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Mo, 14:44 Uhr
09.12.2019
Neues aus dem Wacker-Lager

Der Gang zum Insolvenzgericht

Nun ist das passiert, was immer noch einige für nicht möglich hielten, andere als unabdinglich betrachtet hatten...


Für die Wacker Nordhausen Spielbetriebs GmbH ist am Mittag der Insolvenzantrag am Amtsgericht Mühlhausen gestellt worden. Nach Informationen der nnz hatte GmbH-Geschäftsführer Nico Kleofas den Antrag gemeinsam mit einem Mitglied des Wacker-Präsidiums in Mühlhausen gestellt. Als vorläufiger Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Dr. Peter Staufenbiel aus Mühlhausen bestellt.

Damit kam Kleofas auch einem Beschluss mehrerer Gremien des Vereins nach, der bei einem Gespräch nachdrücklich übermittelt worden sei. Der Verein FSV Wacker 90 Nordhausen ist von der Insolvenz nicht betroffen, beim ihm liegen auch sämtliche Spielrechte.
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Kommentare

09.12.2019, 15.03 Uhr
Heimathistoriker
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09.12.2019, 15.09 Uhr
Herr Schröder | Jetzt
Ist der Weg frei für den Neuanfang!

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09.12.2019, 15.20 Uhr
Piet
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09.12.2019, 15.37 Uhr
otto
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09.12.2019, 16.10 Uhr
Kornhaus | Unglaublich
Wo ist das ganze Geld? Warum war Kleofas gestern mit beim Spiel? Warum stellt er sich nicht den Fragen? Warum hat keiner im Vorstand oder Aufsichtsrat irgendwas vorher gesagt bzw. Ihn gestoppt ? Fragen über Fragen.

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09.12.2019, 16.53 Uhr
Heimathistoriker | Neuanfang?
Bevor es einen "Neuanfang" gibt, muss erstmal das Insolvenzverfahren überstanden werden.

DIe fragen von "Kornhaus" finde ich sehr gut. Ich hoffe, diese werden sich in naher Zukunft klären lassen!

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09.12.2019, 16.56 Uhr
gandalf | Dieser Schritt...
...war unumgäglich und alternativlos. Allerdings dürften jetzt auch Dinge ans Licht kommen, die unseren Verein zum Gespött in ganz Fussball-Deutschland machen dürften.

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09.12.2019, 17.16 Uhr
Flitzpiepe | Wacker ist doch schon länger
zum Gespött zumindest im NOFV Bereich geworden.
Es war Kennern bewusst, wie viel Geld Kleofas in den Jahren verbrannt haben muss. Nur keiner ist eingeschritten, obwohl ja sogar in den Bilanzen der GmbH alles öffentlich war.
Der Ertrag war viel zu gering für das verprasste Geld und ohne passendes Stadion wertlos.
Jetzt hat der Mäzen denn Geldhahn zugedreht, warum auch immer und obwohl er bis zuletzt die treibende Kraft in der Vision von 3.Liga mit Wacker war.
Aber dem Mäzen muss auch klar gewesen sein, dass er das investierte Geld nicht wiedersehen wird. Woher sollte das kommen?

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09.12.2019, 18.03 Uhr
Herr Schröder | Heimathistoriker
Wieder nichts begriffen. Der Verein kann den Neuanfang jetzt starten. Die Insolvenz der GmbH ist davon nicht abhängig. Jedenfalls nicht wenn in der Vergangenheit alles mit rechten Dingen zuging. Normalerweise ist der Verein für einen Neustart bereit.

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09.12.2019, 19.39 Uhr
copper | Man wird müde
so einige Kommentare von Schlaubergern zu lesen .
die alles wissen und besser wissen.
Im gesamten Verein gibt es nur Helden , keine
Schuldigen , was sind denn da nur so ein paar
Millionen.
Der TV Reporter vom MDR hat gestern zu Chemie Leipzig
gesagt , die Flutlichtanlage wird vom Verein abgezahlt ,
der Verein ist klein , fein und bodenständig.
Wacker
dagegen , mit dem Spielerbestand ist größenw.,,, !
Aber manche habe das noch immer nicht verstanden.

