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Mo, 16:20 Uhr
09.12.2019
AUF DÄCHERN AM WELFENWEG

Projekt Photovoltaik: Mieter freuen sich

Es musste wohl ein besonderer Anlass sein, der den Technischen Geschäftsführer der Energieversorgung Nordhausen (EVN), Rolf Göppel, die Geschäftsführerin der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft (SWG), Inge Klaan, samt leitender Mitarbeiter heute Mittag an den Welfenweg führte...


Die Geschäftsführer Rolf Göppel (EVN) und Inge Klaan (SWG) freuen sich über das gelungene Werk und wollen die Zusammenarbeit weiter vertiefen. Foto: Rosalinde Frank

Nordhausen. In der Tat war dem so: Auf den Dächern des Wohnblocks 17 bis 27 der SWG errichtete die EVN eine Photovoltaikanlage, die man heute übergab und offiziell in Betrieb nahm. Sie nimmt eine Dachfläche von etwa 500 Quadratmetern ein und kostete 55000 Euro, informierte Rolf Göppel. Auch die Mieter würden von der Anlage profitieren.

Von den 48 Personen, die in dem Block beheimatet sind, haben bereits 22 vorab die günstigeren Tarifverträge mit der EVN abgeschlossen, wusste Peter Spannaus, Prokurist bei der SWG. Sie zahlen 1,5 Cent pro Kilowattstunde weniger Stromgeld als bei den üblichen Tarifen. Die Photovoltaikanlage ist auf eine maximale Leistung von 60 KW ausgelegt. Was man an Strom nicht abnimmt, wird in das Netz eingespeist.

Inge Klaan lobte die gute Zusammenarbeit mit der Energieversorgung. Das Ergebnis am Welfenweg ist bisher einzigartig, das zwischen einem Großvermieter und der EVN zustande kam. Weitere Anlagen dieser Art werden folgen. Im Gespräch ist die Kranichstraße. Auch mit der Stadt sei man im Einvernehmen, um im Sinne der Umwelt und Wirtschaftlichkeit Photovoltaikanlagen zu installieren und günstig Strom erzeugen zu können.

Photovoltaik auf den Dächern des Wohnblocks 17 bis 27 am Welfenweg. Die 48 Mieter zahlen künftig weniger Stromgeld pro Kilowattstunde, wenn sie den günstigeren Tarif abschließen. Foto: Rosalinde Frank

Inge Klaan, Geschäftsführerin der SWG
Rolf Göppel verlieh der Hoffnung Ausdruck, bald auch mit der Wohnungsbaugenossenschaft ins Gespräch und zu einem Abschluss zu kommen.
Kurt Frank
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Kommentare

09.12.2019, 19.53 Uhr
Wolfi65 | Hoffentlich mit Unterkrabbelschutz
Hoffentlich sind die Module mit Unterkrabbelschutz ausgerüstet, sonst gibt es dort in kürzester Zeit eine Taubenplage.
Die Viecher nisten sich dann dauerhaft unter den Modulen ein und man wird sie einfach nicht mehr los.

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