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Mo, 20:39 Uhr
02.09.2019
Sommerfest der SPD

Ernüchterung bei Steaks und Bratwurst

Einen Tag nach den Ergebnissen der beiden Landtagswahlen trafen sich Mitglieder und Sympathisanten der SPD im Landkreis Nordhausen zum Sommerfest...


Hätte es am Abend in der Rothleimmühle nicht diverse Partei-Altersjubilare und eine wirkliche Auszeichnung gegeben, dann hätte der festliche Charakter des sozialdemokratischen Zusammenseins gänzlich gefehlt.

SPD-Kreischefin Anika Gruner stellte die neue Location vor und wünschte sich, dass Genossen und Co. heute mit einem gestärkten Selbstbewusstein nach Hause gehen können. Der Verlauf des Festes allerdings sah anders aus.

Vor allem die sächsischen 7,7 Prozent saßen den Sozis in den Polit-Knochen, die dennoch bei Steaks und Bratwurst ordentlich zulangten. Von Enttäuschung sprach Gruner und dass man sich endlich in der SPD den "Arsch aufreißen" solle, der Partei, die auf der rechten Seiten immer stärker aufgestellt ist, Paroli bieten zu können.

Ortschef Hans-Georg Müller bleibt als dann nur das Rezitieren der heutigen Nachrichtenlage übrig und das schlussfolgern, dass 70 Prozent der AfD-Wähler weder Mitglieder noch Sympathisanten dieser Partei seien. De facto seien das Wähler, die aus Protest die Alternative gewählt hätten. "Es liegt an uns selbst und wir müssen endlich den Wählerinnen und Wählern einen Grund geben, die SPD wieder zu wählen", so Müller.


Geehrt wurden sodann Genossinnen und Genossen, die mehr als 20 Jahre Mitglieder der SPD sind und die es trotzdem mit ihrer Partei ausgehalten haben. Ausgezeichnet wurde Helga Rathnau mit dem Hernnmann Brill Preis der SPD vor allem für ihr engagement in der Nordhäuser Tafel. Und als dann fast alle satt waren, ergriff die Jugend das Wort und lud zum Klimaprotest ein. Bei der nächsten FFF (Freitags für die Zukunft) Demo wünschte sich der sozialdemokratische Nachwuchs denn auch mehr Beteiligung der älteren Generation, was angesichts einiger abgestellter Gehhilfen eher schwierig werden könnte.

Am 20. September, ist übrigens Feiertag in Thüringen - bitte mal googlen - soll der Klimaprotest übrigens auch durch Bio-Seifenblasen in die Luft gepustet werden. Das zumindest verursachte unter den Genossinnen und Genossen doch ein wenig Schmunzeln. Vermutlich das einzige einen Tag nach den 7,7 Prozent, die eine führende Sozialdemokratin übrigens auch für Thüringen prognostizierte.
Peter-Stefan Greiner
Sommerfest der SPD (Foto: Angelo Glashagel)
Sommerfest der SPD (Foto: Angelo Glashagel)
Sommerfest der SPD (Foto: Angelo Glashagel)
Sommerfest der SPD (Foto: Angelo Glashagel)
Sommerfest der SPD (Foto: Angelo Glashagel)
Sommerfest der SPD (Foto: Angelo Glashagel)
Sommerfest der SPD (Foto: Angelo Glashagel)
Sommerfest der SPD (Foto: Angelo Glashagel)
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Kommentare

02.09.2019, 21.20 Uhr
nichtbekannt | Wer braucht SPD und CDU
Die nächste Ernüchterung kommt hoffentlich bei der Landtagswahl in Thüringen. AFD stärkste Partei in Thüringen. Gefolgt von die Linke.

Viele Grüße

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02.09.2019, 21.57 Uhr
Kama99 | Moring...
...hat heute gesagt er geht weder mit den Linken noch mit der AfD in ein Bündnis. Also fällt die CDU mal wieder unten durch. Bleibt nur noch die AfD übrig als stärkste Partei.