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09.12.2019, 19.39 Uhr
Manni | Ende aller Träumereien
Als ehemaliger Nordhäuser habe ich die Entwicklung bei Wacker immer verfolgt. Seit Jahren spricht man von der 3. Liga, kauft Spieler, Trainer und "Berater" für Unsummen ein. Resultat: negativ! Trainer, Spieler, "Berater" mussten gehen. Zielsetzung verfehlt. Das ist die eine Seite. Aber wer ist für die verbrannten Millionen verantwortlich?
Ja der Hauptträumer oder Selbstdarsteller Nico Kleofas trägt gewiss die Hauptschuld. Aber was ist mit den Vorstandsmitgliedern - geben sich jetzt wie die "Indische Weisheit - nichts gewusst usw. Wer soll das glauben?!
Nun gut Herr Kleofas trägt die Hauptschuld am jetzigen Zustand. Nicht nur das. Sein Verhalten als Geschäftsführer ist kriminell (Insolvenzverschleppung) und muss von der Staatsanwaltschaft untersucht werden. Als Unternehmer und Chef einer Sicherheitsfirma wiegt das noch doppelt, denn er weiß von den Konsequenzen.
Dem Verein wünsche ich einen neuen Vorstand, der in dieser Situation die richtigen Schlüsse zieht und allen Vereinsmitgliedern eine sichere Zukunft sichert. Reale Zielsetzungen sind wichtig. Eine gute Nachwuchsarbeit wird dazu beitragen, dass man auch in höheren Ligen spielen kann. Es muss ja nicht die 3. sein!

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09.12.2019, 19.57 Uhr
Heimathistoriker | Herr Schröder,
was ist denn heute schon "normal"?

Und ich wiederhole mich nur ungern: Wenn doch nur das Wörtchen "wenn" nicht wäre...

Also, es bleibt abzuwarten, möglicherweise kann der Verein langsam einen Neustart wagen, möglicherweise aber auch nicht. Das wird erst die nahe Zukunft zeigen und die Gerichte werden darüber wohl zu entscheiden haben!

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09.12.2019, 21.10 Uhr
Bubo bubo | Satire?
Werter Kommentator Copper, ist Ihr Beitrag als Satire zu verstehen? Falls nicht, fällt Ihr Hinweis eines "Schlaubergers"ganz schnell auf Sie zurück.
Vielleicht beschäftigen Sie Sich lieber erst einmal mit der näheren Historie des Vereins Chemie Leipzig/ Sachsen Leipzig, bevor Sie einen Vergleich zur aktuellen Situation von Wacker aufstellen.
Eine Insolvenz hat schon sehr viele Vereine heimgesucht. Wacker nun ein weiteres mal. Die Art und Weise bzw. der Vorlauf der aktuellen Insolvenz aber, macht auch mich fassungslos und bestürtzt.

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09.12.2019, 22.18 Uhr
Heimathistoriker | Werte Eule,
da auch ich mich immer wieder belehren lassen muss: der Verein ist (noch?) nicht Pleite, sondern die "Spielbetriebs GmbH". Mal sehen, wie das in nächster Zukunft noch weiter geht.

Und an ihrem letzten Satz, dass sie dies alles fassungslos und bestürzt macht, sieht man doch nur, dass auch die Fans und Vereinsmitglieder lange gepennt haben, oder?

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10.12.2019, 06.00 Uhr
karo | Wenn man keine Ahnung hat
.... sollte man lieber die Finger von der Tastatur lassen.
Für alle die meinen sie müssen hier ihren unqualifizierten Senf dazu geben, was wisst ihr denn schon von den ganzen Hintergründe? Habt ihr fundiertes Wissen? Oder spekuliert/ Besserwisserei ihr hier nur?
Geht lieber ins Stadion und behaltet eure Meinung für euch.
blau weiße Grüße

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10.12.2019, 08.05 Uhr
Kornhaus | An Karo
Was soll denn dein Kommentar? Du hast wohl mehr Wissen? Dann raus damit!
Kleofas hat mit krimineller Energie Geld rausgeschmissen, welches ihm nicht gehört hat. Größenwahn hat ihn getrieben. Wenn er schon Gaudinio als Sportdirektor einstellt, dieser aber gleichzeitig Spielerberater ist, da kann ich mir schon vorstellen, welche Summen da geflossen sind. Wenn schon A Jugend Spieler von anderen Vereinen mit Verträgen ausgestattet werden, dann läuft doch vieles falsch. Aber wie gesagt, raus mit deinem Hintergrundwissen!

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10.12.2019, 12.39 Uhr
HUKL | Das wird vermutlich noch sehr spannend werden.....
Aufgrund der beobachteten kontroversen Leserkommentare zu den verschiedenen Artikeln in der „nnz“, die allesamt nach dem kürzlichen Platzen der Finanzblase sofort die vordersten Ränge in der Rubrik, „Am meisten gelesen“ belegten, erkennt man, dass das Konstrukt Ausgliederung des Vereines Wacker 90 e.V. in die Spielbetriebs GmbH lediglich ein Vorschub gewesen sein könnte, bei evtl. auftretenden finanziellen Schwierigkeiten, den Schaden möglichst klein zu halten. Da diese aber in unerklärlich hohen Dimensionen praktisch über Nacht tatsächlich erst nach Bekanntwerden des Ausbleibens von vertraglich festgelegten monatlichen Entgelten an die Angestellten eintraten und in die breite Öffentlichkeit getragen wurden, ist erst gestern bei dem Amtsgericht Mühlhausen der Insolvenzantrag gestellt worden, das bereits am gleichen Tag den Insolvenzanwalt bestimmte.

