Sa, 19:36 Uhr
07.05.2005
Zum 60. Mal Gedenken
Nordhausen (nnz). Gedenken zum Tag der Befreiung, klingt nach Pflichttermin und Betroffenheit. In Nordhausen beging man den Tag einen Tag eher und zwar mit Musik und einem Freudenfest. Erste Eindrücke gibt’s hier.
Zum 60. Mal Gedenken (Foto: nnz)
Um 17.00 Uhr läuteten die Glocken zum ökumenischen Gottesdienst. Neben katholischen und evangelischen Christen war auch ein Vertreter der jüdischen Landesgemeinde mit dabei. Einzelne Texte wurden aus Anlaß des Tages der Befreiung in deutsch, englisch, russisch und hebräisch vorgetragen. Bürger der Stadt und die Oberbürgermeisterin Barbara Rinke lasen Worte von Zeitzeugen aus aller Welt vor, um deutlich zu machen, wie die Befreiung erlebt wurde. Pröpstin Elfriede Begrich hielt die Predigt zum Thema: Wann und wie wird Frieden. Sie sagte, daß der 8. Mai kein Tag der Niederlage sei, denn das würde voraussetzen, daß man lieber gewonnen hätte. Frieden könne aber nur entstehen, wenn man aufhört, siegen zu wollen, so die Pröpstin. Sie sagte weiter, daß man den Frieden feiern soll, und zwar mit Dankgesängen.
Das taten die Nordhäuser trotz des schlechten Wetters. Sie feierten auf dem Blasii-Kirchplatz ein multikulturelles Fest mit russischer und amerikanischer Musik. Die geplanten Militärkapellen konnten leider nicht kommen. Statt dessen sangen und tanzten der russische Chor und die Line Dance Gruppe des Countryclubs.
Neben der obligatorischen Rostbratwurst gab es russische Spezialitäten zu probieren. Zahlreiche Gruppen wie Schrankenlos, die Falken, solid und die katholische Jugend präsentierten sich mit Infoständen. Der Kinder-Kirchen-Laden hatte seine Hüpfburg aufgebaut.
Morgen um 11.30 Uhr steht dann der offizielle Teil an. Auf dem Ehrenfriedhof werden Kränze niedergelegt. Zum Gedenken an 60 Jahre Tag der Befreiung wird nnz am Sonntag eine Bildergalerie nachreichen.
Autor: wf
Zum 60. Mal Gedenken (Foto: nnz)
Um 17.00 Uhr läuteten die Glocken zum ökumenischen Gottesdienst. Neben katholischen und evangelischen Christen war auch ein Vertreter der jüdischen Landesgemeinde mit dabei. Einzelne Texte wurden aus Anlaß des Tages der Befreiung in deutsch, englisch, russisch und hebräisch vorgetragen. Bürger der Stadt und die Oberbürgermeisterin Barbara Rinke lasen Worte von Zeitzeugen aus aller Welt vor, um deutlich zu machen, wie die Befreiung erlebt wurde. Pröpstin Elfriede Begrich hielt die Predigt zum Thema: Wann und wie wird Frieden. Sie sagte, daß der 8. Mai kein Tag der Niederlage sei, denn das würde voraussetzen, daß man lieber gewonnen hätte. Frieden könne aber nur entstehen, wenn man aufhört, siegen zu wollen, so die Pröpstin. Sie sagte weiter, daß man den Frieden feiern soll, und zwar mit Dankgesängen.
Das taten die Nordhäuser trotz des schlechten Wetters. Sie feierten auf dem Blasii-Kirchplatz ein multikulturelles Fest mit russischer und amerikanischer Musik. Die geplanten Militärkapellen konnten leider nicht kommen. Statt dessen sangen und tanzten der russische Chor und die Line Dance Gruppe des Countryclubs.
Neben der obligatorischen Rostbratwurst gab es russische Spezialitäten zu probieren. Zahlreiche Gruppen wie Schrankenlos, die Falken, solid und die katholische Jugend präsentierten sich mit Infoständen. Der Kinder-Kirchen-Laden hatte seine Hüpfburg aufgebaut.
Morgen um 11.30 Uhr steht dann der offizielle Teil an. Auf dem Ehrenfriedhof werden Kränze niedergelegt. Zum Gedenken an 60 Jahre Tag der Befreiung wird nnz am Sonntag eine Bildergalerie nachreichen.


