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So, 19:47 Uhr
30.06.2019
Aus den Stadtratsfraktionen

Die CDU mit Qual der Wahl

Am Mittwoch findet die letzte Stadtratssitzung vor der Sommerpause statt. „Es wird eine heiße Sitzung, nicht nur klimatisch“, kündigt Jörg Prophet von der AfD-Fraktion in der Vorschau auf den Mittwoch an...


Neben einer geänderten Geschäftsordnung – mit deren Hilfe mehr Öffentlichkeit entstehen soll – einer angepassten Hauptsatzung, der Besetzung einer Vielzahl von Ausschüsse und Aufsichtsratsmandaten, kommt es im Tagesordnungspunkt 15 und 16 zur Wahl des Vorsitzenden des Stadtrates und seines Stellvertreters. Diese war bereits aus der ersten Sitzung verschobenen worden.

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Traditionell und von der AfD unbestritten liegt das Vorschlagsrecht bei der stärksten Fraktion, der CDU.

„Aber gibt es jemanden, der den Wählerauftrag ernst nimmt und sich mit den Stimmen der AfD wählen lässt? Oder kommt es wieder zu einer früh-herbstlichen Einheitsfront aus CDU, Linke und SPD?“, fragt sich Prophet. „So gesehen und geschehen in der Kreistagssitzung in der zurückliegenden Woche. Dort kam es – urplötzlich – durch Bildung einer gemeinsamen Liste dieser dreisten Drei dazu, dass kein Mitglied der AfD-Kreistagsfraktion in den Verwaltungsrat der Sparkasse einzog“, kritisiert der Fraktionsvorsitzende und fragt, ob dies bereits ein gemeinsamer Schulterschluss der nächsten Erfurter Koalition sei.

„Das hat der Wähler anders bestimmt! Als AfD sind wir die Nummer 2 im Kreistag und nun ist eben diese SPD eingezogen, die auf Grund ihrer Wahlverluste kein Mandat gehabt hätte“, stellt Prophet entrüstet fest. „Eben diese Sozialdemokraten, denen wir das Haushaltsloch und seine anschließende Schließung durch Steuergeld zu verdanken haben.“

Darüber hinaus sei nach Prophet auch klar: „Wer CDU ankreuzt, findet seine Stimme links wieder und nicht mehr im bürgerlich-konservativen Lager.“
Autor: red

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Kommentare
Harzer Jung
30.06.2019, 22:53 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema
Hans Dittmar
30.06.2019, 23:17 Uhr
AfD überrascht
Es haben doch aber alle im Kreistag für diese Liste gestimmt, sogar einer von der AfD. Also kann es doch gar nicht so schlimm sein?!
Das sind demokratische Mehrheitsentscheidungen. Die SPD ist doch schlau, da hatte es der Landrat in der Hand. Der sitzt jedoch nicht im Rathaus.
98maschr
01.07.2019, 06:52 Uhr
Schaum vorm Mund?
Wer jeden beleidigt und diffamiert brauch sich doch nicht wundern, wenn keiner im Sandkasten mit ihm spielen will.
Heiner Lampe
01.07.2019, 07:34 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Verstoß gegen AGB. Unbewiesene Tatsachenbehauptung.
sarkaso
01.07.2019, 09:15 Uhr
Die AfD kann doch -
- über solchen "frühherbstlichen Schulterschluss" froh sein.

Dann muss sie in fünf, sechs Jahren dem Wähler nicht erklären "wir haben nichts gebacken bekommen, weil wir außerhalb von 'Flüchtlinge raus' völlig ahnungslos sind" (ich sage nur "Ludwigshafen", wo sich die AfD vor lauter Unwissenheit selbst aus einem Hauptausschluss gewählt hat), sondern kann sagen: "wir durften ja nirgendwo mitspielen!"

An Herrn Prophets Stelle würde ich das als Investition in die Zukunft verbuchen - oooder darüber nachdenken, ob nicht doch der Ton die Musik macht.
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