Di, 11:17 Uhr
19.04.2005
Befristet arbeiten
Nordhausen (nnz). Arbeitsplatzgarantie auf Lebenszeit, das war mal. Gehören Sie auch zu den Leuten, die nur einen befristeten Arbeitsvertrag haben? Klicken Sie hier , wenn Sie wissen möchten, mit wie vielen Thüringern Sie dieses Schicksal teilen.
Im März 2004 hatten in Thüringen 155,8 Tausend Erwerbstätige einen befristeten Arbeitsvertrag. Das waren nach Mitteilung des Landesamtes für Statistik 16,8 Prozent aller abhängig Beschäftigten (Arbeiter, Angestellte, Beamte einschließlich Auszubildende).
Bei den Männern lag der Anteil mit 18,1 Prozent höher als bei den Frauen mit 15,4 Prozent.
Aus den Ergebnissen des Mikrozensus, der amtlichen jährlichen Stichprobenerhebung bei einem Prozent der Haushalte, geht weiter hervor, dass bei 81,5 Prozent der Beschäftigten mit befristetem Arbeitsvertrag die Laufzeit des Vertrages auf höchstens 36 Monate begrenzt war, bei 10,8 Prozent lag sie über 36 Monaten. Von 7,7 Prozent wurde die Dauer der Befristung nicht angegeben.
Die Ursachen für die Befristung von Arbeitsverträgen sind vielfältiger Natur.
Häufigster Grund war im März 2004 mit 44,4 Prozent ein laufendes Ausbildungsverhältnis, unter den 15- bis unter
20-Jährigen betraf das 86,8 Prozent.
14,2 Prozent konnten keine Daueranstellung finden und 6,7 Prozent nannten einen Probezeitarbeitsvertrag als Grund. Bei etwa jedem Dritten waren sonstige, nicht näher genannte Gründe ausschlaggebend für ein befristetes Arbeitsverhältnis.
Vor allem jüngere Erwerbstätige, die nicht in der Ausbildung standen, mussten sich entscheiden ein zeitlich begrenztes Arbeitsverhältnis einzugehen. Bei den 20- bis unter 25-Jährigen waren es 30,7 Prozent und bei den
25- bis unter 30-Jährigen 17,5 Prozent der jeweiligen Altersgruppe.
Autor: nnzIm März 2004 hatten in Thüringen 155,8 Tausend Erwerbstätige einen befristeten Arbeitsvertrag. Das waren nach Mitteilung des Landesamtes für Statistik 16,8 Prozent aller abhängig Beschäftigten (Arbeiter, Angestellte, Beamte einschließlich Auszubildende).
Bei den Männern lag der Anteil mit 18,1 Prozent höher als bei den Frauen mit 15,4 Prozent.
Aus den Ergebnissen des Mikrozensus, der amtlichen jährlichen Stichprobenerhebung bei einem Prozent der Haushalte, geht weiter hervor, dass bei 81,5 Prozent der Beschäftigten mit befristetem Arbeitsvertrag die Laufzeit des Vertrages auf höchstens 36 Monate begrenzt war, bei 10,8 Prozent lag sie über 36 Monaten. Von 7,7 Prozent wurde die Dauer der Befristung nicht angegeben.
Die Ursachen für die Befristung von Arbeitsverträgen sind vielfältiger Natur.
Häufigster Grund war im März 2004 mit 44,4 Prozent ein laufendes Ausbildungsverhältnis, unter den 15- bis unter
20-Jährigen betraf das 86,8 Prozent.
14,2 Prozent konnten keine Daueranstellung finden und 6,7 Prozent nannten einen Probezeitarbeitsvertrag als Grund. Bei etwa jedem Dritten waren sonstige, nicht näher genannte Gründe ausschlaggebend für ein befristetes Arbeitsverhältnis.
Vor allem jüngere Erwerbstätige, die nicht in der Ausbildung standen, mussten sich entscheiden ein zeitlich begrenztes Arbeitsverhältnis einzugehen. Bei den 20- bis unter 25-Jährigen waren es 30,7 Prozent und bei den
25- bis unter 30-Jährigen 17,5 Prozent der jeweiligen Altersgruppe.