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02.09.2019, 23.18 Uhr
emmerssen | Protest wählen ist falsch erkannt
Viel mehr haben die meisten Wähler dieses Partei Geklüngel wie es auch von der Nordhäuser SPD vorgemacht wird grenzenlos satt. Dazu noch das Pöstchen haschen und sich selbst hoch leben lassen. Vollkommen an der Realität vorbei sehen. Anders denkende in die Rechte Ecke schieben. Das ist ihr Untergang liebe SPD. Von sozial und vom einfachen Arbeiter haben sie sich Meilen weit entfernt! Zusätzlich hängen Ihnen noch die Fehler der Schröder Regierung wie ein Klotz am Hals. Das sind die Gründe warum sie inzwischen unwählbar geworden sind und wohl noch lange bleiben! !!

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03.09.2019, 07.36 Uhr
Herr Schröder | nichtbekannt
AfD stärkste Kraft in Thüringen und dann, ... ?
Was würde sich denn für uns verbessern wenn eine AfD stärkste Kraft in Thüringen wird? Ändert sich unser Leben wenn Thüringen 50 Flüchtlinge mehr aus Thüringen abschiebt? Was, außer Flüchtlinge und innere Sicherheit bietet denn die AfD an? Will mir eine Partei, die in der Spitze hauptsächlich aus Wessis besteht, den Osten erklären?
Ich bin da mehr als skeptisch. Persönlich halte ich nicht viel von so genannten Protestwahlen. Dafür ist mir meine Stimme zu wertvoll. Und geht es uns in Thüringen so schlecht, dass wir einen radikalen Umbruch benötigen? Aber da sind wir ja wieder bei der Ausgangsfrage, was bietet die AfD denn überhaupt an? Probleme aufzählen reicht mir da nicht, das weiß ich alles selber! Lösungen sind gefragt!

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03.09.2019, 09.19 Uhr
Rene Strube | SPD Selbstaufgabe
Wenn in SPD Publikationen fast täglich eine linke Ministerin hoch gejubelt wird, ist es offensichtlich, dass die SPD wieder zum Anhängsel der Linken wurde.
Es lebe die SED. Hat ja schon mal so gut funktioniert???
Und ja, eine Landesregierung unter maßgeblicher AfD Beteiligung würde eine Abschiebeinitiative starten. Das würde aber nicht 50 unberechtigte Personen betreffen sondern zügig 4 stellige Zahlen allein in Thüringen.
Das führte schnell zu Entlastungen des Wohnungsmarktes, der Sozialkassen u. a..
Kinder und Familien könnten wieder angstfrei öffentliche Plätze, Schwimmbäder usw. nutzen.
Verkäuferinnen und Behördenmitarbeiter könnten mit weniger Ängsten ihrer Arbeit nachgehen.
Aber Antworten und Angebote der AfD in unserem Wahl/Regierungsprogramm sind umfassend. Zum Beispiel wird dem Thema Bildung mehr Platz eingeräumt, als dem Thema Migration.

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03.09.2019, 10.39 Uhr
Fönix | Es ist schon erstaunlich, mit welchem Optimismus die
etablierte Politik im Allgemeinen und die SPD im Besonderen in die anstehenden Wahlen gehen. Glauben die Altparteien wirklich, dass es noch genügend dumme Schafe gibt, die sich von den immer gleichen Parolen nochmal einfangen lassen?

Als unmittelbar Betroffene der verlogenen Politik der letzten 30 Jahre warten wir immer noch auf eine Kehrtwende, mit der die vielen Ungerechtigkeiten konkret und direkt ausgeräumt werden. Hier ein gutes Beispiel, das das Gefühl, betrogen und ungerecht behandelt worden zu sein, perfekt belegt:

In den letzten Jahren des letzten Jahrtausends begann die Politik bei den Arbeitnehmern verstärkt zu trommeln, die gesetzliche Rente um einen privaten Anteil zu erweitern, da sie zukünftig nicht ausreichen wird, einen angemessenen Lebensstandard im Alter zu gewährleisten. Warum das auf die Pensionen der Beamten nicht gleichermaßen zutrifft, erschließt sich uns bis heute nicht, denn damit wurden automatisch die Ruheständler in eine elitäre und in eine prekäre Klasse aufgeteilt. Die nachfolgenden Katastrophen mit Hartz4, Leiharbeit, Dumpinglöhnen in vielen Branchen und der unsäglichen Rentenbesteuerung verstärkten diese unglaubliche Entwicklung noch einmal enorm. Die Würde des Menschen ist unantastbar? In der Bundesrepublik Deutschland ist dieser Satz mittlerweile eine hohle Phrase.

