nach seinem Aufenthalt in Nordhausen – als 19. Stadt auf seiner Strecke - geht es über den Harz nach Halberstadt. Ich bin kein Kilometerfresser – ich bin Botschafter, für den Weltfrieden und die Verständigung zwischen den Menschen, ich will mit meiner Fahrt ein Zeichen gegen Rassismus setzen, beschreibt der Radler seine Mission. Wenn man nur zuschaut, bewegt sich nichts – man muss aktiv sein. Und ich bin es auf meine Art – mit dem Fahrrad.Die Radtour ist nicht die 1. Aktion des ehemaligen Gärtners – zur Vorweihnachtszeit zieht er in Kaiserslautern von Kneipe zu Kneipe, um Geld für Bedürftige zu sammeln und vor der Berliner Gedächtniskirche sammelte er Geld für die Aktion Sorgenkind. Auslöser für sein Engagement war seine Zeit in Berlin, wo ich direkt an der Mauer gelebt und viel Unrecht und den Schmerz der Trennung täglich sehen konnte. Das habe ihn auch dazu bewogen, als Fluchthelfer zu arbeiten und sich fortan für die Verständigung zwischen den Menschen und Völkern einzusetzen.
Mit auf seinen Touren - 1997 nach den Brandanschlägen auf Asylbewerberheime: 1066 Kilometer durch Deutschland, 1998 1200 Kilometer von Berlin nach München – nimmt der Radler sein Friedensbuch. Dort hat sich vom Bundeskanzler und Bundesministern bis zu den Ministerpräsidenten und Bürgermeistern viel Prominenz eingetragen. Für die Stadt Nordhausen hat Matthias Mitteldorf geschrieben: Ihr Engagement für Frieden, Verständigung und Gewaltverzicht möge allen Menschen eine Beispiel sein.