Natürlich gibt es nun zahlreiche offene Fragen sowie kuriose Feststellungen.

Mit der Verquickung von Verein und der angeblich bereits schon 2013 (!) ausgegliederten GmbH konnte doch von vornherein in dieser relativ niedrigen Liga bei den erschreckend geringen Zuschauerzahlen niemals ein hoher Gewinn erwartet werden. Die durchgehend eher bescheidenen Tabellenplätze nach jeweils selbst viel zu hochgesteckten Zielen, riefen nur überschaubare und bereitwillig zahlende kleinere lokale Investoren und Sponsoren auf den Plan, weil die dann zu erwartende Gegenleistung, nämlich entsprechende Werbung für ihre Unternehmen, viel zu gering wären. Ein „echter Mäzen“ war allerdings nicht dabei! Anders sieht es dagegen bei den bekannten größeren Vereinen in den Bundesligen aus, deren Verhältnis erzielter Einnahmen gegenüber den Ausgaben, meist intakt ist, da entsprechende interne und externe Kontrollmaßnahmen auch ständig dafür sorgen, dass man dabei in keine finanzielle Schieflage gerät, die böse Folgen haben könnte.........

In Chemnitz und Erfurt „regierten“ in den letzten Jahren allerdings die jeweiligen Präsidenten als Alleinunterhalter, die praktisch folgerichtig bis zur eingetretenen Pleite in den parallel prächtig modernisierten Stadien Schalten und Walten konnten, wie sie wollten. Diese wurden aber von Insolvenzverwaltern abgelöst, deren Länge ihrer Verfahren derzeitig nicht voraussehbar sind, genauso, wie die danach erfolgten Ausgliederungen der beiden Clubs in GmbH`s zu bewerten sind. Trotz des finanziellen Chaos brachten diese „IV`s“ in der letzten Saison das Kunststück fertig, fast jeweils zwanzig erfahrene Spieler und neue Führungskräfte zu verpflichten bzw. auszutauschen.

Bis vor einigen Tagen lief die Szenerie fast gleich in Nordhausen ab. Nicht nur Außenstehende konnten allerdings nicht im Geringsten ahnen, dass die plötzlich bekannt gewordenen Schulden im Bereich von unglaublichen 10 Millionen € liegen sollen und der ausgegliederten Spielbetriebs GmbH mit über 30 Angestellten, einfach zugeordnet wurden, deren Existenz erst bis vor kurzer Zeit scheinbar nur wenigen Insidern bekannt war, da sie auch gegenüber dem Verein Wacker 90 e.V. mit seinen Amateurbereichen im Normalfall gesetzlich nur eine untergeordnete Rolle spielen dürfte! Bekanntlich schien aber der umtriebige, schlitzohrige, körperlich kaum zu übersehende und redegewandte Multi-Funktionär, N. Kleofas, als gleichzeitiger Präsident bzw. Geschäftsführer in beiden Variationsmöglichkeiten längst eine unerkannte finanzielle Lücke gefunden zu haben, bis nach dem uferlosen Ansteigen der Kredithöhe das entsprechende Geldinstitut bzw. ein befreundeter Geschäftsmann den Hahn zudrehte.

Nun ist das Geschrei groß, und das Image in Nordhausen wird auf Dauer geschädigt sein! Jetzt gilt es nachzuweisen, wie es zu diesen betrügerischen Handlungen überhaupt kommen konnte und welcher infrage kommende Personenkreis das nicht verhinderte. Steigen die ehemaligen noch hiergebliebenen Profis mit zugeteiltem Geld doch noch ab, wird es in der Oberliga ein großes Gedränge geben, da dort Wacker schon vorhanden ist.......

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10.12.2019, 14.01 Uhr
gandalf | Lieber HUKL
Wie so oft: viel geschrieben, wenig gesagt. Das am Schluss erwähnte "Gedränge" in der Oberliga dürfte es nicht geben, denn den Regionalliga-Spielbetrieb aufrecht zu erhalten und gleichzeitg die 2.Mannschaft in der Oberliga antreten zu lassen wird wohl unter den aktuellen Umständen nicht bezahlbar sein. Das vernünftigste dürfte es wohl sein, aus der 1. und 2. eine Mannschaft zu formen, welche die Regionalliga halten kann, falls sich dafür überhaupt noch genügend Spieler finden...

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10.12.2019, 16.27 Uhr
Heimathistoriker
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