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Fr, 16:56 Uhr
26.07.2019
EINE „RICHTIGSTELLUNG“, DIE KEINE IST

An Kleinigkeiten hochgezogen

Die Antwort der Dritte Welt Initiative auf unseren Beitrag „Neue Schuhe für alle 20 Kinder“ ist, gelinde gesagt, mehr als seltsam. Sie sah sich, schreibt Arne Legat, zu einer „Richtigstellung“ veranlasst...

Neue Schuhe für die kleinen Gäste (Foto: privat) Neue Schuhe für die kleinen Gäste (Foto: privat)
Da wird eine Frau, die seit vielen Jahren weißrussische Ferienkinder in ihrem Haus willkommen hieß, liebevoll betreute und bewirtete, in Misskredit gebracht. Ebenso das Bemühen der Familie Glatz insgesamt, die sich stets hilfsbereit für diese Ferienaktion zeigte und ein freundschaftliches Verhältnis mit der russischen Betreuerin Antonina Bukatina verbindet.

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Mit Verlaub, was will – außer das von uns genannte verfrühte Abreisedatum - Arne Legat eigentlich richtig stellen? Man sei nicht nur bei der Polizeiinspektion gewesen, wird bemängelt. Hat man denn nicht gelesen, was wir unter „Erlebnisreiche Tage für weißrussische Gastkinder“ und „Kinderfest in Krimderode“ berichteten?

Als wir von der beispielgebenden Tatsache hörten, Familie Glatz hat für jedes Ferienkind Schuhe gespendet, hielten wir es für angebracht, darüber zu berichten. Wir ergriffen die Initiative. Wer zeigt denn heute noch ein solches Engagement für ausländische Kinder?

Mit wem als mit der Spenderin hätten wir denn sprechen sollen? Anliegen war einzig und allein, die Hilfsbereitschaft von Menschen zu würdigen, die in unserer Zeit nicht mehr selbstverständlich ist. Dass sich in der „Richtigstellung“ nach all den Unterstellungen auch noch zu einem Dank an die Spenderin durchgerungen wird, klingt wie Hohn.

In der Redaktion fragen wir uns, ob es eine „Richtigstellung“ gegeben hätte, wäre Dritte Welt Initiative mit ins Video-Bild gesetzt worden? Sie aber war es nicht, die 20 Paar funkelnagelneue Schuhe für die Mädchen und Jungen spendete.

Wir unterstreichen, was uns ein Leser dazu schreibt: "Es ist kein Wunder, dass sich immer mehr Unterstützer von diesem Verein abwenden, wenn sich an Kleinigkeiten hochgezogen wird. Kein Wunder, dass dieser Verein schon keine Eltern mehr findet, bei denen die Kinder weitere Tage verbringen können.“

Zu unterstellen, falsche Fakten vermittelt zu haben, grenzt an Frechheit. Das Verhältnis zwischen der Familie Glatz, die sich stets für Kinder aus dem Raum Tschernobyl stark machte, und Dritte Welt Initiative dürfte nachhaltig gestört sein.
Kurt Frank
Autor: red

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Kommentare
789
26.07.2019, 17:27 Uhr
Traurig
Traurig, dass über so etwas diskutiert wird bzw. Einige Neider gibt. Hut ab, dass es noch solche Leute gibt, die spenden. Diese Spenden kommen direkt bei den Kindern an. Eine sehr tolle Sache.
Franz Tabak
26.07.2019, 17:58 Uhr
Hier stinkt doch was, meint Franz Tabak
Irgendwas stinkt doch hier, oder? Ist der Verein bzw. der Herr Arne Legat etwa neidisch, dass sie keine Schuhe gekauft haben? Wo wandern die Spenden des Vereins hin? Etwa in die eigene Tasche?

Ich werde das Gefühl nicht los, dass hier irgendwas mächtig stinkt. Und noch etwas, Herr Arne Legat, stellen Sie dieses mal wirklich alles richtig und nicht solche Kleinigkeiten wie dass es nur einen Polizeibesuch gab, sonst gibt es, wie sagte doch ihr bekannter Namesvetter so schön? "Kasalla!"
handwagen
27.07.2019, 00:59 Uhr
Naja man sollte es nicht überbewerten
Wir als "Sachswerfer Handwagen" sind auch schon jahrelang für diese armen Kinder tätig, Es ist uns ein Bedürfnis diesen Kindern eine schöne Zeit zu bescheren, ich glaube wer mal so was live erlebt hat, die Freude und Dankbarkeit dieser Kinder, der wird sowas nicht in Frage stellen.Ich wünsche mir noch mehr Arrangement für diese Kinder ohne irgendwelche blöden Nachfragen oder misgünstigen Kommentare.
mfg
Strandläufer
27.07.2019, 08:12 Uhr
Verwundert...
...hat mich die "Richtigstellung" ebenfalls. Mir war nicht gleich klar, was diese "Kritikwucht" genau auslöste. Das auch andere Aktionen mit den Kindern gemacht wurden konnte ich herauslesen.

Meinen Respekt an alle Initiatoren, Spender und Betreuer. Ich hoffe, dass den Kindern noch lange diese Möglichkeit gegeben wird.

Für 20 Kinder neue Schuhe zu kaufen- das ist sehr großzügig. Die Reaktion darauf und der Dank am Ende beschämend.

Es tut mir leid, das so zu sagen: Der Artikel des Herrn Legat war leider nicht förderlich weiterhin Unterstützer zu finden.
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