eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige Refinery (c1)
Mi, 16:27 Uhr
24.07.2019
Klein-Petersdorf wächst weiter

Marken werden getrennt

Entlang der Halleschen Straße, im Abschnitt Klein Petersdorf, wird wieder gebaut. Ein Kran montiert erste Träger. Was ist da los? Schon wieder ein neues Autohaus? Wir haben nachgefragt...

Mit dem Anbau wurde begonnen (Foto: nnz) Mit dem Anbau wurde begonnen (Foto: nnz)
Helmut Peter muss schmunzeln, "ja, es ist richtig, wir bauen hier ein neues Haus für die Marken Dodge und Jeep."

Die Vorgeschichte dazu beginnt eigentlich bereits im Jahr 2002, als in der EU durch das Wortungetüm Gruppenfreistellungsverordnung die Mehrmarkenstrategie rechtlich möglich wurde. So bedeutete das, dass in einem Autohaus mehrere Marken den Kunden angeboten werden können.

Anzeige symplr (1)
Etwas mehr als zehn Jahre später drängen jedoch die Hersteller auf ihre Händler, davon wieder Abstand zu nehmen und die Marken räumlich zu trennen. Auch wuchs der Druck auf die Peter-Gruppe. "Wir haben die Jungen Sterne von Mercedes und das Gebrauchtwagencenter in das ehemalige Opelhaus genommen.

In dem ehemaligen Gebrauchtwagencenter an der Ecke Hallesche Straße/Stresemannring werden Mitsubishi zu sehen sein, im Gebäude, wo über mehrere Jahre zum Beispiel Europcar sein Zuhause hatte, wird Suzuki Platz bekommen und im neuen Anbau werden Dodge und Jeep firmieren und auf Kundschaft warten.

Ende September sollen die Um- und Anbauarbeiten abgeschlossen sein und Klein Petersdorf ist wieder ein Stück gewachsen.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare
Leser X
24.07.2019, 18:00 Uhr
Was soll dieser Gigantismus?
Irgendwann sollte es aber mal reichen. Noch nicht mitgekriegt, dass dem Auto nicht die Zukunft gehört? Fast eine komplette Straße nur für Autohäuser. Also meine Begeisterung hält sich in Grenzen.
Jäger53
24.07.2019, 18:30 Uhr
Was hält Helmut Peter
davon auch Toyota zu verkaufen , natürlich mit allem was sonnst noch dazu gehört. Oder gibt es
im Lk schon einen Toyota Vertragshändler.
Zukunft
24.07.2019, 18:51 Uhr
Hallo Leser X
Vermutlich trauern Sie der sozialistischen Planwirtschaft nach. Richtig, da brauchte es nur den IFA-Vertrieb, um nach 10 oder mehr Jahren ein Auto kaufen zu können. Und wenn der Helmut Peter noch zehn Autohäuser baut, dann ist das sein Vergnügen, seine Profession, sein Risiko und vielleicht zu großen Teilen auch sein Geld. Wandern Sie doch bitte nach Kuba aus, da soll es neben dem Sozialismus noch viele Autos aus dem 1960er Jahren geben.
Pe_rle
24.07.2019, 19:49 Uhr
Leser X
schon mal gemerkt,jede Stadt hat eine Automeile????
außerdem bringt Helmut Peter dadurch richtig viel Steuer ins Stadtsäckle
das man immer so den Neidfaktor raus hängen lassen muß,
die Investieren wenigstens vor Ort,andere schließen zu und bauen im Ausland ,und halten sich Lohnsklaven.
Petra G
24.07.2019, 19:53 Uhr
Egal wieviel
der Herr Peter noch baut, es entstehen wieder Arbeitsplätze.
Leser X
24.07.2019, 19:59 Uhr
Hallo Zukunft
Wie kommen Sie gerade auf diesen Nickname? Sie beschäftigen sich noch ziemlich mit der Vergangenheit. Und auch Neid müssen Sie mir nicht andichten. Ich beneide Herrn Peter nicht. Ich denke in anderen Kategorien und fühle mich wohl dabei.
Norbert
24.07.2019, 20:35 Uhr
Wen würde es wundern
... wenn die Südharz Gallerie komplett leer ist, kommt da bestimmt auch noch ein Autohaus rein :/
Bodo Schwarzberg
25.07.2019, 00:22 Uhr
neues Autohaus: ewiges Wachstum macht kaputt
Helmut Peter sagte mir einst selbst, dass selbst Negativschlagzeilen für ihn einen gewissen Werbefaktor haben. Somit trage ich vielleicht mit meinem Kommentar zum weiteren Wachstum seines Petersdorfs und seines Profits bei.

Dennoch sehen wir gerade am allumfassenden Waldsterben um uns herum, was uns das ewige Wachstumsmantra bringt: Am Ende bezahlen wir alle die Zeche dafür. Berühmte Ökonomen warnen, dass gerade das Automobil und dessen praktischer Einsatz ohne Berücksichtigung der so genannten externen Kosten erfolgt. Das wird sich bitter rächen - und es rächt sich schon jetzt, wie wir am dramatischen Waldsterben um uns herum gut sehen können. Zwar bemühen sich manche Großstädte, wie z.B. Wien oder Madrid, diese Widersprüche in ihrer Verkehrspolitik zu berücksichtigen, aber das ist angesichst der ausufernden globalen Probleme viel zu wenig.

Niemand will die DDR zurück, aber wir sollten uns angesichts der immer mehr zunehmenden und das Gemeinwesen immer teurer zu stehen kommenden Kosten durch Umweltschäden schon fragen, wie lange wir noch wachsen können, ohne uns selbst abzuschaffen.
Paulinchen
25.07.2019, 15:06 Uhr
Herr Schwarzberg,...
... dann ist es an der Zeit, dass Sie sich mal in den Autohaesern des Unternehmens Peter umschauen. Nach meinem Wissen finden Sie ausser Möbel nichts aus Holz. Die Baukörper sind in aller Regel aus Beton und Stahl.
Die Diskussion um das Auto nervt langsam. Erwartungen, das demnächst Rettungsdienste mit e Rollen kommen, sind da wohl eher nicht angebracht.
Es ist aber schon bemerkenswert, daß die Klimaschuetzer sich nicht darüber aufregen, dass unsere Berliner Politiker in 2018, 230.000 Inland Flüge absolviert haben. Die Heuchler beklatschen zwar die Greta, aber verinnerlichen deren Vorstellungen in keiner Weise. Woher sind sie denn gestern überall zur Vereidigung von AKK angereist? Der kleine Mann, soll demnächst mit der CO 2 Steuer belastet werden aber die eigentlichen Klimasuender verschonen sich davon.
Wenn der LK Nordhausen schon das Gesäß in Deutschland ist, dann sollten wir froh über den Mut, die Zuversicht und Kontinuität des Unternehmens Peter sein.

Ich fahre aber kein Auto mit Stern! Habe nur mal über den Tellrand geschaut.
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)