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Sa, 08:37 Uhr
31.08.2019
Herrenhemden

Das güns­tigste ist eins der besten

Jedes zweite Business­hemd schneidet gut ab, einige Markenhemden verschleißen hingegen recht schnell. Das güns­tigste Hemd vom Discounter für lediglich 10 Euro (Lidl - Nobel Leagueist) eins der besten und der Anbieter über­zeugte auch im Test von Arbeits­bedingungen und Umwelt­schutz...

Das Schach­brett zeigt, wie blick­dicht ein Hemd ist. (Foto: Stiftung Warentest) Das Schach­brett zeigt, wie blick­dicht ein Hemd ist. (Foto: Stiftung Warentest) Das Schach­brett zeigt, wie blick­dicht ein Hemd ist.

Gute Arbeits­bedingungen für Nähe­rinnen sind allerdings die Ausnahme. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest nach einem Test der Qualität von 14 hellblauen Businesshemden aus Baumwolle sowie der gesell­schaftliche Unter­nehmens­ver­antwortung von 15 Hemden­herstel­lern.

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Überr­aschend meistern zwei der güns­tigsten Hemden für 10 und 30 Euro die Qualitäts­prüfungen insgesamt am besten. Beide holen ein gutes Gesamt­ergebnis. Die Tester prüften unter anderem die Halt­barkeit und den Trage­komfort, wie schnell sie zu bügeln und ob sie frei von Schad­stoffen sind. Neben den zwei güns­tigen Testsiegern sind noch fünf weitere Hemden gut, darunter auch ein Bio-Baumwoll­hemd und höher­preisige für 100 und 140 Euro. Alle anderen schneiden befriedigend ab, darunter auch bekannte Markenhemden. Deren getestete Modelle nahmen in der Halt­barkeits­prüfung Schaden, zum Beispiel scheuerten die Kragenspitzen auf.

Im Test von Arbeits­bedingungen und Umwelt­schutz hat sich seit dem letzten Test einiges gebessert, die Löhne der Nähe­rinnen liegen aber bei fast allen immer noch unter dem Existenz­minimum. Im Nach­haltig­keits­test über­zeugte besonders ein Discounter. Wie das geht für güns­tige 10-Euro-Hemden? „Durch hohe Abnahme­mengen und effiziente Logistik“, antwortet der Anbieter auf die Nach­frage der Stiftung Warentest. Hugo Boss und Tommy Hilfiger verweigerten jeglichen Einblick in ihre Unter­nehmens­politik und kassierten dafür ein Mangelhaft. Zwei weitere Firmen beant­worteten zwar die Fragebögen, ließen die Tester aber nicht in ihre Nähfabriken.

Der Test Herrenhemden findet sich in der September-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online unter www.test.de/herrenhemden abruf­bar.
Autor: red

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