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Di, 12:11 Uhr
10.05.2005

Keine Garantie für Betriebsfrieden

Nordhausen (nnz). Die Arbeitnehmer der Nobas und des Spezialmaschinenbaus und die IG Metall sind zu Verhandlungen mit der Geschäftsleitung grundsätzlich bereit. Eine Absolution für rechtswidriges Verhalten wird es dennoch nicht geben...


Das war nach Informationen der nnz gestern während einer Mitgliederversammlung der IG Metall mehrfach deutlich geworden. Die Kollegen hätten sehr gereizt reagiert, so Astrid Schwarz-Zaplinski. Sie seien zwar grundsätzlich bereit, gemeinsam mit dem Arbeitgeber eine Lösung zu finden, aber so recht wissen sie nicht, wer denn eigentlich ihr Arbeitgeber ist. Gibt es überhaupt eine MBO-Lösung an der Rothenburgstraße? Gereizt seien die Kollegen auch, weil es wieder die Drohungen der Unternehmensleitung gebe, Teile der Produktion ins Ausland zu verlagern. Man soll sich lieber auf die hiesige Produktion konzentrieren, seien gestern Stimmen laut geworden. Sollte das Unternehmen weiter an der Verlagerungsabsicht festhalten, dann könne man keine Garantie für die Wahrung des Betriebsfriedens geben.

Trotzdem vertrauen die Mitglieder der IG Metall der betrieblichen Tarifkommission, die erst jüngst gewählt worden war und die nach Aussagen von Schwarz-Zaplinski auch vom Betriebsrat unterstützt werde. Man hoffe nun auf die Vernunft seitens der Betriebsleitung, um möglichst bald in Gespräche einzutreten. Schwarz-Zaplinski hatte denn auch von den IG Metallern den klaren Auftrag erhalten, sich um einen Verhandlungstermin zu bemühen.

Fest steht allerdings schon vor den Verhandlungen: Es werde keine Absolution für das Verhalten der Geschäftsleitung in den zurückliegenden Monaten geben. „Das wäre ja genau so, als wenn man einen Bankräuber straffrei ausgehen läßt, wenn er die Hälfte seiner Beute bei der Polizei abliefert, so Schwarz-Zaplinski gegenüber der nnz.
Autor: nnz

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