Wir hatten nichtsdestotrotz noch vor der Jahrtausendwende die Signale vernommen und verstanden und erst eine langfristige Direktversicherung abgeschlossen und uns dann auf die Suche nach geeignetem Wohneigentum gemacht, die einige Zeit später (gottseidank) auch erfolgreich beendet werden konnte. Dagegen entpuppte sich die Direktversicherung angesichts der zwischenzeitlich erfolgten Änderungen bei den gesetzlichen Rahmenbedingungen als klassisches Eigentor. Die nachträglich verordnete Erhebung von Sozialversicherungsabgaben nicht nur auf die gezahlten Beiträge, sondern auch auf den Kapitalertrag schmälerte den Spareffekt schon deutlich, darüber hinaus muss der Arbeitnehmer nun auch noch die fiktiven Arbeitgeberanteile aufbringen, was den Vorsorgeeffekt nochmals erheblich reduziert.

Die Politik hat an dieser Stelle versagt und gleichzeitig einen gewaltigen Vertrauensverlust erlitten. Warum? Es war sonst allgemein üblich, das bei Gesetzesänderungen bestehende Verträge einen Bestandsschutz erhalten. Mit unglaublicher Dreistigkeit und Gier ignorierte die Politik diese weise Regel und verspielte auf einen Schlag das Vertrauen von mehreren Millionen braver Sparer, die ja nur den Empfehlungen der Politik gefolgt waren.

SPD, Grüne und CDU/CSU sind und bleiben für uns deshalb unwählbar, die Bundestagsabgeordneten dieser Parteien haben 2003/2004 das betreffende Gesetz auf den Weg gebracht, mit dem wir um erhebliche Teile unserer Altersvorsorge (bei uns macht es einen fünfstelligen Betrag aus!) betrogen wurden. Dass die SPD dabei die Führungsrolle innehatte, zeigt, wie weit sie sich schon damals von den arbeitenden Menschen entfernt hat. Das Ergebnis: War sie unter Brandt und Schmidt (wie haben wir sie verehrt, auch und gerade von unserer Seite des Zauns!) noch eine große Volkspartei mit entsprechenden Stimmenanteilen, dümpelt sie jetzt mit ihren Pippi-Langstrumpf-Figuren an der Spitze im 10-Prozent-Bereich umher. Die CDU ist keinen Deut besser, sie hat es in der ganzen Ära Merkel mit bisher nie dagewesenen Wachstumsraten nicht geschafft, die vielen Ungerechtigkeiten zu korrigieren. Die Folge: von früher plusminus 50 Prozent der Wählerstimmen blieb gerade einmal die Hälfte übrig.

Zu den Grünen will ich mich nicht weiter äußern, meine Meinung dazu habe ich in der nnz schon oft genug kundgetan. Mich ärgert nur, wie viele Menschen sich aktuell von den Grünen Parolen verführen lassen. Umweltpolitik besteht nicht nur aus (oft auch noch fehlgeleitetem) Klimaschutz, da sind ganzheitliche und nachhaltige Ansätze gefragt, die auch die wirtschaftlichen und sozialen Lebensgrundlagen der Menschen in ausreichendem Umfang berücksichtigen.

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03.09.2019, 10.51 Uhr
N. Baxter | Danke Hr. Strube
mir würde das "schon" ausreichen.
Zusätzlich würden Polizei, Rettungskräfte, Richter entlastet i.a. die Kriminalität sinken und die Spannungen innerhalb der Gesellschaft abgebaut.

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03.09.2019, 11.32 Uhr
Andreas Dittmar | So kommt ihr nicht weiter.....
Sich als Juniorpartner herzugeben, nur um den Machterhalt anderer Parteien zu sichern, kostet wohl die meisten Stimmen. Den Trend kann man auch auf Länderebene erkennen. Wen spricht eine SPD als ehemalige Partei des kleinen Mannes noch an ? 7,7 Prozent der Sachsen. Wo ist der Rückhalt in den Gewerkschaftsbewegungen ? Die Gewerkschaften selbst sind nach Links gedriftet. Ob sie von dort aus noch große Teile der Belegschaften ansprechen, ist natürlich auch fraglich. Sie schwächen damit eher ihre Position als Verhandlungspartner gegenüber dem Arbeitgeber.

