Fr, 14:28 Uhr
25.10.2019
SPD kritisiert Vorkauf am Hauptfriedhof
Das Thema ist noch nicht vom Tisch
Die Nordhäuser SPD hatte sich in den vergangenen zwei Stadtratssitzungen für die Ausweisung neuer Wohnbauflächen in Nordhausen-Ost ausgesprochen. Der Antrag wurde am Mittwoch noch einmal abgeschmettert, die Genossen wollen aber nicht locker lassen, man werde an dem Thema dran bleiben...
Konkret geht es um aktuell brach liegende Flächen hinter dem Hauptfriedhof. Zwei Investoren interessieren sich für das Areal und haben entsprechende Angebote abgegeben, die Stadt machte jedoch von ihrem Vorkaufsrecht gebrauch, der Fall wird momentan juristisch entschieden.
Neben den beiden Privatpersonen sähe man es auch in den Reihen der SPD gerne, wenn die Flächen für neue Wohnbebauung freigegeben würden. Eine entsprechende Empfehlung aus der Arbeitsgruppe Bauen, die eine bauliche Stadtentwicklung "von Innen heraus" vorschlägt, werde aktuell ignoriert, kritisierte der Ortsvorsitzende der Nordhäuser SPD, Hans Georg Müller. "Wir brauchen in der Stadt Baugrund für den kleinen Geldbeutel, den sich auch junge Familien leisten können. Mit unserem Anliegen Flächen im Stürzetal neu auszuweisen sind wir gegen die Stimmen von CDU, FDP und AfD leider nicht durchgekommen", erklärte Müller.
Eine Erweiterung des Friedhofsgeländes, so wie es der aktuelle Bebauungsplan vorsieht, sei nicht nötig. Das Gebiet, das die Stadt sich durch ihr Vorkaufsrecht sichern will, würde die Fläche des Hauptfriedhofs um rund 1/3 vergrößern. "Das Areal liegt seit Jahrzehnten brach. Man braucht diese Ergänzungsfläche nicht wirklich. Wir sind deshalb der Meinung hier sollte Bauland für junge Familien geschaffen werden. Das Thema ist für uns ist noch nicht vom Tisch.", sagte der SPD-Vorsitzende.
Autor: redKonkret geht es um aktuell brach liegende Flächen hinter dem Hauptfriedhof. Zwei Investoren interessieren sich für das Areal und haben entsprechende Angebote abgegeben, die Stadt machte jedoch von ihrem Vorkaufsrecht gebrauch, der Fall wird momentan juristisch entschieden.
Neben den beiden Privatpersonen sähe man es auch in den Reihen der SPD gerne, wenn die Flächen für neue Wohnbebauung freigegeben würden. Eine entsprechende Empfehlung aus der Arbeitsgruppe Bauen, die eine bauliche Stadtentwicklung "von Innen heraus" vorschlägt, werde aktuell ignoriert, kritisierte der Ortsvorsitzende der Nordhäuser SPD, Hans Georg Müller. "Wir brauchen in der Stadt Baugrund für den kleinen Geldbeutel, den sich auch junge Familien leisten können. Mit unserem Anliegen Flächen im Stürzetal neu auszuweisen sind wir gegen die Stimmen von CDU, FDP und AfD leider nicht durchgekommen", erklärte Müller.
Eine Erweiterung des Friedhofsgeländes, so wie es der aktuelle Bebauungsplan vorsieht, sei nicht nötig. Das Gebiet, das die Stadt sich durch ihr Vorkaufsrecht sichern will, würde die Fläche des Hauptfriedhofs um rund 1/3 vergrößern. "Das Areal liegt seit Jahrzehnten brach. Man braucht diese Ergänzungsfläche nicht wirklich. Wir sind deshalb der Meinung hier sollte Bauland für junge Familien geschaffen werden. Das Thema ist für uns ist noch nicht vom Tisch.", sagte der SPD-Vorsitzende.


