Di, 20:02 Uhr
19.04.2005
Zweimal weiblich
Nordhausen (nnz). Ab dem 1. Mai werden die Frauen das Landratsamt dominieren. Zumindest die Verwaltungsspitze. Heute war vom Kreistag die Nachfolgerin für Matthias Jendricke (SPD) gewählt worden. Ob es in letzter Sekunde doch noch Überraschungen gab, das erfahren Sie schon heute in Ihrer nnz.
Zweimal weiblich (Foto: nnz)
Um es gleich vornweg zu nehmen: Es gab keine Überraschungen, Jutta Krauth (SPD) machte das Rennen. Die von der Fraktionsvorsitzenden Dagmar Becker auserkorene Favoritin machte das Rennen. Die Volljuristin erhielt 25 Stimmen, für den Kandidaten der CDU, den Dauerbewerber um diesen Posten, Bernd Liesegang, stimmten 16 Mitglieder des Kreistages. Drei Stimmen wurden als ungültig gewertet.
Zuvor konnten sich Jutta Krauth, Bernd Liesegang und als dritte Bewerberin Nicole Weber dem Gremium vorstellen. Diese Vorstellung sollte kurz sein und die Voraussetzung erfüllte denn lediglich Nicole Weber aus Obergebra. Ihr wesentliches Manko: Sie hatte nicht das passende Parteibuch in der Tasche, was noch schlimmer ist: Vermutlich hat sei gar keines.
Auch Bernd Liesegang redete langatmig über seinen geografischen, fachlichen und privaten Werdegang, was alle Kandidaten einte war die Tatsache, dass man – sollte man gewählt werden – eine bürgerfreundliche Politik machen würden. Nur hieß das bei der Bewerberin aus Baden-Württemberg eben Transparenz. Natürlich soll auch die Verwaltung transparenter werden, und natürlich will die 42jährige Krauth die Zusammenarbeit mit den Kreistagsfraktionen stärken. In ihren verschiedenen Jobs im Thüringer Landtag hat sie jedenfalls so viel gemacht, dass bei dieser Aufzählung der einzelnen Jobs fast einigen Kreistagsmitgliedern die Augenlider nach unten geplumpst wären.
Jetzt jedenfalls ist es amtlich. Die zweite Beigeordnete der Nordhäuser Kreisverwaltung ist ab dem 1. Mai 2005 Jutta Krauth. Erst der Job in den kommenden Wochen, Monaten und Jahren wird zeigen, ob die Frau ihr Geld wert sein wird, was sie dann monatlich erhält. Und letztlich wird sich auch dann zeigen, ob allein das Parteibuch den Ausschlag bei der heutigen Wahl gerechtfertig hat.
Autor: nnz
Zweimal weiblich (Foto: nnz)
Um es gleich vornweg zu nehmen: Es gab keine Überraschungen, Jutta Krauth (SPD) machte das Rennen. Die von der Fraktionsvorsitzenden Dagmar Becker auserkorene Favoritin machte das Rennen. Die Volljuristin erhielt 25 Stimmen, für den Kandidaten der CDU, den Dauerbewerber um diesen Posten, Bernd Liesegang, stimmten 16 Mitglieder des Kreistages. Drei Stimmen wurden als ungültig gewertet.Zuvor konnten sich Jutta Krauth, Bernd Liesegang und als dritte Bewerberin Nicole Weber dem Gremium vorstellen. Diese Vorstellung sollte kurz sein und die Voraussetzung erfüllte denn lediglich Nicole Weber aus Obergebra. Ihr wesentliches Manko: Sie hatte nicht das passende Parteibuch in der Tasche, was noch schlimmer ist: Vermutlich hat sei gar keines.
Auch Bernd Liesegang redete langatmig über seinen geografischen, fachlichen und privaten Werdegang, was alle Kandidaten einte war die Tatsache, dass man – sollte man gewählt werden – eine bürgerfreundliche Politik machen würden. Nur hieß das bei der Bewerberin aus Baden-Württemberg eben Transparenz. Natürlich soll auch die Verwaltung transparenter werden, und natürlich will die 42jährige Krauth die Zusammenarbeit mit den Kreistagsfraktionen stärken. In ihren verschiedenen Jobs im Thüringer Landtag hat sie jedenfalls so viel gemacht, dass bei dieser Aufzählung der einzelnen Jobs fast einigen Kreistagsmitgliedern die Augenlider nach unten geplumpst wären.
Jetzt jedenfalls ist es amtlich. Die zweite Beigeordnete der Nordhäuser Kreisverwaltung ist ab dem 1. Mai 2005 Jutta Krauth. Erst der Job in den kommenden Wochen, Monaten und Jahren wird zeigen, ob die Frau ihr Geld wert sein wird, was sie dann monatlich erhält. Und letztlich wird sich auch dann zeigen, ob allein das Parteibuch den Ausschlag bei der heutigen Wahl gerechtfertig hat.