Gegensteuern, indem man auf fahrende Züge, wie den der FFF-Bewegung aufzuspringen, ist riskant . Aktuell steht der CO2 Papst Michael Mann wieder in Kanada vor Gericht. Sein Hockey-Diagramm steht unter Beschuss. Weder Rohdaten noch den Quellcode seiner Software, welche die Diagramme berechtet, legte er vor Gericht offen. Lieber zahlte er das "Preisgeld" an seinen Konkurrenten. Dieses Diagramm liegt auch der Arbeit der Weltklimakonferenz zugrunde.

Kampf gegen Rechts, Protestwähler zurückholen... Wählen die wirklich Protest oder trauen die den Altparteien nichts mehr zu ? Auch sollte man sich klar von Links abgrenzen, von denen die einem SPD-Landrat Ghettoisierung vorwerfen. Das sind keine Demokraten mehr.
Warum also nicht mal aus der Opposition heraus was eigenes wagen ? Themen gibt es genug.

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03.09.2019, 12.09 Uhr
altmeister | @Herr Schröder
Sehr geehrter Herr Schröder,
welche Gestaltungsmöglichkeiten hat eine Oppositionspartei außer auf Fehler und Mißstände hinzuweisen, zu kritisieren?
Da die von Ihnen kritisierte Partei noch keinerlei Regierungsverantwortung tragen musste, ist diese Frage schon an dieser Stelle beantwortet.
Auch Grüne und Linke haben in ihrer Oppositionsarbeit keine Lösungen gebracht, haben sich auf fordern, kritisieren und hinterfragen beschränken müssen.
Doch welche Vorteile hat die Regierungsverantwortung der Linken und Grünen gebracht?
Nennen Sie da mal positive Ergebnisse ohne auf die üblichen Plattitüden zu verfallen!
Ich kann mich sehr gut an Zeiten erinnern, in denen von CDU/CSU sowie der SPD klare Aussagen kamen, dass mit diesen Parteien nicht zusammen gearbeitet werden kann. Was haben wir jetzt? Eine "Nationale Front" wie sie ehemals existiert hat und uns nicht voran bringt.
Nennen Sie doch auch einmal Alternativen zur Protestwahl! Ich kann mir vorstellen, dass Sie dabei schon arg ins rudern kommen werden, da ein ungültigmachen des Wahlzettels keine Änderung bringt.
Somit bleibt dem Wähler nur die Möglichkeit, durch eine Protestwahl die Altpolitik abzustrafen, zum umdenken anzuregen. Aber, dann wird der Wähler nur wieder als dumm und verführt dargestellt, obwohl selbst z. B. in der CDU/CSU die Werteunion und bei den Linken Sarah Wagenknecht mit ihrer ehemaligen Bewegung nicht auf der Linie der Partei stehen.

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03.09.2019, 12.30 Uhr
Latimer Rex | Deutsche Einheit/Klare Worte
Wenn erfahrene Beobachter aus dem Westen den Eini-gungsprozeß nach der friedlichen Revolution 1989 im Osten analysieren, werden sie von engstirnigen Mittel-deutschen als "Besserwessis" diffamiert. Anders sollte es bei kompetenten Stimmen aus dem Osten sein, die in der Mehrzahl gegenüber Nörglern mit Scheuklappen sind.
Prof. Ines Geipel, 1960 in Dresden geboren, appelliert:
"Der Osten muss endlich aufhören, sich als ewiges Opfer
zu gerieren und jedes Problem und jede Verantwortung
an den Westen abzuschieben. Wir Ostdeutschen haben die Einheit gewollt, wir haben die D-Mark gewollt, wir haben auch die Treuhand gewollt. Wir Ostdeutschen müssen endlich unsere Hausaufgaben machen. Wir stehen ebenso in der politischen Verantwortung wie
die Westdeutschen."
Die frühere Spitzensportlerin der DDR bedauert, "dass
fast ein Drittel der Ostdeutschen antidemokratisch gewählt haben, antiwestlich und auch raassistisch". Sie
erinnert daran, dass mehr als 2,5 Billionen € aus dem
Westen in den Wiederaufbau des bankrotten Ostens
geflossen sind. "Wir haben eine großartige Revolution
hinbekommen, und zu dieser Revolution gehören
ganz viele, die Bürgerrechtler, die DDR-Bürger auf der Straße, aber auch die Frau, die in einem bayerischen
Dorf über 40 Jahre hinweg Päckchen für ihre Ost-
Verwandtschaft gepackt hat."
Ines Geipel, ein Opfer des Staatsdopings in der DDR,
meint, die "ungelösten Traumata des einstigen DDR-
Kollektivs" hätten nun "die AfD beatmet". Es gehe
nicht um Vorwürfe, sondern darum aufzuzeigen, "wie
sich der Nationalsozialismus im Innern der DDR ver-
schweißen konnte".

