Do, 08:00 Uhr
21.04.2005
Den Spieß umdrehen
Nordhausen nnz. Die Wochen der Wahrheit beginnen am Samstag in der Nordhäuser Parkallee. Um 15 Uhr empfängt Wacker 90 die Kicker aus Sömmerda zu einer hochbrisanten Partie. Auch die Zuschauer sind jetzt gefordert.
Am Samstag heißt es für Spieler und Fans des Traditionsvereins Farbe bekennen und auf die Erfolgsspur zurückzufinden. Die Fußballer um Kapitän Sven Pistorius werden alles daran setzen, die Negativserie von drei Niederlagen in Folge endlich zu stoppen und die Fans können beweisen, dass sie auch in schwierigen Zeiten zu ihrer Mannschaft stehen.
Dabei besteht (noch immer!) kein Grund zur Besorgnis, dass der angestrebte Aufstieg in die Landesliga in Gefahr gerät, denn Wackers Konkurrenz tut alles, um den komfortablen Vorsprung der Nordhäuser zu erhalten und verliert jedes Wochenende fleißig mit.
Uwe Etzrodts Spieler sind gut beraten, sich an gute und sehr gute Partien in dieser Spielzeit im AKS zu erinnern, wo die Gegner stellenweise schwindlig gespielt wurden. Zeulenroda wurde mit 3:0, Weimar mit 5:1, Greiz gar mit 6:1 abgefertigt, Kindelbrück und Salza gingen mit 0:5 unter. An diese offensiv und kämpferisch engagiert geführten Spiele gilt es am kommenden Samstag anzuknüpfen, dann werden auch die Sömmerdaer als Verlierer vom Feld gehen. Spielerische Klasse und das zusätzlich motivierende Heimrecht sprechen deutlich für die Nordhäuser.
Und Sömmerda kann bei der derzeitigen Tabellenkonstellation kaum mit einer Mauertaktik nach Nordhausen reisen, denn die Truppe muss gewinnen, um nicht noch weiter in den Abstiegskampf verwickelt zu werden. Auf Unentschieden zu spielen ist gegen eine Mannschaft wie Wacker zu gefährlich, also wird es zum offenen Schlagabtausch kommen. Da dürften die schnellen und technisch versierten Nordhäuser im Vorteil sein. Nur das Tore schießen dürfen sie dabei nicht versäumen.
Die Herren Pohl, Kulbacki, Pistorius und Braun werden sich einiges vorgenommen haben für das Punktspiel.
Auch in Salza wird man gespannt zum Ortsrivalen schauen und den Wackeren im Kampf gegen Salzas unmittelbaren Tabellennachbarn die Daumen drücken.

