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Mo, 13:00 Uhr
30.09.2019
Fünf neue Studenten-WG's

Neuer Wohnraum im alten Haus

Im Frühjahr hatte man an der Nordhäuser Hochschule eine ernste Krise an der Hand: es kamen weit mehr Studenten als erwartet, der Wohnraum wurde knapp. Für die kommenden Semester will man besser gerüstet sein und hat viele Gespräche mit der regionalen Wohnungswirtschaft geführt. Die Zusammenarbeit mit der SWG trägt bereits Früchte...

In der Bochumerstraße 32 entsteht neuer Wohnraum für Studenten (Foto: Angelo Glashagel) In der Bochumerstraße 32 entsteht neuer Wohnraum für Studenten (Foto: Angelo Glashagel)

An Universitäten und Hochschulen zählt vor allem das Wintersemester. Hier kommen die meisten neuen Studenten an ihre neue „Alma mater“. So auch in Nordhausen. Als man aber im Frühjahr einen neuen, internationalen Studiengang ins Leben rief, kamen statt den erwarteten 20 Bewerbungen 600 und man konnte letztendlich 160 neue Studierende begrüßen.

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Mit dieser zusätzlichen Spitze habe man nicht gerechnet und versucht, alle möglichen Ressourcen zu aktivieren, erzählte heute Dr. Ralf Schmidt-Röh, Geschäftsführer des Thüringer Studierendenwerkes. Zusammen mit der Hochschule wurden die Pläne für die kommenden Semester abgestimmt und zielstrebig das Gespräch mit der Nordhäuser Wohnungswirtschaft gesucht.

Ein gutes halbes Jahr später steht Schmidt-Röh in frisch eingerichteten Räumen in der Bochumer Straße 32. Nach rund sechs Jahren Leerstand hat die Städtische Wohnungbaugesellschaft im Akkord 22 neue Zimmer in fünf Wohnungen eingerichtet, die vom Studierendenwerk als Wohngemeinschaften an die Neuzugänge der Hochschule vermietet werden sollen. Die Raumgröße liegt zwischen 9,8 und 14 qm, die größeren Wohnungen für bis zu sechs Studenten verfügen über zwei Bäder, grundlegendes Mobiliar stellt das Studierendenwerk, die Küchen sind eingerichtet nur Balkon, Außenanlagen und Treppenhaus müssen bis zum Ende des Jahres noch fertiggestellt werden. „Es gibt noch ein paar kleine Mängel zu beseitigen, die uns als Bauleuten auffallen, aber die von den Bewohnern nicht bemerkt werden würden.“, sagte SWG-Geschäftsführerin Inge Klaan. Geschuldet sei das vor allem der geschwinden Bauzeit. „Da war viel Druck dabei und das war nicht immer fröhlich“, so Klaan, dennoch sei man froh über die Zusammenarbeit mit dem Studierendenwerk und habe sich bei den beteiligten Firmen schon in der vergangenen Woche mit einem Frühstück bedankt.

Für Ausstattung und Mobiliar sorgt das Studierendenwerk Thüringen (Foto: Angelo Glashagel) Für Ausstattung und Mobiliar sorgt das Studierendenwerk Thüringen (Foto: Angelo Glashagel)

Insgesamt 1,2 Millionen Euro hat die SWG investiert, sowohl die Bauzeit als auch die Belegung durch Wohngemeinschaften mache das Objekt zu etwas besonderem für die Gesellschaft, erklärte Klaan. Wenn der letzte Schliff an der Hausnummer 32 vollendet ist, wird die SWG drei ihrer vier Objekte in der Bochumer Straße von grundauf saniert haben. Mit dem verbleibenden Haus Nummer 28 will man sich etwas Zeit lassen, der Fokus der Wohnungsbauer liege derzeit stärker auf den Vorhaben in Nordhausen Nord, erklärte Klaan.

Die neuen Räume sind ab morgen bezugzsfertig und bereits voll ausgebucht, auch wenn noch nicht jeder Mietvertrag unterschrieben ist. Für die Zukunft sei man besser aufgestellt, resümierte Schmidt-Röh, wie die Entwicklung weiter gehe, müsse man nun sehen.
Angelo Glashagel
Autor: red

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