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03.09.2019, 12.46 Uhr
Tora | Herr Schröder
Was glauben Sie, wer von den Abgebildeten HOCHBEGABTEN und UNFEHLBAREN etwas zur Besserung der Lage der ach so hoch gelobten Partei beisteuern kann? Ich sehe da keinen, der dazu in der Lage wäre. Noch eine Frage, waren das jetzt alle Parteigenossen, oder war die FÜHRUNG und die Ausgezeichneten wieder einmal unter sich?

Eins muss doch langsam jeden Genossen klar sein, die „SPD“ verschwindet in der Versenkung und das mit vollem Recht. Bisher hat diese Truppe doch nur von Lug und Trug gelebt, oder nicht?

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03.09.2019, 13.08 Uhr
Spätzlevernichter | Das beste, was uns passieren kann...
... Und gleichzeitig das schlimmste, was der AFD passieren kann: Die AFD kommt in Regierungsverantwortung.

Dann wären sie nicht mehr in der Opferrolle, müssten liefern und sich auf internationalem Parkett bewähren.

Kann sie jemand ernsthaft eine weidel, einen gauland oder einen meuthen bei den G7 vorstellen - ich meine, ohne als Lachnummer dazustehen?

Das die SPD sich selbst demontiert hat steht außer Frage...wir brauchen (nicht nur bei der SPD) mehr Kompetenz in den Spitzenämtern.

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03.09.2019, 13.34 Uhr
Herr Schröder | altmeister
Auch eine Oppositionspartei kann Lösungsvorschläge unterbreiten. Nur Misstände aufzeigen ist mir zu wenig, nicht nur bei der AfD!

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03.09.2019, 14.16 Uhr
Flitzpiepe | @Spätzlevernichter
Ich habe das schon an anderer Stelle geschrieben:
Die AfD darf NIE in Verantwortung kommen!!!
Sonst passiert das Gleiche wie bei den Flitzpiepen Trump, Johnson und Bolsonaro usw. schon jetzt.
Und zwar genauso wie 1933 bei uns. Und die tausenden Mitläufer der AfD-Neonazi-Spitzen wollen dann wieder von nichts gewusst haben.
Wir stehen jetzt schon wieder in der Nähe eines neuen Krieges.
Es reicht mir völlig, wenn die anderen regierenden Parteien (also auch noch die SPD) endlich ihren Kurs ändern würden.
Aber bitte nicht in Richtung AfD!

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03.09.2019, 14.22 Uhr
Psychoanalytiker | Ich bin voll und 100prozentig bei Ihnen ...
... @Fönix und @altmeister!
Ich habe dazu aber noch ein paar klitzekleine Ergänzungen: Bei der Aufzählung von Fönix fehlt die FDP, die Partei der "Besserverdienenden". Und die nicht genannte DIE LINKE hat zwar durchaus gute Ansätze, nur sind diese zu oft nur utopischer Natur. Mit Sarah Wagenknecht (die sehr realistisch wurde) an oberster Spitze hätte diese Partei sicherlich mehr Wähler hinter sich (!?)

Und da bin ich voll bei altmeister, es gibt derzeit nur die AfD als Alternative und donnernder Lautsprecher, um die "Altparteien" munter werden zu lassen. Erst dann, wenn diese Parteien an der 5-Prozent-Hürde kratzen, werden sie dringend notwendige Änderungen vornehmen.
Und wegen der derzeitigen politischen Landschaft ist es nur die AfD, die da infrage kommt.

