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Di, 08:00 Uhr
03.05.2005

Uraufführung nicht im Theater

Nordhausen (nnz). Weltpremieren müssen nicht zwangsläufig in Theatern oder Konzertsälen stattfinden. Den Beweis dafür erlebt die Rolandstadt am Samstag. Wann, wo und wer, das lesen Sie hier.


Wenn am Samstag um 15 Uhr die Wacker-Fußballer um Kapitän Pistorius gegen Ilmenau gewinnen, dann kann das vier Spieltage vor dem Saisonabschluss schon den Aufstieg in die Landesliga bedeuten. Im Hinspiel konnten die Etzrodt-Schützlinge nach einem kampfbetonten und spielerisch ansehenswerten Match einen 3:1-Sieg in Südthüringen verbuchen.

Wenn aber die Nordhäuser am Samstag nach den ersten 45 Minuten zum verdienten Pausentee in die Kabine schreiten, dann beginnt auf dem Rasen des Albert-Kuntz-Sportparks eine ganz besondere Aufführung. Gerald Michael Fähnrich und seine „Hagazussen“, ein Chor junger Mädchen, präsentieren zum ersten Male die Wacker-Hymne, die diese Woche in einem Tonstudio in Herreden eingespielt wird. Fähnrich hat im Auftrage des Traditionsvereins dieses Lied komponiert und getextet, das von nun an die offizielle Wacker-Hymne sein soll.

Im Internet konnten sich die Fans an der textlichen Gestaltung beteiligen und der Komponist und Musiker setzte die Anregungen in einen eingängigen und hitverdächtigen Sound um. Sehr wahrscheinlich wird auch der Song „Wir steigen auf“ erklingen, der am Ende dieser Saison eine schöne Realität beschreiben soll.

Eine der „Hagazussen“ ist übrigens die Tochter des aktuellen Wacker-Liberos Jens Ludwig. Und weil der FSV Wacker ein richtiger Familienverein ist, können am Samstag Vater und Tochter Ludwig zum Vergnügen der Fans beitragen, die unmittelbar nach dem Spiel über die Ausgänge der anderen Landesklasse-Partien informiert werden. Und vielleicht gibt es dann schon einen richtigen Grund zu feiern.
Autor: osch

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