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Di, 08:05 Uhr
19.04.2005

Stark beeindruckt

Nordhausen (nnz). Was können Rheinländer von Thüringern lernen? Und warum kommen Rheinländer am Wochenende „in Rudeln“ nach Nordhausen? Die Antwort auf diese Fragen gibt es mit einem einzigen Klick...


Doch erst einmal: Diese Fragen stellen sich, wenn man erfährt, dass sich am vergangenen Wochenende eine 16-köpfige Gruppe des Vereins „Pro Niederbergbahn“ (vorwiegend Kommunalpolitiker) aus den rheinischen Städten Velbert und Wülfrath in Nordhausen aufhielt. Die Gruppe, die sich in ihrer Heimatregion für die Wiederbelebung der Eisenbahn („Niederbergbahn“) einsetzt, war nach Nordhausen gekommen, um hier den Duo-Typ der örtlichen Straßenbahn unter die Lupe zu nehmen. Eine Bahn, die sowohl mit Strom wie mit Diesel fährt, würde sich nach Auffassung der Eisenbahn-Fans aus dem Rheinland auch im hügeligen niederbergischen Land (im Städte-Dreieck von Essen, Wuppertal und Düsseldorf) eignen.

Die Gruppe, der auch Ratsmitglieder der SPD und der PDS aus Velbert und Wülfrath angehörten, wurde im Depot der Stadtwerke vom ehemaligen Betriebsleiter und jetzigen Hobby-Straßenbahner Schramm empfangen und auf einer Fahrt durch Nordhausen begleitet. Die Besucher-Gruppe, auf deren Programm auch ein Besuch der Gedenkstätte Dora-Mittelbau stand, ließ sich am Sonntag auch den Rauch der Harzer Schmalspurbahnen um die Nase wehen.

Klaus H. Jann, PDS-naher Stadtrat in Wülfrath sagte im Nachgang zur nnz: „Der Besuch in Nordhausen und das dortige Straßenbahnmodell hat einen starken Eindruck bei unserer Gruppe hinterlassen. Das Modell wird in unsere Überlegungen einfließen.“
Autor: nnz

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