Und mal wieder an Latimer Rex: Ja, ich war und bin für die Einheit unseres Landes. Bei der Gestaltung dieser Einheit wurden aber sehr viele Fehler gemacht. Das fängt schon beim Grundgesetz an, denn das Deutsche Volk sollte sich eine Verfassung geben, schon eine solche hätte "ein Zeichen" für eine Einheit gesetzt. Was blieb letzten Endes übrig: Das Ampelmännchen und der Grüne Pfeil, wobei letzterer auch noch geändert wurde (Stopp an der Ampel). Selbst Polikliniken heißen heute Ärztehaus.

Ich spreche viel mit "Westdeutschen" und wurde auch vielfach von solchen ausgebildet. Dabei musste ich leider immer wieder feststellen, dass diese, warum auch immer, uns "die Welt erklären" wollten, so als hätte die DDR keine Gesetze und keine Vergangenheit gehabt. Und ich sage Ihnen: Sie passen in Bezug auf Ihre Kommentare genau in dieses Bild. Uns erklären wollen, wie die Welt tickt und uns in ihrem Sinne beeinflussen wollen. So funktioniert(e) "Agitation und Propaganda" der FDJ und von Angela Merkel. Diese "Agitation und Prpaganda" brauchen wir nicht mehr ...

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03.09.2019, 14.34 Uhr
Tamara Jagellovsk | Ich möchte mal ein klein wenig zitieren,
: - Es reicht mir völlig, wenn die anderen regierenden Parteien (also auch noch die SPD) endlich ihren Kurs ändern würden. - :

Sowas geht natürlich überhaupt nicht, dann müssten die Parteien ja zugeben das sie Fehler gemacht haben.

Tamara Jagellovsk GSD

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03.09.2019, 15.17 Uhr
Andreas Dittmar | Aus einem eingeschaltenen Händetrockner
kommt da gefühlt mehr raus wie bei ihrem Kommentar @Flitzpiepe.
Woher nehmen sie ihre fulminanten Erkenntnisse ? Im Programm steht dergleichen nicht drin.
Wenn Sie die Nazikeule verwenden, sollten sie schon die Personen bennenen und zusätzlich auch ihren eingenen Klarnamen drunterschreiben.
Jeder darf eine eigene politische Meinung haben, sollte diese wenn er sie denn öffentlich vertritt auch dazu stehen.

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03.09.2019, 15.18 Uhr
Flitzpiepe | Ja, genau so habe ich es gemeint
Fehler zugeben und die Probleme wirklich anders angehen.
Die regierende Politik doktert nur verzweifelt an den Wirkungen rum, anstatt die Ursachen zu bekämpfen.
Es wird nur reagiert und nicht mehr agiert.

Tamara J. was soll die Unterzeichnung ihrer Kommentare? Wir sind hier nicht auf der Raumpatrouille Orion und dem Galaktischen Sicherheits Dienst...
So lustig ist das Thema nicht...

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03.09.2019, 16.25 Uhr
Kama99 | Die AfD...
...als stärkste Partei im Landtag, das geht gar nicht. Da müssten ja einige Sicher geglaubte (Ruhe-)Sitze auf Ewigkeit von so mancher etablierter Partei geräumt werden. Der Hass gegen die Partei konnte am Sonntag Abend in der ARD Sendung "Anne Will" gut beobachtet werden. Was da so mancher Politiker von sich gegeben hat war unter der Gürtellinie.

