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Mi, 22:58 Uhr
24.07.2019
nnz-Forum:

Fassungslos

Sehr geehrtes nnz-Team, ich bin immer noch fassungslos. Gestern Morgen bin ich 5.45 Uhr aufgestanden und öffnete die Wohnungstür, um noch etwas frische Luft vor dem Hitzesturm reinzulassen...


Man muss dazu sagen, dass wir einen separaten Eingang in einem Wohnhaus in der Altstadt haben. Eine Treppe führt nach oben zu unserer Haustür. Vor dieser gibt es nochmal eine Fläche, die als Balkon genutzt wird.

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Nachdem ich also die Tür geöffnet und mich in die Küche begeben habe, um das Frühstück vorzubereiten, warf ich einen Blick aus dem Fenster. Von diesem habe ich Sicht auf die Treppe und mir fiel sofort ein Mann auf, der zu dem Zeitpunkt grade die Treppe hinab ging und was ablegte.

Verwundert darüber, dass um diese Uhrzeit ein fremder Mann unterwegs war, der weder Postbote noch Nachbar sein konnte, lief ich zur Haustür und knallte diese zu. Der Mann bemerkte dies und ergriff die Flucht. Nachdem er nicht mehr zusehen war, wagte ich einen Schritt vor den Eingang und stellte entsetzt fest, dass der Herr soeben meine Balkonsachen stehlen wollte.

Die Auflagen und Kissen hatte er schon mitgenommen, was ich aus dem Küchenfenster noch für ein Paket oder dergleichen hielt. Aufgrund meiner plötzlichen Anwesenheit muss er sich erschrocken und „aufgegeben“ haben.

Ich kann nicht fassen, wie man solch eine Dreistigkeit besitzen kann. Am frühen Morgen, hell, auf einem Hof eines Wohnhauses, wo mindestens neun Parteien Einblick auf den „Tatort“ haben.

Wir haben keine Schätze auf unseren Balkon. Aber als Tipp an den Dieb: schöne Auflagen und Deko gibt es auch legal bei Depot.
W. A., der vollständige Name ist der Redaktion bekannt
Autor: red

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
Kritiker86
24.07.2019, 23:11 Uhr
Geklaut...
wird alles was nicht niet und nagelfest ist. Die Strafen dafür sind ja eh lächerlich. In Deutschland lässt es sich halt schön und billig leben. Kleiner Tipp: Eine Attrappe als Kamera in die Ecke die jeder sieht, glaub da kommt keiner mehr auf die Idee was zu klauen.
Skywalker
25.07.2019, 06:55 Uhr
Dieb
Wenn wir in Nordhausen von der sogenannten Polizei nicht nur Büromenschen hätten dann würde sich auch schon einiges ändern . Wenn mir ein Polizist sagt das Sie in der Nacht manchmal nur ein Auto für den Landkreis haben dann ist das schon recht armselig....... aber es scheint ja so gewollt .
Wolfi65
25.07.2019, 08:44 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Beitrages
copper
25.07.2019, 10:29 Uhr
Mensch Leute ,
was regt Ihr Euch auf .
Wer ist denn verantwortlich für dieses eine Auto in
der Nacht. Nicht die Polizei .
Nein, es ist die Politik ! Wer wählt die Politik ?
Der WÄHLER , der GUTMENSCH - Bürger !
Seht doch einmal nach Erfurt , wenn das so im
Spätherbst weiter so geht , da wird wohl das eine
Auto bald durch ein Fahrrad ersetzt.
Freundliche Grüße
copper
gukono1450
25.07.2019, 11:37 Uhr
fassungslos
es fehlt ganz einfach die präsenz der polizei auf den straßen, und insbesondere in der nacht!
mußte selber mal ewig auf eine streife warten, wegen ruhestörung!
na mit einem auto geht das auch nicht!
wir sparen uns tot, weiter so!!!
Leser X
25.07.2019, 13:03 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Beitrages
katzenfreund
25.07.2019, 13:57 Uhr
An gukono1450
Warum braucht man bei einer Ruhestörung die Polizei? Zuständig ist das Ordnungsamt der Stadt oder der Vermieter.
Janko
25.07.2019, 17:09 Uhr
Ach, schön, Copper,
vielen Dank: wie schön, doch ab und an noch das schon fast in Vergessenheit geratene Schimpfwort "Gutmensch" zu lesen - heutzutage sind ja alle, die an allem schuld sind, "linksgrün". Da komme ich mir doch gleich wieder wie 2015 vor. Das "Bahnhofswillkommensklatscher" war Ihnen wahrscheinlich zu lang, oder?

