Do, 15:11 Uhr
07.04.2005
Rote Karte für Müllsünder
Nordhausen (nnz). Ab September ist es vorbei mit der illegalen Entsorgung von Abfallen auf den Straßen der Stadt. Dann kehrt jeder vor seiner Tür und wer es nicht tut, der darf zahlen. Wie das Konzept für eine saubere Stadt aussieht erfahren Sie hier.
Ab September sollen Abfallsünder von der Stadt Nordhausen gebührenpflichtig verwarnt werden. Das kündigte Steffen Meyer vom Amt für Umwelt und Grünordnung an.
Mit Blick auf das Motto Jeder kehrt vor seiner Tür werde man bei den Haus- und Grundstückseigentümern die so genannte übertragene Reinigungspflicht verstärkt kontrollieren. Im Herbst werde im Rahmen der Nordhäuser Stadtordnung – der sog. Ordnungsbehördlichen Verordnung - ein überarbeiteter Katalog vorgestellt, auf dessen Basis Vergehen wie das Wegwerfen der Zigarettenkippen und –schachteln oder die Vermüllung von öffentlichen Plätzen mit Verwarn- bzw. Bußgeldern geahndet werden, sagte Steffen Meyer.
Bevor der Bußgeldkatalog jedoch rechtskräftig werde, soll die Schüler- Aktion Rote Karte 2 Monate die Bürgerinnen und Bürger für die konsequente Umsetzung der Stadtordnung sensibilisieren. Erst wer danach erwischt werde, wenn er seinen Abfall auf die Straße wirft, müsse mit einer gebührenpflichtigen Verwarnung entsprechend der auf der Roten Karte angegebenen Höhe rechnen.
Darüber hinaus werde es im Rahmen der bundesweiten Initiative Saubere Stadt neben einer Plakataktion und einer Ausstellung im Rathausfoyer zum Jahresende zur Auswertung der Kampagne auch einen Schülerwettbewerb unter dem Motto Meine z(s)auberhafte Heimatstadt geben. Schüler können sich hier in den Kategorien Zeichnen eines Plakates, Einstudieren eines kleines Theaterstücks und Gedicht oder Erzählung beteiligen.
Insgesamt werden durch die Stadtwerke und die sog. Handreiniger regelmäßig rund 90.000 m2 Flächen, wie Gehwege, Plätze, Brücken, Verkehrskreisel u. a. sowie 236 Kilometer Fahrbahn gereinigt. Das entspricht bei 46 Reinigungswochen ca. 11.000 Kilometer pro Jahr.
Autor: nnzAb September sollen Abfallsünder von der Stadt Nordhausen gebührenpflichtig verwarnt werden. Das kündigte Steffen Meyer vom Amt für Umwelt und Grünordnung an.
Mit Blick auf das Motto Jeder kehrt vor seiner Tür werde man bei den Haus- und Grundstückseigentümern die so genannte übertragene Reinigungspflicht verstärkt kontrollieren. Im Herbst werde im Rahmen der Nordhäuser Stadtordnung – der sog. Ordnungsbehördlichen Verordnung - ein überarbeiteter Katalog vorgestellt, auf dessen Basis Vergehen wie das Wegwerfen der Zigarettenkippen und –schachteln oder die Vermüllung von öffentlichen Plätzen mit Verwarn- bzw. Bußgeldern geahndet werden, sagte Steffen Meyer.
Bevor der Bußgeldkatalog jedoch rechtskräftig werde, soll die Schüler- Aktion Rote Karte 2 Monate die Bürgerinnen und Bürger für die konsequente Umsetzung der Stadtordnung sensibilisieren. Erst wer danach erwischt werde, wenn er seinen Abfall auf die Straße wirft, müsse mit einer gebührenpflichtigen Verwarnung entsprechend der auf der Roten Karte angegebenen Höhe rechnen.
Darüber hinaus werde es im Rahmen der bundesweiten Initiative Saubere Stadt neben einer Plakataktion und einer Ausstellung im Rathausfoyer zum Jahresende zur Auswertung der Kampagne auch einen Schülerwettbewerb unter dem Motto Meine z(s)auberhafte Heimatstadt geben. Schüler können sich hier in den Kategorien Zeichnen eines Plakates, Einstudieren eines kleines Theaterstücks und Gedicht oder Erzählung beteiligen.
Insgesamt werden durch die Stadtwerke und die sog. Handreiniger regelmäßig rund 90.000 m2 Flächen, wie Gehwege, Plätze, Brücken, Verkehrskreisel u. a. sowie 236 Kilometer Fahrbahn gereinigt. Das entspricht bei 46 Reinigungswochen ca. 11.000 Kilometer pro Jahr.