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03.09.2019, 19.44 Uhr
Paulinchen | Es ist aus meiner Sicht,...
... eine Schande, dass in der heutigen Zeit, jemand auf der Stelle verurteilt wird, eine rechte Gesinnung zu haben, wenn er auch nur einen klitzekleine Anmerkung in Richtung AfD von sich gibt,welche widerrum den etabliert en nicht in den Kram passt.
So geschehen am Wahl Abend im MDR Fernsehen. Die Moderatorin W. Binder hat das Wort BÜRGERLICH in Verbindung mit der AfD gebracht. Am liebsten hätten nun die Anhänger der Etablierten, dass die Frau jetzt gesteinigt wird. Haben vielleicht diese (Entschuldigung) Idioten, bis heute noch nicht kapiert, dass, wie auch immer, die AfD eine demokratisch gewählte und anerkannte Partei in unserem Land ist?
Wenn ihnen diese Partei nicht gefällt, hätten sie es doch in der Hand gehabt, sie gar nicht zuzulassen. Hinterher ist bekanntlich, einfach zu spät. Hier meine Empfehlung an die Etablierten : Sorgen Sie dafür, dass Recht und Gesetz wieder hergestellt werden und Sie werden sehen, das Volk kommt ins Grübeln. Wenn Sie dann noch eine vernünftige Politik machen, in dem Sie Ihre bisherigen Versäumnisse aufarbeiten, könnte es durchaus möglich sein, dass Ihr Rivale langsam, aber sicher, ins Abseits gestellt wird. Denn - mit einem Hoecke, wird es die Partei in der Zukunft schwer haben. Der Mann passt nicht da hin, um eine Volkspartei zu werden.

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03.09.2019, 20.56 Uhr
Tamara Jagellovsk | @ Flitzpiepe,
hier mal die Bedeutung die Ihrem Namen / Titel zuteil wird: - umgangssprachlich landschaftlich, insbesondere norddeutsch & mitteldeutsch: Mensch, der nicht ernst genommen wird -, auch nicht unbedingt sonderlich ernst, oder ?

Tamara Jaggellovsk GSD

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03.09.2019, 21.39 Uhr
Andreas Dittmar | Das ist sehr wichtig @Paulinchen
Genau damit werden wir als AfD wieder richtig schön in unserer Opferrolle aufgehen. Man kann sich gar nicht genug darin wälzen und sooooo traurig sein.

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03.09.2019, 22.13 Uhr
Tor666 | Spätzlevernichter,
wenn Politiker wie Merkel, Maas oder Altmeier auftreten, weiß ich nicht, was das dann ist. Wenn wir bei Lachnummern wären. Da denke ich nicht mal an die ganzen peinlichen Politiker von Die Grünen oder Die Linke.

Was ist eine Opferrolle? Wenn sich Bürger nicht mehr vertreten fühlen und sie eine Partei gründen, ist es ihr Recht. Was wollt Ihr überhaupt? Ein geldgemelktes Abnick- Volk?

Die Realität ist schonungslos, dass passt Euch nicht. Da sind Parteien, die es Jahrzehnte gibt, die langsam aber sicher die Kontrolle verlieren. Aber eine neue Partei, die sich natürlich noch finden muss, solls mal eben locker richten? Ist logischerweise nicht möglich. Es ist erstmal bewundernswert, dass sich Ärzte, Professoren, Doktoren, im Leben stehende Menschen das antun. Bei den Repressalien, die sie ertragen müssen. Pressepropaganda, Antifa etc. Das ist es, was man von Linken zu erwarten hat. Denkverbote, wenn’s nicht ins kunterbunte Weltbild passt. Am besten schon ab Kindergarten vorschreiben, wie sie zu leben haben. Siehe Broschüre von IM Kahane.

Momentan wählen überwiegend Arbeiter die AFD. Also Menschen, die etwas erarbeiten und denen immer mehr genommen wird. Damit ihr es verpulvern könnt. Als wäre dies nicht schon schlimm genug, wird auch ihr Leben, ihr Umfeld, alles versaut. Wer will erzählen, dass es unter AFD schlimmer werden wird? Ich lach mich tot. Sicherlich für Nichtstuer, Migranten und all jenen, die mit Asyl Geld scheffeln.

Eins ist doch sicher: Die Konzepte der Altparteien, die immer wieder behaupten, AFD hat keine, kriegt die AFD auch hin. Kürzen, Erhöhen, verplempern. Was ist daran so magisch, dass es nur Altparteien hinbekommen? Sind solche Kunststücke wie bei der Mehrwertsteuer, aus 0 + 2 mach 3 so schwer? Nennt sich glatt Wahlbetrug. Alles vergessen?

Und SPD? Da wünsch ich mir Gesine Schwan und Ralf Stegner. Nach unserem Heiko die idealen Politiker für noch mehr Stuss. Da geht doch noch was, liebe SPD.

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