Ich hätte dann übrigens gern doch noch die Quelle, dass es "manchmal nur ein Streifenfahrzeug für den gesamten Landkreis" gibt. "Das hat mal ein Polizist gesagt" ist mir irgendwie zu mau. Mein Opa hat zum Beispiel "mal" gesagt, dass man vom Onanieren blind wird, das war auch keine zuverlässige Quelle, wie ich inzwischen weiß.

Dass sich dreiste Diebe bedienen, wo sie eine gute Gelegenheit erspähen, das allerdings hat auch mein Opa schon erlebt, und da gab es noch gar keine Gutmenschen (oder zumindest nicht die, die heute gemeint sind, und noch früher waren Gutmenschen die, die gegen die Vernichtung der Juden waren), und Bahnhofswillkommensklatscher gab es auch noch nicht - es gab einfach nur dreiste Diebe (die sich auch durch die allgegenwärtige Präsenz von VoPo's oder ABV's nicht abschrecken ließen, glauben Sie's ruhig.)
Teja
25.07.2019, 19:40 Uhr
Janko
Das mit der Unterbesetzung der Polizei wissen eigentlich die meisten,nur Sie tun verwundert.Vor Jahren gab es noch Reservestreifenwagen ,jetzt gibt es zu wenig Streifenpolizisten um überhaupt alle Fahrzeuge in einer Schicht zu besetzen.
Und die dreisten Diebe,die es nach Ihrem herabwürdigenden Kürzel ,VPos ,mit denen aufnahmen, naja,die konnte man leicht zählen.Woher ich das weiss?Ich habe es erlebt ! Sie auf keinen Fall
Und Ihr Gutmenschenvergleich bis hin zu Gegnern des Naziregimes ist voll daneben.Diese waren bereit,für ihre Gesinnung und ein freies Deutschland zu sterben,also bitte......
Wolfi65
25.07.2019, 22:56 Uhr
Ist doch super
Der Streifenwagen konnte nicht kommen, weil er irgendwo im Landkreis unterwegs war.
Wie am Ende muss doch die Truppe an der Darre sein?
Kapputtgespart und demoralisiert.
Man könnte fast ein wenig Mitleid empfinden.
Janko
26.07.2019, 02:08 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Kein Bezug zum Artikel.
Psychoanalytiker
26.07.2019, 06:56 Uhr
Ach Janko ...
... das Wort "Gutmensch" ist doch kein Schimpfwort! Es umfasst nur in einer Kurzform all'jene, die Menschen aus erbärmlichen Verhältnissen oder Kriegsgebieten richtiger Weise helfen oder integrieren wollen, dabei aber vergessen, dass es zwei Seiten einer Medaille gibt. Integration bedeutet auch ein klein wenig "Anpassung" und nicht Bildung von "Parallelgesellschaften". Man kann auch nicht nur diesen Menschen "helfen" und dabei andere, z.B. die, die dieses Land mit aufgebaut haben "vergessen".

Ich weiß leider nicht, wie alt Sie sind, und ob Sie die "Willkommensklatscher" der Wendezeit bewußt kennengelernt haben. Diese standen vor rund 30 Jahren an der innerdeutschen Grenze und bejubelten die Ankunft der "Brüder und Schwestern", die zu Fuß, mit Trabbi & Co. oder sogar schon mit dem Zug ankamen. Es gab kleine Geschenke, aber vor allem Jubel, Freude, Umarmungen.

Was ist heute davon übrig geblieben? Nahezu NICHTS. Wäre es anders, würden die ehemaligen DDR-Bürger nämlich nicht so wählen, wie sie derzeit wählen. Sie haben "die Schnauze voll", weil Sie sich wie Menschen "dritter Klasse" fühlen, selbst wenn sie es nicht sind oder sein sollten. Und ich bin mir sehr sicher, dass die "Bahnhofsklatscher von heute", in 30 Jahren auch anders denken werden. Begonnen hat dies ja schon, schauen Sie sich Merkel & Co. einfach näher und tiefgründiger an ...
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